Sexualisierter Hass von FPÖ-WählerInnen bei Alev Korun

Unfassbar!
 
…aber auch nur einer von unzähligen Kommentaren, die sich die Politikerin der Grünen Alev Korun gefallen lassen muss.

 

 
Sie und viele andere Menschen, die sich gerade gegen die antisemitischen und ewiggestrigen Untriebe in der FPÖ zu Wort melden, werden derzeit von einer Unzahl von Hasskommentaren von FPÖ-WählerInnen überschwemmt.
 
Interessant ist aber auch, dass die sexualisierten Hasskommentare gegen Frauen längst nicht mehr eine Domäne von männlichen Hasspostern sind. In manchen Threads können wir ein Verhältnis von 50:50 bei sexualisierten Hasskommentaren beobachten.

Udo Landbauers skurrile Stellungnahme aus dem braunen Sumpf

Wenn es nicht so traurig wäre, dass es für Udo Landbauer kaum Konsequenzen geben und es seinen Wählern egal sein wird, dass er wie viele seiner Parteikollegen aktives Mitglied einer Burschenschaft ist, in der nationalsozialistisches Gedankengut gelebt wird, ist immerhin seine Stellungnahme mindestens 18 Lacher wert.

Die Geschichte dazu im Falter:
„Der FALTER veröffentlicht heute um 17 Uhr eine Recherche über den freiheitlichen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Udo Landbauer. Wie FALTER-Recherchen zeigen, verlegt die Burschenschaft “Germania zu Wiener Neustadt”, dessen stellvertretender Vorsitzender Landbauer ist, ein Liederbuch, in dem der Judenmord und das Naziregime verherrlicht werden. So heißt es in einem Lied wörtlich: “Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: ,Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million’” sowie weiter “Da schritt in ihre Mitte ein schlitzäugiger Chines’: ,Auch wir sind Indogermanen und wollen zur Waffen-SS.’”

Landbauers Sprecher bestätigt dem FALTER, dass die Burschenschaft Germania dieses Liedbuch verwende. Landbauer ist seit etwa 18 Jahren Mitglied der Germania, kenne das Liederbuch aber laut seinem Sprecher “nur mit herausgerissenen Seiten und geschwärzten Stellen”.

In weiteren Liedern verherrlicht die Germania die „Legion Condor“, jene Wehrmachtsfliegertruppe, die in Hitlers Auftrag auf der Seite der spanischen Putschisten die Stadt Guernica zerstörten sowie die Wehrmachts-Fallschirmjäger, die 1941 die griechische Insel Kreta angriffen und dabei zahlreiche Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begingen. Die Germania singt darüber: “Auf Kreta wehen die Fahnen, wir Fallschirmjäger haben doch gesiegt. Und ist auch so mancher gefallen, der Ruhm der Fallschirmjäger aber blieb.”

https://cms.falter.at/…/schwere-vorwuerfe-gegen-spitzenkan…/

OTS:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180123_OTS0172/stellungnahme-udo-landbauer-zur-falter-berichterstattung

Markus Gudenus, die Küssel-Freundin und der Islam

Robert Kiesinger (bekannter Hetzer der FPÖ Wien Liesing) postet ein Foto aus der U6 mit drei unanonymisierten Personen. Eine trägt einen Hijab, eine einen Niqab und die dritte Person ist ein Mann.
Sofort sehen sich einschlägig bekannte FPÖler bemüßigt, Blockwart zu spielen und Selbstjustizphantasien freien Lauf zu lassen.
Der Niqab ist zwar nach dem völlig sinnbefreiten, als „Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz AGesVG“ getarnten „Burkaverbot“, verboten, die Reaktionen von FPÖ Seite sind aber wie zu erwarten.

 

 

Allen voran Markus Gudenus, Bezirksrat der FPÖ Wien Wieden und Bruder von Johann Gudenus, mit dem er im Gerichtssaal grinsend den widerlichen Ausführungen seines Vaters John Gudenus bei dessen Wiederbetätigungsprozess lauschte.

