FPÖ-GR Leo Kohlbauer missbraucht den Tod eines obdachlosen Ungarn für politische Hetze.

FPÖ-GR Leo Kohlbauer missbraucht den Tod eines 65-jährigen obdachlosen Ungarn, um gegen SPÖ Bezirkschef Markus Rumelhart zu hetzen.
 
2016 ließ Markus Rumelhart (SPÖ), der Bezirksvorsteher des 6. Wiener Gemeindebezirks, die vom Stadtgartenamt montierten Holzleisten auf den Parkbänken des Esterhazy-Parks entfernen, damit Obdachlose dort besser schlafen können.
Leo Kohlbauer (FPÖ) hingegen behauptet, dass sei „nur eine von unzähligen Maßnahmen, die eine Unzahl von Obdachlosen in den Park gelockt hat.“ und macht Rumelhart somit für den Tod des Ungarn verantwortlich.

Von einer FPÖ-Wählerin wird mit diesem Artikel aus oe24.at in einer Facebookgruppe mit 8.205 Mitgliedern gegen Ausländer gehetzt:

„Die „armen“ die zu uns kommen, erhalten sofort eine Unterkunft und unsere eigenen Leute lassen wir auf der Straße schlafen.
Hoffe das sich das schleunigst mal ändert.“

 

Die Fakten:

Wie SozialarbeiterInnen und StreetworkerInnen bestätigen, nimmt die Zahl dieser Menschen in den Parks der Stadt Wien gleichmäßig zu und nicht speziell im Esterhazypark.
Die Maßnahme des SPÖ-Bezirksvorstehers führte also zu keiner verschärften Situation in diesem Park.
 
Der verstorbene Ungar soll dort schon seit einigen Tagen nach einem erlittenen Herzinfarkt gelegen sein.
Speziell aus Ungarn, dem Land, dessen Politik Viktor Orbáns FPÖ Politiker als so vorbildhaft erachten, kommen in den letzten Jahren immer mehr Obdachlose nach Österreich.
Mit einem im Oktober 2018 verabschiedeten Gesetz hatte die Regierung von Premier Viktor Orbán Obdachlosigkeit unter Strafe gestellt. Das habe zu einem „gefährlichen Abtauchen“ der Obdachlosen geführt, da den Bedürftigen nicht mehr geholfen werden konnte, beanstandeten karitative Organisationen.
Von Oktober 2018 bis Jänner 2019 sind laut Ungarischem Sozialforum (MSZF) bereits 78 Menschen erfroren.
Im Winter 2017/2018 gab es 147 Kältetote in Ungarn, 53% davon im Freien.
 
Wer also obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum vertreiben will, nimmt bewusst in Kauf, dass diesen Menschen mit gesundheitlichen, oder eventuell lebensbedrohlichen Problemen zu spät oder gar nicht mehr geholfen werden kann.
 
Wer hingegen bei Menschen, egal welcher Herkunft, nicht wegsehen will, dem sei das Kältetelefon der Caritas ans Herz gelegt:
 
+++ KÄLTETELEFON CARITAS +++
 
01-480 45 53
 

FPÖ Waldhäusl: Menschen wie Nutzvieh erfassen und der Tierschutz

„Jedes Rindsvieh, Schwein oder Lamm wird bei uns erfasst, aber nicht, wie viele Menschen in unser Land kommen.“

(Gottfried Waldhäusl – „Heute“ 30.4.2018)

Gottfried Waldhäusl, Sicherheitslandesrat der FPÖ in Niederösterreich will nicht nur Menschen wie Vieh erfassen, er will sie im Falle eines negativen Asylbescheids auch in Lager sperren.

Konkret geht es darum, dass er 405 abgelehnte Asylwerber aus ihrem sozialen Umfeld reißen und sie in organisierte Quartiere umsiedeln möchte.
Dass der rechtsstaatliche Instanzenweg dadurch noch nicht abgeschlossen ist, interessiert den freiheitlichen Rechtsausleger nicht: Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof könnten rechtskräftig negativ beschiedenen Flüchtlingen auf Antrag aufschiebende Wirkung gegen die Ausweisung gewähren.

Sollten sie sich bis 4. Mai dort nicht freiwillig melden, werden sie als nicht mehr hilfsbedürftig eingestuft und von der Grundversorgung abgemeldet.
Die Folgen: Keine Krankenversicherung, keine staatliche Unterstützung mehr. Dass solche Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen, und in die Illegalität und Kriminalität abtauchen werden, ist vorhersehbar.

Stolz präsentiert Waldhäusl auch seine Unmenschlichkeit auf Facebook, in dem er Flüchtlinge als „Zuwanderer“ bezeichnet, sie als illegal einstuft, obwohl sie noch nicht einmal alle ihnen zustehenden Instanzen durchschritten haben und ihnen einen „Bruch ihrer Lebensumstände“ ankündigt.

 

Einen Sauhaufen trägt man Stück für Stück ab.
Ich lasse mich dabei weder von Rechts noch von Links beeinflussen.

