Strache und die NPD

Die FPÖ kann aufatmen: Die NPD wurde in Deutschland nicht verboten! So kann Heinz-Christian Strache weiterhin beruhigt die Sujets der rechtsextremen Partei auf Facebook teilen

(Das FB-Post im Screenshot ist vom Jahr 2014 – via Blutgruppe HC Negativ)

Quelle: https://www.facebook.com/fpoeticker/photos/a.437944369712013.1073741828.437940566379060/671671313005983/?type=3

Macht das Flüchten wirklich Spaß?

Dieses Bild finden wir äußerst einfältig, zur Hetze gedacht, und unverantwortlich.

Fakten:
Natürlich müssen Flüchtlinge wohnen und essen.
Anerkannte Flüchtlinge erhalten de facto kaum eine Wohnung und sehr wenig Geld: http://asylwohnung.at/hrf_faq/wie-viel-geld-bekommt-ein-fluechtling/ http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5090936/Fluechtlinge-zwischen-Strasse-und-Bruchbude
Aber vielleicht sollten Strache und seine Anhänger einen Tausch mit den Schutzsuchenden wagen?!

Mindestsicherung und Sozialleistung, ganz ohne Leistung:
Wie nun stellt sich das Herr Strache vor? Die Flüchtlinge, die wir kennen, würden gerne sofort arbeiten.
Die FPÖ sagt nein:
https://www.unzensuriert.at/content/0017814-FPOe-sagt-Nein-zu-Arbeitserlaubnis-fuer-Asylwerber

Krankenversicherung:
will Strache kranke Flüchtlinge ärztlich nicht versorgen lassen?
Wie stellt er sich das so vor in seiner Welt?

Gratis-Öffis:
schön wär’s! „Richtig ist, dass Asylwerberinnen und Asylwerber in Wien, die Deutschkurse oder andere Bildungsangebote wie das Jugendcollege besuchen, um eine Rückerstattung der Fahrtkosten ansuchen können, wenn die Bildungseinrichtung weiter als zwei Kilometer von ihrem Wohnort entfernt ist. Da eine Monatskarte bei mehreren Kurstagen pro Woche deutlich günstiger ist als Einzelfahrscheine, wird diese Option akzeptiert,..“ https://fluechtlinge.wien.gv.at/site/news/2016/09/20/stellungnahme-fsw/

Nun wissen wir, dass Strache gegen alles ist, was ein halbwegs menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Was wäre das Resümee daraus? Kein Geld, keine Arbeit, kein Essen, kein Dach über den Kopf, kranke Menschen nicht behandeln. Wie nennt man das?

„Ja, dann habe ich mich geirrt“

Als Armin Wolf in der ZiB Herrn Strache den Videoausschnitt von FPÖ-TV gezeigt hat, meint dieser lapidar: „Ja, dann habe ich mich geirrt.“

Nachdem Herr Strache auch ein Vorwort für ein Buch geschrieben hat, das er nie gelesen hat, stellt sich zwangsläufig die Frage: Weiß der Bürgerkanzler überhaupt, was er den lieben langen Tag so unterschreibt?

https://youtu.be/GZhuHe5fW4E (ab Minute 7:30)

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„Eure Steuern für unsere Comics!“

Es geht gerade heiß her auf HC Straches Seite.
Wie könnte es erst aussehen, wenn die FPÖ Wien regieren würde?

http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/foerderung-der-staatsbuergerlichen-bildungsarbeit-im-fpoe-bildungsinstitut.html

https://kurier.at/politik/inland/rechnungshof-steuergeld-fuer-fpoe-wahlcomic-missbraucht/53.671.535

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Strache zu Adoptionsverbot für Homosexuelle

Da muss man Herrn Strache wohl über seine veralteten Ansichten, die jeglicher Wissenschaft entbehren, aufklären!

Es ist zB schon lange erwiesen, dass sich Großeltern in vielen Fällen nicht eignen, das Kind zu adoptieren.
319 Kinder wurden 2013 in Österreich adoptiert. 266 der Kinder stammten aus dem Inland, der Rest aus dem Ausland.
Davon waren meist Kinder betroffen, deren Mütter aus sozialen oder psychischen Problemen heraus sich für diesen Schritt entschieden hatten.
Der Grundsatz einer Adoptionsvermittlung lautet:
WIR SUCHEN NICHT KINDER FÜR ELTERN,
SONDERN ELTERN FÜR KINDER.

Genaue Studien zu Adoptionen gibt es schon seit vielen Jahren, ebenso zu homosexuellen Eltern. Diese zeigen auf, dass homosexuelle weder die besseren noch die schlechteren Eltern sind. Eventuell auftretende Probleme sind die Voruteile der Gesellschaft und damit Diskriminierungen. Deswegen wohnen homosexuelle Eltern mit ihren Kindern häufig in der Anonymität von Großstädten.
Zum Nachlesen eine ältere Studie, die zeigt, dass das Wissen schon vor 10 Jahren vorhanden war. :
http://www.adoptionsberatung.at/themen/adoptivwerber/140-kinderingleichgeschlechtlichenlebensgemeinschaften.html

In eigener Sache: meine Erfahrung mit meinem Adoptivkind (im „normalen Familienverband): nur wertkonservative Menschen konnten die Adoption damals nicht gutheißen und rümpften die Nase.

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„Wahlmanipulation der ÖVP“

HC Strache & FPÖ Wien titeln „Wahlmanipulation vom Feinsten! Und dies völlig ungeniert!“ –
FPÖ Niederösterreich warnt sogar vor „…vorsätzlichen Taschenspieler-Tricks der ÖVP.“

und wollen damit den Anschein erwecken, nur die ÖVP würde mit „persönlichen Stimmzetteln“ die Gemeinderatswahl 2015 in NÖ mit einem auf den eigenen Leib geschneiderten Wahlrecht manipulieren.

– Wahr ist, daß die FPÖ selbst diese persönlichen Stimmzettel bei der Gemeinderatswahl 2015 einsetzt.

– Wahr ist auch, daß die Niederösterreichische Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994) von allen Parteien mitbeschlossen wurde – auch der FPÖ.

– Wahr ist ebenso, daß (Zitat FPÖ NÖ) „wer einen Vorzugsstimmen-Kandidaten ankreuzt, aber gleichzeitig eine andere Partei, dessen Stimme wird nicht ungültig, sondern gilt für die Partei des Vorzugsstimmen-Kandidaten.“ natürlich für alle Parteien gilt – nicht nur für die ÖVP.