Dass Markus Gudenus sich erst gar nicht hinter Floskeln wie „Wir sind ja nur gegen Islamismus oder den politischen Islam!“ versteckt, beweist ein Kommentar bei Elisabeth „Lily“ Keyl, ihres Zeichens beste Freundin von Gottfried Küssel (zumindest noch bei der Schlägerei im Pour Platin) und Mitarbeiterin im FPÖ Parlamentsklub.

 

FPÖ – offene Gruppe: Mordphantasien

Hasszerfressen und schäbig…
…geht es in der „FPÖ – offene Gruppe“ mit 9.627 Mitgliedern zu, wenn ein Video gepostet wird, auf dem angeblich ein Moslem am Pannenstreifen einer italienischen Autobahn sein Gebet verrichten soll.

 

Über die Herkunft oder Echtheit des Videos ist nichts bekannt, über die Parteizugehörigkeit der Kommentatoren und der Admins schon.
Alle 5 Admins sind FPÖ-Funktionäre.

Udo Landbauer warb für Buch mit NS-Liedgut

Wie profil berichtet, bat Udo Landbauer in zwei mit seinem Konterfei versehenen Schreiben an Sympathisanten der „Jungen Patrioten“ um Spenden, darunter auch für ein vom Verein 2010 herausgegebenes „Liederbüchlein für unterwegs“. Das Buch beinhaltet unter anderem mit „Hohe Nacht der klaren Sterne“ eines der bekanntesten Weihnachtslieder aus der Zeit des Nationalsozialismus und mit „Und wenn wir marschieren“ das Bundlied des Bundes Deutscher Mädel (BDM).


Das Büchlein konnte man über den antisemitischen AULA-Verlag beziehen, der als Organ der deutschnationalen, schlagenden Burschenschaften sowie als der FPÖ nahestehend und von ihr finanziert gilt.


In einem Artikel in der „Aula“,  wurden im Juli 2015 Überlebende des KZ Mauthausen als „Landplage“ und „Kriminelle“ bezeichnet, die nach der Befreiung „raubend und plündernd, mordend und schändend“ durchs Land gezogen seien.

Landbauer ist Mitglied der pennalen Burschenschaft Germania Wiener Neustadt.

https://www.profil.at/oesterreich/landbauer-rechtsextremen-verein-8651538

Hier noch ein Artikel über Udo Landbauer in der Presse vom 17.1.2018:
https://www.pressreader.com/austria/die-presse/20180117/282175061525916

Udo Guggenbichler hetzt mit Video von 2014

Die Frage wo die Medien sind, können wir dem Wiener Landtagsabgeordneten Udo Guggenbichler beantworten.

Im Sommer 2014 (!), als Proteste, organisiert von der rechtsextremen Lega Nord, in Mailand stattfanden, haben sowohl deutsche, als auch schweizer Medien berichtet:

Neger raus aus der Stadt!“, schrie der Mob, der ihre Unterkunft überfallen hat und seit einigen Nächten die Polizei in Atem hält: „Rom gehört den Italienern!“ Mancher Beobachter will auch ein „Es lebe der Duce!“ gehört haben. Dann flogen Steine und Flaschen, Scheiben wurden eingeschlagen, Autos und Müllcontainer angezündet.“

Wir hoffen, Herr Guggenbichler ist jetzt zufrieden.

http://m.tagesspiegel.de/weltspiegel/hass-auf-einwanderer-rom-gehoert-den-italienern/10983178.html

https://www.blick.ch/news/ausland/italien-lega-nord-anhaenger-demonstrierten-in-mailand-gegen-fluechtlinge-id3207477.html

Wie wäre es mit der Kriminalstatistik 2017, Herr Kickl?

