„Alternativer Geschichtsunterricht“ am Akademikerball

Wir geben Herrn Knopp gerne eine Geschichtsstunde über rechtsextreme Burschenschaften in der 2. Republik, die gern gesehene Stammgäste des von der FPÖ organisierten Akademikerballs sind.
Auf der Seite der „Akad. Corps Hansea zu Wien“ wird ein Träger des von Adolf Hitler gestifteten Ritterkreuzes und SS-Mitglied, wie zu Zeiten des Nationalsozialismus, als Held gefeiert. Alexander Schleyer, der die Seite mit großer Wahrscheinlichkeit betreibt, fiel schon oft mit schwer rassistischen Sagern auf („Ich bekenne mich dazu Kanackenkinder ausgrenzen zu wollen…“)
Mehr Grauslichkeiten: http://recherchewien.nordost.mobi/2014/12/tuerchen-nr-1-alexander-schleyer
http://www.stopptdierechten.at/2016/08/27/hoebarts-mitarbeiter/
In einem anderen Posting will die Burschenschaft „linke Weiber ausknocken“ http://derstandard.at/2000039182460/Burschenschaft-mit-Identitaeren-will-auf-Facebook-linke-Weiber-ausknocken

Wusste Herr Knopp, mit wem er sich hier ablichten ließ? Wahrscheinlich nicht. Wir geben ihm daher gerne Nachhilfe bezüglich der FPÖ und ihren braunen Verflechtungen mit rechtsextremen deutschnationalen Burschenschaften und empfehlen folgende Lektüre: https://www.progress-online.at/artikel/strache-im-braunen-sump
Damit ein Fettnäpfchen wie der Besuch eines Balles voller Rechtextremer (auch Vertreter der NPD waren schon zu Gast) nicht mehr passiert.

Die irren Phantasien des Andreas Freiss

Manchmal stößt man im Facebook auf Beiträge, die so abartig sind, dass man am liebsten gleich weiterklicken und vergessen möchte, was man gerade gelesen hat.
Herr Freis allerdings ist Gemeindepolitiker und wenn ein Gemeindepolitiker am liebsten „die grünen idioten“ bei der Wahl erwürgen würde, schauen wir doch genauer hin.Wofür Herr Freis eine Verbrennungsanlage braucht und noch viele andere Grauslichkeiten lest ihr auf „Heimat ohne Hass“ – am besten VOR dem Frühstück.

Danke, liebe FPÖ, für solch feine Volksvertreter!

http://www.heimatohnehass.com/2017/01/stimmen-aus-der-geschlossenen-eine.html?m=1

Strache und die NPD

Die FPÖ kann aufatmen: Die NPD wurde in Deutschland nicht verboten! So kann Heinz-Christian Strache weiterhin beruhigt die Sujets der rechtsextremen Partei auf Facebook teilen

(Das FB-Post im Screenshot ist vom Jahr 2014 – via Blutgruppe HC Negativ)

Quelle: https://www.facebook.com/fpoeticker/photos/a.437944369712013.1073741828.437940566379060/671671313005983/?type=3

Macht das Flüchten wirklich Spaß?

Dieses Bild finden wir äußerst einfältig, zur Hetze gedacht, und unverantwortlich.

Fakten:
Natürlich müssen Flüchtlinge wohnen und essen.
Anerkannte Flüchtlinge erhalten de facto kaum eine Wohnung und sehr wenig Geld: http://asylwohnung.at/hrf_faq/wie-viel-geld-bekommt-ein-fluechtling/ http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5090936/Fluechtlinge-zwischen-Strasse-und-Bruchbude
Aber vielleicht sollten Strache und seine Anhänger einen Tausch mit den Schutzsuchenden wagen?!

Mindestsicherung und Sozialleistung, ganz ohne Leistung:
Wie nun stellt sich das Herr Strache vor? Die Flüchtlinge, die wir kennen, würden gerne sofort arbeiten.
Die FPÖ sagt nein:
https://www.unzensuriert.at/content/0017814-FPOe-sagt-Nein-zu-Arbeitserlaubnis-fuer-Asylwerber

Krankenversicherung:
will Strache kranke Flüchtlinge ärztlich nicht versorgen lassen?
Wie stellt er sich das so vor in seiner Welt?

Gratis-Öffis:
schön wär’s! „Richtig ist, dass Asylwerberinnen und Asylwerber in Wien, die Deutschkurse oder andere Bildungsangebote wie das Jugendcollege besuchen, um eine Rückerstattung der Fahrtkosten ansuchen können, wenn die Bildungseinrichtung weiter als zwei Kilometer von ihrem Wohnort entfernt ist. Da eine Monatskarte bei mehreren Kurstagen pro Woche deutlich günstiger ist als Einzelfahrscheine, wird diese Option akzeptiert,..“ https://fluechtlinge.wien.gv.at/site/news/2016/09/20/stellungnahme-fsw/

Nun wissen wir, dass Strache gegen alles ist, was ein halbwegs menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Was wäre das Resümee daraus? Kein Geld, keine Arbeit, kein Essen, kein Dach über den Kopf, kranke Menschen nicht behandeln. Wie nennt man das?

Das Sprachrohr der FPÖ: Die Aula

„Gegen das antisemitische und rassistische Magazin AULA wurde vor kurzem von Holocaust-Überlebenden eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dennoch treten der Grazer FPÖ-Obmann Eustacchio und sein Klubobmann Sippel in der zuletzt erschienenen Ausgabe der „Aula“ in diversen Inseratschaltungen, Interviews und Werbetexten auf.“
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170116_OTS0008/sos-mitmensch-grazer-fpoe-obmann-eustacchio-unterstuetzt-antisemitisches-magazin-massiv

Wie die AfD Sophie Scholl für Propaganda missbraucht

Selten ist ein Opfer des Nationalsozialismus auf derart schäbige Art und Weise mißbraucht worden.
Dass billige Provokation allerdings nicht immer funktioniert, zeigen die Reaktionen auf den Beitrag des deutschen FPÖ-Partners AfD.

(Wir danken für das Zusenden des Screenshots!)