Unsicherheitsgefühl made by FPÖ

Die FPÖ versucht wieder Angst zu schüren um das subjektive Sicherheitsgefühl der BürgerInnen zu verschlechtern.

 

Kriminalsoziologe Norbert Leonhardmair:

Medial „überrepräsentiert“:

„Ausländer und Asylwerber sind in der medialen Berichterstattung weit überrepräsentiert“, analysiert Kriminalsoziologe Leonhardmair vom Institut Vicesse. „Wir haben im ersten Halbjahr 2016 untersucht, wie viele Partei-Aussendungen es zum Thema sexuelle Gewalt gab. Von den 80 waren mehr als die Hälfte von einer Partei – und es ging in Summe um vier Fälle. Diese wurden in drei Boulevardmedien dann groß berichtet.“

Hier die Fakten:

Statistik 2016 (im Vergleich zu 2015) (es handelt sich um angezeigte Fälle, nicht verurteile Fälle):
Wohnungs- bzw. Wohnhaus-Einbruchsdiebstähle: Rückgang von 9,2 %.
Kfz-Diebstähle: starker Rückgang mit einem Minus von 12,2 %.
Raub: Rückgang von 3,7 %.
Cybercrime: Anstieg um 37,5 %.
Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen: Steigerung um 59,5 % (* Erklärung folgt)
Vergewaltigungs-Anzeigen: gestiegen um 4,5 % (sechs mehr)
Körperverletzungen: gestiegen um 9,8 %
Betrugshandlungen: Anstieg um 15,9 %

Was die Tatverdächtigen betrifft, so waren darunter im Vorjahr
67 Prozent Österreicher (oder 27.035) und 33 Prozent Fremde, voran Rumänen und Deutsche (13.477). 2015 lag der Anteil der tatverdächtigen Österreicher bei 69 Prozent, der der Fremden bei 31.

Bzgl. Asylwerber wurde überwiegend wegen Kleindiebstählen und Raufereien ermittelt.

Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik:
Entwicklung der Gesamtkriminalität: Die Gesamtzahl der angezeigten und registrierten strafbaren Handlungen in Niederösterreich ist nach einer mehrjährigen Trendanalyse seit 2007 stabil. Die Aufklärungsquote lag in den Jahren 2007 bis 2016 konstant zwischen 40 und 45 Prozent und konnte 2016 um 5,2 Prozentpunkte auf 47,2 Prozent gesteigert werden.

Asylwerber:
Bei den von Asylwerbenden begangenen Straftaten handelt es sich in erster Linie um § 127 StGB Diebstahl (4.684 Tatverdächtige), gefolgt von § 83 StGB Körperverletzung (3.551) und dem Verstoß gegen § 27/1 Suchtmittelgesetz (3.310).
Eine Analyse der Opfer von Straftaten begangen durch Asylwerbende zeigt, dass 2016 insgesamt 6.121 Opfer registriert wurden, darunter 1.626 österreichische und 4.495 fremde Staatsangehörige. Unter den 4.495 fremden Opfern befinden sich 3.653 Asylwerbende.

 

2013 waren noch 23% der Asylwerber tatverdächtig. 2016 waren es 18%!

Prinzipiell seien junge Männer aus einkommensschwachen Schichten am ehesten kriminell. Die Herkunft sei egal, erklärt der Kriminalsoziologe Leonhardmair

* Warum sind die Anzeigen wegen sexueller Belästigung von 2015 auf 2016 so gestiegen?
Antwort: Die Zahlen waren schon immer hoch, doch seit einer Neuformulierung des Paragrafen mit 1. Jänner 2016 sind nun mehr Delikte strafbar. So etwa auch das Po-Grapschen.

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