(Gottfried Waldhäusl – „Heute“ 30.4.2018)

 

Dass sich Waldhäusl von Rechts nicht beeinflussen lassen wird, ist insofern verständlich, da sich rechts von Waldhäusl kaum noch viel Platz bietet. Verteidigt er doch bis Heute den wegen Hitlergruß auffällig gewordenen Tullner Bezirksobmann Andreas Bors. Der Einzug in den Bundesrat konnt nur durch massiven Druck verhindert werden, der weiteren Karriere sind solche „Kleinigkeiten“ in der FPÖ nicht abträglich.

 

Aus seinem Umfeld erfuhren wir, dass sich Bors keineswegs gewandelt hätte. Beim Infostand der rechtsextremen „Identitären“ am 18.4.2018 in Wien, gegen die gerade Ermittlungen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Verhetzung und Sachbeschädigung laufen, war Bors im angeregten Gespräch mit Luca Kerbl zu sehen.

 

Dadurch bekommt es einen besonders unangenehmen Beigeschmack, wenn der Neonaziverteidiger Waldhäusl, Menschen wie Vieh erfassen und in Lager sperren will.
Dieser menschenverachtende Umgang mit Flüchtlingen erinnert an die Geschehnisse vor 80 Jahren, als die Nationalsozialisten (wie auch der von Manfred Haimbuchner geehrte Gründer der FPÖ, Anton Reinthaller einer war) Menschen katalogisiert, in Ghettos zusammengepfercht und schlussendlich in Viehwaggons in die Arbeits- u. Vernichtungslager des Dritten Reichs transportierten.

 

„Ein Schächtverbot, generell einen Tierschutz mit Hausverstand.“

(Gottfried Waldhäusl – „Heute“ 30.4.2018)

 

Zu durchsichtig ist Waldhäusls Forderung nach einem Schächtverbot als Ankündigung für den Tierschutz eintreten zu wollen.
Ein Schächtverbot würde natürlich nur die von der FPÖ verachteten Moslems betreffen, die schrecklichen Zustände bei traditionellen österreichischen Massenschlachtbetrieben oder die von Tierschützern gerade wieder in Niederösterreich aufgedeckten Missstände in der Massentierhaltung interessieren Waldhäusl natürlich nicht.
Im Gegenteil, im Regierungsprogramm wird auf Seite 44 von einer „Ausweitung des Schutzes auf Eigentum und Hausrecht insbesondere auch gegen das illegale Eindringen in Stallungen gesprochen. Die neue Regierung will künftig jene zu Gefängnisstrafen verurteilen, die dokumentieren, was in Tierfabriken vorgeht. Dabei gesammelte Beweise sollen vor Gericht ungültig sein und müssen vernichtet werden.
(VGT)

Dass es Waldhäusl auch bei Tieren nicht so mit der (Jagd)Ethik hat, beweist, dass er die Gatterjagd, die unter seriösen Jägern als der Jagdethik widersprechend geächtet wird und bis 2029 in Niederösterreich ohnehin verboten werden soll, mit unwahren Argumenten verteidigt.

 

Auch beim Fischotter zeigt sich, dass Waldhäusl die Teichwirten wichtiger sind, als die Natur und fordert die von Experten als unnötig erachtete Tötung von 40 Fischottern bis Sommer 2018, freilich ohne das Wort „Erschießen“ in den Mund zu nehmen. Er nennt es lieber „Bestandsregulierung nach Maß und Ziel.“

 

Ein ausführlicherer Artikel zum Thema „FPÖ und der Tierschutz“ ist in Arbeit.

 

„Kandel ist überall“-Rednerin u. FPÖ-Hetzerin Margit Chlada postet Hakenkreuz auf VK.com

Am Samstag, dem 14.4.2018 soll am Wiener Ballhausplatz eine rassistische Kundgebung unter dem Motto „Kandel ist überall“ stattfinden. Beworben und veranstaltet wird sie von Rechtsextremen wie dem kläglich gescheiterten Pegida-Sprecher Georg Immanuel Nagel (Verein OKZIDENT) und Margit Chlada („Patrioten für Heimat und Tradition“) .

Die Kundgebung wird bereits intensiv von Identitären (120db), der FPÖ Wien Liesing (Mitglied Robert Kiesinger postete zu Ostern den NSDAP-Kalender), Rechtsaußen-FPÖ-Hetzmedien wie Wochenblick, oder unzensuriert.at oder auch dem ungarischen Fernsehsender „M1“ beworben.

Neben Myriam Kern („Die Stimme aus Kandel“, Initiatorin von „Kandel ist überall“), Christina Baum (Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg für die AfD), Christiane Christen (Kreistagsmitglied in Rhein-Pfalz, AfD), Georg Immanuel Nagel (Verein OKZIDENT), soll auch Margit Chlada (Bürgerbewegung „Patrioten für Heimat und Tradition“) bei dieser Kundgebung als Rednerin auftreten.