Würde sich Herr Kickl auf seinen Job als Innenminister der Republik Österreich und nicht der Wähler seiner rechtsextremen Partei konzentrieren, hätte er die seit 1. Jänner inoffiziell verfügbare Kriminalstatistik 2017 präsentiert und nicht die alte von 2016.
 
Aus ihr geht nämlich hervor, dass nicht nur die Kriminalität in Österreich generell, sondern auch die Zahl der tatverdächtigen Asylwerber um 10% gegenüber 2016 zurückgegangen ist.
 
Zu blöd, dass die FPÖ 2017 noch nicht in der Regierung war.
 
„2017 wurden 20.100 Asylwerber als Verdächtige einer Straftat geführt. 2016 waren es noch 22.288. Damit ist die Zahl der tatverdächtigen Asylwerber um knapp zehn Prozent gesunken.
Die Gesamtzahl aller 2017 ermittelten Tatverdächtigen ist mit 270.279 nahezu gleich geblieben (2016: 270.159). 105.741 Tatverdächtige waren keine Österreicher (39,1 Prozent, wie auch 2016).“
 

Wenn FPÖler erfundene Krone-Artikel teilen

„Asylwerber brachen Flüchtlingshelfer Kiefer!“
Klingt für den geübten FPÖ Politiker zu schön um wahr zu sein, ist aber von der Kronen Zeitung erfunden.

 

Am 6.1.2018 titelte die Kronen Zeitung diese von ihr auf einer Polizeimeldung beruhende Geschichte, die sich zwar tatsächlich in Linz zugetragen hatte, nur eben völlig anders.
„Die Polizei hatte nach einem Bericht der Kronen Zeitung am Wochenende zunächst zwar einen Vorfall bestätigt, zu Details aber mitgeteilt, dass der zuständige Beamte auf Urlaub sei und man daher nähere Informationen erst am
Montag bekanntgeben könne.“
(Kurier)
Der Krone war es egal, Hauptsache reißerische Schlagzeilen gegen Flüchtlinge, genau wie es die Koalitionspartei FPÖ gerne mag.
NAbg. Hannes Amesbauer (FPÖ) teilte diesen Artikel natürlich am selben Tag und wir verfassten einen Artikel über die Kommentare seiner Wähler.
Am 8.1.2018 erscheint die Pressemitteilung der LPD OÖ, die sich freilich völlig anders liest:
Die Krone löscht ihren Fake-Artikel still und heimlich, ohne einer Entschuldigung oder Richtigstellung.

 

Beim Kornblumenträger Amesbauer ist dieser Artikel mit dem toten Link natürlich noch zu finden und auf eine Richtigstellung wird man wohl wie bei der FPÖ gewohnt, ewig warten können.

Vilimsky und das Faschisteln

Einfach erbärmlich, Herr Vilimsky!
Wenn man seinen Gästen den von Ihnen und Ihrer FPÖ verhetzten, menschenverachtenden Mob nicht zumuten möchte, hat das nichts mit Faschismus zu tun, sondern mit Psychohygiene.
 
Um mit Ihren Worten zu sprechen:
„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist offenbar dann in Ordnung, wenn es gegen Flüchtlinge geht. Wie etwa in oe24.at, wo´s hinter der „Patrioten“-Maske auch schon mal kräftig faschisteln kann“:

64 tote Flüchtlinge – Likes: 100% FPÖler

64 tote Flüchtlinge – Likes: 100% FPÖ

64 Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer.

 
34 von 34 oe24.at-LeserInnen, die das zum Lachen finden, sind
FPÖ WählerInnen bzw. SympathisantInnen.
 
12 davon (mindestens) sympathisieren mit der neofaschistischen
Identitären Bewegung„.
 
Selina ist „Stolze FPÖ Wählerin“, lacht, wenn Menschen ertrinken und gefällt eine Facebook-Seite namens „Jesus Täglich“.
 
Die FPÖ sitzt als Koalitionspartei im österreichischen Parlament.