Negersperma in Gutmenschenaugen

Übelste Hetze, Rassismus und Lynchjustiz beim steirischen Abgeordneten zum Nationalrat, Hannes Amesbauer.

Kornblumenträger Amesbauer mit den Interessen „Schießen auf Tiere“ und „Politik“ hat am 6.1.2017 um 13:13 – einem Feiertag – nichts Besseres zu tun, als seine Wähler mit einem „Krone“-Artikel gegen „Gutmenschen“ aufzuhetzen.

 

Die nächsten 26 Stunden hat er scheinbar Besseres zu tun, als seine Facebookseite zu warten oder er findet die Kommentare gut, in denen zu Lynchjustiz aufgerufen wird, zu präventivem Aufknüpfen von Flüchtlingen, Flüchtlingshelfer – „Gutmenschen“ im Rechtsextremenjargon – nicht nur kein Mitleid zu erwarten haben, sondern auch noch „Negersperma“ (sic!) in den Augen haben und Armenier als degenerierte Völker bezeichnet und im Busch verortet werden.

Amesbauer ist Mitglied der B! Oberösterreicher Germanen Wien und schreibt auch für die rechtsextreme und antisemitische „Aula“.

Ist das der (nicht) neue Stil im Nationalrat, den Sie verantworten können, Herr Bundeskanzler Kurz?

Edit (9.1.2018):
Der Artikel in der Kronen Zeitung war erfunden und wurde wortlos gelöscht.
https://fpoefails.org/2018/01/09/wenn-fpoeler-erfundene-krone-artikel-teilen/

 

NS-Rhetorik der FPÖ: Früher Juden – heute Flüchtlinge

Die antisemitische NS-Rhetorik der FPÖ:

Früher Juden – heute Flüchtlinge

Die Bezirksobfrau der FPÖ Nassereith/Tirol Marion Senger van Rens, postet in der öffentlichen Facebook-Gruppe „FPÖ“, die von FPÖ FunktionärInnen administriert wird, einen Artikel aus dem Gratisblatt „Heute“, in dem es um die Pläne des ehemaligen Wehrsportlers und nun Vizekanzlers HC Strache geht, Flüchtlinge in Kasernen unterzubringen und über sie pauschal ein nächtliches Ausgangsverbot zu verhängen.
Sofort fühlen sich FPÖ-Wähler bemüßigt, ihre Menschenverachtung zur Schau zu stellen, die sie für Flüchtlinge empfinden und alles wogegen sie von ihrer Partei verhetzt wurden.

 

 

Hier widmen wir uns nicht den üblichen Todeswünschen, die wir vorhin zu diesem Thema behandelten. Diesmal geht es um Bezeichnungen wie
Ungeziefer
Kakerlaken
Läuse
Rasse
die früher von Antisemiten und später auch von den Nazis angewandt wurden, um den politischen Gegner und Juden als Ungeziefer zu degradieren. Diese Biologismen sind ganz typisch für die Sprache des Antisemitismus und eine typische NS-Denkfigur.
Insbesondere die Juden wurden rhetorisch dämonisiert, gleichzeitig moralisch entwertet und durch einen bestimmten Sprachgebrauch – zum Beispiel durch Tiervergleiche – entmenschlicht. Schimpfwörter wie „Parasit“, „Wanze“, „Spulwurm“ und „Ungeziefer“ sollten bewirken, dass die Empathie mit ihnen verloren ging und sich beim Hörer kein Mitgefühl mit den Angegriffenen einstellte.

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Paul de Lagarde, ein Vertreter des damals „modernen Antisemitismus“ schrieb 1887:

„…die, die diesen Juden das Wort reden, oder die zu feige sind, dies wuchernde Ungeziefer zu vertreten. Mit Trichinen und Bacillen wird nicht verhandelt, Trichinen und Bacillen werden auch nicht erzogen, sie werden so schnell wie möglich vernichtet.“
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Adolf Hitler schrieb später in „Mein Kampf“:

„Der Jude ist und bleibt der typische Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet, sowie nur ein günstiger Nährboden dazu einlädt.“
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Jörg Haider gab Ähnliches von sich:

„Nicht die Freiheitlichen sind die Schädlinge der Demokratie. Wir sind das Schädlingsbekämpfungsmittel. Bei uns regieren die Rothäute und die Schwarzen – und nicht wie üblich, dass sie in den Reservaten leben.“
(Die Presse, 22. November 1989)
„Jeder Asylant holt sofort seine Familie nach und lässt sie gesundheitlich sanieren. Auf Kosten der tüchtigen und fleißigen Österreicher.“
(Kleine Zeitung Graz, 12. Januar 1998)
„Jeder Buschneger hat in Zukunft die Möglichkeit, seine Kollegen in Österreich zu behandeln.“
(über das neue Ärztegesetz, Der Standard, 13. Oktober 1998)
„Jetzt wird in der Schule endlich mal Ordnung gemacht. Parasitäre Elemente müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fasching vorbei ist.“
(über die Lehrer, Der Standard, 28. Juni 2000)
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Ein makaberes Detail am Rande:
Die NS-Schergen schickten die Juden unter dem Vorwand der Entlausung in die Gaskammern der Konzentrationslager, um sie mit dem Giftgas Zyklon B zu ermorden, das in den zwanziger Jahren eigentlich für Schädlingsbekämpfung entwickelt worden war.
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Auf die Kontakte von Marion Senger van Rens und anderen FPÖ Politikern zur Rechtsextremen/Neonaziszene der AfP gehen wir demnächst näher ein.

Bei Vilimsky: „Asylwerber einschläfern!“

Wir sind FASSUNGSLOS.


Vilimsky und seine Fans zeigen uns nichts anderes als eine widerwärtige Wiederholung der Geschichte.
Es tun sich verabscheuungswürdig, primitive Abgründe auf, die teilweise strafrechtlich verfolgt werden müssten.

 

Das Außenministerium beschreibt auf seiner Page die Menschenrechte, gültig für Österreich:

Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Des Weiteren besteht u.a. das
Recht auf Leben, Freiheit, und Sicherheit ,
Schutz des Privat- und Familienlebens,
Bewegungsfreiheit,
Meinungs- und Religionsfreiheit,
uvm.

Zur mehr als Unsinnigkeit, Asylwerber in Massenquartiere zu zwingen, schreibt Rechtsanwalt Georg Bürstmayr folgendes:

 

Und das schreiben die Fans der FPÖ:

 

Sicherungen wurden selbstverständlich von uns gemacht.

Marion Senger van Rens – Weihnachtsrassismus

Auch zu Weihnachten kann es Marion Senger van Rens, FPÖ Obfrau von Nassereith in Tirol nicht lassen, primitivsten Rassismus zu verbreiten.

Um Corinna Milborn zu zitieren:
„und hier Noch Extra-Weihnachtswünsche für alle, die im vergangenen Jahr Flüchtlinge und Arme diffamiert haben und nun voll selbstgerechter Frömmigkeit Weihnachten feiern, als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun: Möget ihr euch in all eurer Verlogenheit am Champagner verschlucken und für einen kleinen, winzigen Moment stutzig werden. Prost.“

(https://www.facebook.com/corinna.milborn/posts/1802488419775984)