Die Sprache des Anton Brustbauer

Anton Brustbauer, Abschluss der „Schule des Lebens“, beschäftigt bei der ÖBB, Funktionär der FPÖ Niederösterreich, ist (wieder einmal) in die Schlagzeilen geraten:
http://www.noen.at/krems/mautern-weiterhin-wirbel-um-fpoe-gemeinderat/33.160.407
Wir sahen uns den Herrn genauer an.
Seine Worte sind eines Politikers nicht würdig. „in den Arsch schieben“, „Asylanten“, Van der Bellen mit „Lug und Betrug“ ins Amt, nennt Van der Bellen „Wahnsinniger“ uvm. Sein Jargon und unsachgemäße Herabwürdigung vieler Menschen sind untragbar!

Seine öffentliche Aussage „Wer OFFENSICHTLICH nur mit Lug und BETRUG in dieses Amt kommt…“ (sic!), stellt uMn den Straftatbestand der Verleumdung nach § 297 StGB, zumindest üble Nachrede nach § 111 StGB dar.

Kein Mohr – keine Spende?

Natürlich steht es jedem frei zu spenden oder auch nicht, aber es hat nichts mit „Tradition“ zu tun, Kinder zu enttäuschen.

Kinder opfern ihre Freizeit um Spenden für arme Länder zu sammeln und div. FPÖ – Politiker geben nichts her, weil die Kinder nicht nach ihren Vorstellungen geschminkt sind und verbreiten das dann auch noch stolz über Facebook.
Wenn der Guntramsdorfer Gemeinderat Stefan Berndorfer über das „Christentum“ schwadroniert, sollte er auch wissen, dass in der Bibel kein Mohr vorkommt. Es ging ums „Geben“ als Akt der Nächstenliebe, alles andere wurde später dazuerfunden.

http://www.zeit.de/1963/51/woher-kamen-die-heiligen-drei-koenige/seite-4

http://www.kirchenweb.at/christkind/heiligen_drei_koenige/heiligendreikoenige.htm

 

„Wahlmanipulation der ÖVP“

HC Strache & FPÖ Wien titeln „Wahlmanipulation vom Feinsten! Und dies völlig ungeniert!“ –
FPÖ Niederösterreich warnt sogar vor „…vorsätzlichen Taschenspieler-Tricks der ÖVP.“

und wollen damit den Anschein erwecken, nur die ÖVP würde mit „persönlichen Stimmzetteln“ die Gemeinderatswahl 2015 in NÖ mit einem auf den eigenen Leib geschneiderten Wahlrecht manipulieren.

– Wahr ist, daß die FPÖ selbst diese persönlichen Stimmzettel bei der Gemeinderatswahl 2015 einsetzt.

– Wahr ist auch, daß die Niederösterreichische Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994) von allen Parteien mitbeschlossen wurde – auch der FPÖ.

– Wahr ist ebenso, daß (Zitat FPÖ NÖ) „wer einen Vorzugsstimmen-Kandidaten ankreuzt, aber gleichzeitig eine andere Partei, dessen Stimme wird nicht ungültig, sondern gilt für die Partei des Vorzugsstimmen-Kandidaten.“ natürlich für alle Parteien gilt – nicht nur für die ÖVP.