Unzensuriert.at im Innenministerium

„Sebastian Kurz für absolutes Gastronomie-Rauchverbot ab Mai 2018!“

titelte das FPÖ-Hetzmedium „unzensuriert.at“ noch 2017, dessen Chefredakteur Alexander Höferl der Pressesprecher von Innenminister Herbert Kickl werden sollte.


Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums gab allerdings bekannt, dass Höferl zwar im Kabinett Kickls wäre, aber nur als Kommunikationsverantwortlicher.
Höferl hatte bereits in Vergangenheit im Kommunizieren von Widerrufen und Gegendarstellungen auf unzensuriert.at einschlägige Erfahrungen sammeln dürfen.

Höferl ist lt. Vereinsregisterauszug bis 21.8.2021 Obmann Stellvertreter des Vereins „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt“.

HC Strache: Kurz geht politisch über Leichen

Kurz geht politisch über Leichen – sogar innerparteilich. Das ist ein Alarmsignal für seine menschlichen Qualitäten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Österreicherinnen und Österreicher solch eine skrupellose und unehrliche Person wollen!

HC Strache, Facebook am 11.Mai 2017

Dass HC Strache in jüngster Vergangenheit auf  seinen Koalitionspartner Sebastian Kurz nicht allzu gut zu sprechen war, ist verständlich.
Kurz war immerhin so klug, das Erfolgskonzept der konzeptlosen FPÖ zu kopieren und mit Anti-Flüchtlings u. Anti-Islam Themen als erfolgreichste Partei aus der NR Wahl 2017 hervorzugehen und mit der Regierungsbildung betraut zu werden.
HC Strache peitschte währenddessen sein Wahlvolk auf Facebook gegen Kurz ein und warf ihm unter Anderem vor, als Integrationsminister versagt zu haben, seine Themen zu kopieren und auch politisch über Leichen zu gehen.
Angesichts des von Strache durchgesetzten Stopps des Rauchverbots in der Gastronomie, bekommt „über Leichen gehen“ allerdings eine neue Bedeutung.
„Copy Basti“ war ab sofort die gebräuchlichste Bezeichnung – die sonstigen im FPÖ-Milieu üblichen Beschimpfungen in den Kommentaren zu Sebastian Kurz ersparen wir Ihnen hier.

Lesen Sie hier einen Auszug aus HC Straches Aussagen über seinen Koalitionspartner auf Facebook:

Kronen-Schmitt: Erst pushen, dann jammern

 

Jahrelang pusht die Kronenzeitung Strache, um ihre eigene Quote zu erhöhen, was Chefredakteur Richard Schmitt sogar in einem Interview letzten Jahres offen zugibt und verteidigt. Jetzt ist ebendieser Richard Schmitt besorgt über die plötzliche Machtkonzentration der FPÖ? Ironischer geht es wohl kaum mehr.

http://www.fleischmagazin.at/index.php/fleisch-38-krone-richard-schmitt

https://mobile.twitter.com/RichardSchmitt2/status/941200835924692992

25351956_683918205329609_5071157709713735331_o

 

Herbert Kickl – ein Rechtsextremer als Innenminister

Der zukünftige Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) beim rechtsextremen Kongress „Verteidiger Europas“, am 29. Oktober 2016 in den Linzer Redoutensälen:

„…wie wenn man im Parlament steht und redet und in diesen frustrierten, dauerbetroffenen linken Flügel der Roten und der Grünen hineinschaut, wo es nur mehr mieselsüchtige Gestalten gibt.

…linke Jagdgesellschaft…

Wenn die Linken etwas sind, dann sind sie resistent gegen Fakten. (Anm. WTF?)

…beim Herren Öllinger, diesem grünen Fossil aus längst vergangenen Tagen und seinen Verbindungsleuten im Standard, die da eine Art GESINNUNGS-STASI betreiben, quer über das Land…

…oder beim Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, einem Verein, der an der Spitze der sogenannten Skala der unnötigen Vereine steht.“

Demokratie a la AULA

Medieninhaber der AULA ist der Freiheitliche Akademikerverband, eine Vorfeldorganisation der FPÖ, die zufälligerweise an der selben Türnummer wie die FPÖ Wien residiert. Demokratie ist laut dieser Zeitschrift eh super, aber bitte nur für die „eigenen Leut“, nicht für die anderen. Ein Vorgeschmack auf die nächsten Jahre?

Hinter dem Pseudonym „Wolf Borkin“ wird der wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte Neonazi Felix Budin vermutet.

Der zensierte Trümnerfrauenmythhos

Es reicht schon das Zitieren der „Süddeutschen Zeitung“, um auf der Seite des Herrn Strache binnen kürzester Zeit gesperrt zu werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutschland-nach-dem-zweiten-weltkrieg-wie-sozialistische-kampagnen-den-truemmerfrauen-mythos-praegten-1.2250207