Gudenus Freunde

2012 wollte die FPÖ, allen voran Johann Gudenus, noch eine Kooperation mit dem tschetschenischen Diktator Kadyrow: „Wir konnten uns selbst überzeugen, dass keine Verfolgung seitens Kadyrows vorliegt“ [1]

Wes geistes Kind Herrn Gudenus Partner ist, zeigt dieses wahnsinnige Zitat des Sprechers Kadyrows. Kürzlich sind in Tschetschenien mehr als 100 homosexuelle Männer entführt und einige sogar ermordet worden. [2]

[1] http://www.derstandard.at/1328507166001/Geheime-Mission-am-Kaukasus-FPOe-Delegation-besucht-tschetschenischen-Praesidenten-Kadyrow

[2] http://www.berliner-zeitung.de/politik/ramsan-kadyrow–es-gibt-keine-homosexuellen-in-tschetschenien–26301468?

Das Spielchen mit Fotos

Andreas Weiss ist Kanzleileiter des von der FPÖ gegründeten Mieterschutzringes. Selbst bis in diese Vorfeldorganisation hinein reicht offenbar Rassismus.
Auf eine Frau mit Kopftuch schießt er sich ein, die sichtbar schockiert, den Tränen nahe, den Ort des Geschehens verlässt. Geholfen wird bereits.
Andere Bilder, an denen Menschen ohne Kopftuch an den Opfern vorbeigehen, werden nicht gezeigt. Warum eigentlich nicht, Herr Kanzleileiter?

http://www.mimikama.at/allgemein/ging-diese-frau-an-einem-terroropfer-vorbei/

http://archive.is/Iys5q

Die Küche: Für Frauen genetisch vorbestimmter Arbeitsplatz?

Wendelin Mölzer, Herausgeber der Zeitschrift „Zur Zeit“, die den Platz von Frauen genetisch vorbestimmt in der Küche sieht, wird nun also FPÖ-Bildungssprecher – am Weltfrauentag. Nachsitzen im Fach Biologie wäre wohl sinnvoller gewesen – neben seinem 18-jährigen Geschichtsstudium.


http://diepresse.com/home/innenpolitik/1323295/Zur-Zeit_Frauen-in-der-Kueche-genetisch-vorbestimmt

FPÖ-Abgeordneter will Antifaschismus verbieten

Bildungslücken bei FPÖ Funktionären sind nichts neues.
Darum müssen wir auch heute wieder einem Abgeordneten ein paar grundlegende Dinge erklären. Zum Beispiel diesen ominösen Staatsvertrag von 1955, der in Artikel 9 alle Parteien zu einem antifaschistischen Konsens verpflichtet:

„Österreich verpflichtet sich, alle Organisationen faschistischen Charakters aufzulösen, die auf seinem Gebiete bestehen, und zwar sowohl politische, militärische und paramilitärische, als auch alle anderen Organisationen, welche eine irgendeiner der Vereinten Nationen feindliche Tätigkeit entfalten oder welche die Bevölkerung ihrer demokratischen Rechte zu berauben bestrebt sind.“

Dieser Konsens sollte kein leeres Gelübde sein, sondern den Frieden in Europa wahren.
Wenn Herr Labg Haidinger nun den Antifaschismus mit Terrorismus gleichsetzt, ist seine Haltung klar verfassungsfeindlich.

Das hält den Labg. Haidinger nicht davon ab, einen „INFO-DIREKT“ Artikel, betrieben vom Rechtsradikalen Stefan Magnet (auf einem Foto mit den verurteilten Neonazis Gottfried Küssel und Felix Budin, sowie Elmar Podgorschek (FPÖ) zu sehen) zu teilen.
Wir empfehlen: zurück zur Schule!

Gudenus Beziehungen zu Tschtschenien

Johann Gudenus ist scheinbar sein eigenes Archiv, wenn er in erbärmlichem Deutsch gegen Tschetschenen in Österreich hetzt:

„fast jeder männliche Tschetschene läuft mit einem Messer herum. Und er setzt dieses auch völlig skrupellos ein.“,
hetzte er schon 2011 in einer OTS [1], um sich dann 2012 gemeinsam mit Johannes Hübner, dem außenpolitischen Sprecher der FPÖ im Nationalrat, heimlich auf Kuscheltour zum mehr als umstrittenen Präsidenten Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, zu machen. [2]
Ob die Vorortbeobachtungen über den Bewaffnungsgrad „so gut wie jedes tschetschenischen Mannes“ als Entlastungsbeweis bei einem Verfahren wegen § 283 ausreichen würden?

[1] http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110805_OTS0123/fp-gudenus-tschetschenen-sind-gefaehrlich
[2] http://derstandard.at/1328507166001/Geheime-Mission-am-Kaukasus-FPOe-Delegation-besucht-tschetschenischen-Praesidenten-Kadyrow