FPÖ GR Alfred Gleitsmann: Doppelfail!

Diesmal ein heftiges #DOPPELFAIL von Alfred Gleitsmann, FPÖ GR in Eichgraben.
sprit und migranten
 

Fail No. 1:

Gleitsmann postet eine Fotomontage vom rechtsextremen Blog „halle-leaks.de“, der dem deutschen Grünen-Politiker Anton Hofreiter die Worte „Benzin müsste mind. 6-7 Euro kosten“ in den Mund legt.
Man muss nicht wahnsinnig intelligent sein, um sofort einen Fake dahinter zu vermuten.
Mimikama klärt auf:
 

Fail No. 2:

Gleitsmann postet einen Link zur islamfeindlichen FB-Seite „Anti islamische Allianz Abendland AiAA„, die auf ein Video des kärntner LAbg. Martin Rutter auf dem Videokanal „tv.k-networld.de“ verlinkt. Das nächste Video auf diesem Kanal nennt sich übrigens „Rheinwiesenlager: Der geplante Tod (der verschwiegene Holocaust)“.
Martin Rutter, stolzer Redner beim letzten Ulrichsbergtreffen referiert in dem Video über einen Plan der EU, 70 Millionen Migranten in den nächsten Jahren anzusiedeln.
 
Was steckt dahinter?
Die Zahl 70 Millionen findet sich lediglich in einer Aussage des EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, der 2015 meinte, „aufgrund der demografischen Tendenz des Kontinents, würden in den nächsten zwei Jahrzehnten mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein.“
 
Pläne dazu existieren nicht, auch in der beim Video verlinkten Studie der UN findet sich dazu nichts.
 
Das Video wird folgendermaßen kommentiert:
„Damit ist bewiesen, diese Migration ist geplant, es geht nicht um „Flüchtlinge“, es geht um einen von der EU geplanten „Volksaustausch“!!!“
 
HC Strache hatte den Artikel der SN bereits 2016 vom Linzer Rechtsextremen Florian Machl (FMpolitics) mit den Worten „Tauschen wir daher diese Politiker aus, bevor diese unsere Bevölkerung ausgetauscht haben.“ geteilt.
Bevölkerungsaustausch_70 mio migranten_FMpolitics 18.4.2016
Machl selbst kommentierte dies mit „Das ist der wahre Plan hinter den „Flüchtlingsmassen„“.
FMpolitics 70 millionen migranten_18.4.2016

HC Strache: Kurz geht politisch über Leichen

Kurz geht politisch über Leichen – sogar innerparteilich. Das ist ein Alarmsignal für seine menschlichen Qualitäten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Österreicherinnen und Österreicher solch eine skrupellose und unehrliche Person wollen!

HC Strache, Facebook am 11.Mai 2017

Dass HC Strache in jüngster Vergangenheit auf  seinen Koalitionspartner Sebastian Kurz nicht allzu gut zu sprechen war, ist verständlich.
Kurz war immerhin so klug, das Erfolgskonzept der konzeptlosen FPÖ zu kopieren und mit Anti-Flüchtlings u. Anti-Islam Themen als erfolgreichste Partei aus der NR Wahl 2017 hervorzugehen und mit der Regierungsbildung betraut zu werden.
HC Strache peitschte währenddessen sein Wahlvolk auf Facebook gegen Kurz ein und warf ihm unter Anderem vor, als Integrationsminister versagt zu haben, seine Themen zu kopieren und auch politisch über Leichen zu gehen.
Angesichts des von Strache durchgesetzten Stopps des Rauchverbots in der Gastronomie, bekommt „über Leichen gehen“ allerdings eine neue Bedeutung.
„Copy Basti“ war ab sofort die gebräuchlichste Bezeichnung – die sonstigen im FPÖ-Milieu üblichen Beschimpfungen in den Kommentaren zu Sebastian Kurz ersparen wir Ihnen hier.

Lesen Sie hier einen Auszug aus HC Straches Aussagen über seinen Koalitionspartner auf Facebook: