Keine Nazis aber…

Keine Nazis, aber…
FPÖ Floridsdorf gegen DÖW
 
…ein Naheverhältnis zum NS-Gedankengut, wie man es übrigens auch Vizekanzler Strache nachsagen darf, muss man schon aufweisen, wenn man
 
– wie die hier angeführten 4 Funktionäre der FPÖ Wien 21 beim alljährlichen Gedenken einem Helden des NS-Regimes huldigt. (In der Vergangenheit waren auch verurteilte Neonazis wie Gottfried Küssel anwesend)
 
– bei der Floridsdorfer Bezirksvertretungssitzung die bescheidene Erhöhung des Kulturbudgets um 5.000 Euro zur geplanten Finanzierung des Projekts „Memento Wien – Floridsdorf“ des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) verhindern will.
 
– eben dieses international anerkannte DÖW als „einen Verein, der an der Spitze der sogenannten Skala der unnötigen Vereine steht“ (sic!) bezeichnet, wie der jetzige Innenminister Herbert Kickl bei seiner Rede beim rechtsextremen Kongress „Verteidiger Europas“, am 29. Oktober 2016 in den Linzer Redoutensälen.
 
 
Infos zum Nowotny Gedenken:

Herbert Kickl – ein Rechtsextremer als Innenminister

Der zukünftige Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) beim rechtsextremen Kongress „Verteidiger Europas“, am 29. Oktober 2016 in den Linzer Redoutensälen:

„…wie wenn man im Parlament steht und redet und in diesen frustrierten, dauerbetroffenen linken Flügel der Roten und der Grünen hineinschaut, wo es nur mehr mieselsüchtige Gestalten gibt.

…linke Jagdgesellschaft…

Wenn die Linken etwas sind, dann sind sie resistent gegen Fakten. (Anm. WTF?)

…beim Herren Öllinger, diesem grünen Fossil aus längst vergangenen Tagen und seinen Verbindungsleuten im Standard, die da eine Art GESINNUNGS-STASI betreiben, quer über das Land…

…oder beim Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, einem Verein, der an der Spitze der sogenannten Skala der unnötigen Vereine steht.“