Chlada ist auf Facebook nur unter dem Namen Margit Chzu finden, ist aber als glühender FPÖ-Fan auf diversen FPÖ-Seiten in äußerst hetzender Mission aufgefallen.
Interessant wird es, wenn man sich ihr Profil beim bei Rechtsextremen und Neonazis beliebten russischen Facebook-Klon „VK.com“ ansieht. Die Freundesliste besteht neben diversen Schwarzen Sonnen aus dem Who is Who des extrem rechten Randes der FPÖ.
Hier eine kleine Auswahl ihrer Bilder, die an Antisemitismus, Rassismus, Wiederbetätigung, Anti-Islam/Flüchtlingshetze etc. absolut nichts zu wünschen übrig lässt.

 

 

FPÖ: Unglaublicher Rassismus gegen SPÖ Politikerin

Die SPÖ präsentierte mit Mireille Ngosso die neue stv. Bezirkschefin des Wiener 1. Bezirks.
Was die im Kongo geborene und in Wien aufgewachsene Ärztin daraufhin aus Richtung FPÖ an tiefstem Rassismus erwartete, hat uns sogar noch (fast) überrascht.

Ganz vorne mit dabei:

Robert Lizar,
Redakteur der NFZ (Neue Freie Zeitung), dem offiziellen Parteiblatt der FPÖ.

 

und Evelyn Achhorner,
Landtagsabgeordnete und Frauenbeauftragte (!) der FPÖ Tirol.

 

 

Wir zeigen hier stellvertretend für unzählige weitere Postings und Kommentare dieser Art, drei Facebook-Threads mit Kommentaren von FPÖ Wählern- bzw. Funktionären:

Nr. 1
FPÖ – öffentliche Gruppe
9.702 Mitglieder

 

 

Nr. 2
Wolfgang Reinold
Klubobmann FPÖ Wien 12

 

 

Nr. 3
Gerhard Halvax
FPÖ-Wähler, Wochenblick-Leser

 

 

Nr. 4
FPÖ – öffentliche Gruppe
9.703 Mitglieder – gepostet nach der Veröffentlichung dieses Artikels (!)

 

 

Mindestens 2 Kommentare in der öffentlichen FPÖ-Gruppe stammen von je einem Mann und einer Frau, die die Linie zum Verbotsgesetz längst überschritten haben.
Antisemitische Witze und NS-Symbolik werden öffentlich zur Schau gestellt, was den Staatsanwalt sicher interessieren dürfte.

To be continued…

 

 

NFZ Redakteur Robert Lizar hetzt wieder mit Fake News

Die Fotos, die der Redakteur des FPÖ Blattes „Neue freie Zeitung“ Robert Lizar verbreitet, sind tatsächlich Filmszenen. Allerdings zeigen sie Dreharbeiten zum Film „Revolution Man“ und keine heimliche US-Inszenierung eines Giftgasangriffes.

 

 

Wir hoffen, Herr Lizar recherchiert für seinen Arbeitgeber, den wir mit unseren Steuergeldern finanzieren, besser.

https://www.mimikama.at/allgemein/revolution-man-movie/

Anneliese Kitzmüller bewirbt eigenes Buch vom Unzensuriert-Verlag. Vertrieb: Buchdienst-Südtirol

Die 3. Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller bewirbt ein Buch, das sie gemeinsam mit Martin Graf bei „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt“ herausbringt.

 

Kitzmüller vertreibt das Buch auf Amazon über den Buchdienst-Südtirol.

Bis zu seinem Tod 2015 war der Inhaber des Buchdiensts-Südtirol Peter Kienesberger, der mit Norbert Burger die rechtsextreme „Nationaldemokratische Partei“ NDP mitbegründete. Im Sommer 1961, mit 18 Jahren, ging er nach Innsbruck und schloss sich dort dem Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) an. Im September 1961 beteiligte er sich an einem Überfall von Georg Klotz auf das Stauwerk Rabenstein im Sarntal. In Folge war er an zahlreichen Aktionen und Anschlägen des BAS beteiligt. Kienesberger wurde in Zusammenhang mit einem Anschlag auf der Porzescharte in Italien gebracht und 1967 von einem Gericht in Florenz in Abwesenheit zu mehrfach lebenslanger Haft verurteilt.

Kienesberger war mit zwei Prozent Anteil Gesellschafter der Junge Freiheit Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH in Potsdam und damit Mitherausgeber der Jungen Freiheit.

Dass Alexander Höferl, der nunmerige Pressesprecher von Innenminister Herbert Kickl seine Anteile an Unzensuriert.at verkauft hat und auch die Funktion des Obmann-Stellvertreters zurücklegte, bedeutet selbstverständlich nicht, dass die FPÖ nichts mehr mit ihrem Propagandamedium zu tun hat.

Eine glaubwürdige Distanzierung einer Parlamentarierin vom rechtsextremen Fake News u. Hetzmedium Unzensuriert sieht anders aus – falls sie überhaupt gewollt ist.
Wer sie noch nicht kennt, hier die Undercover Reportage über Unzensuriert.at:

NaAbg Christian Hafenecker: Hetze auf dem Rücken von Toten

Mittlerweile weiß man, dass es bei dem schrecklichen Attentat in Münster keine Hinweise auf Terror gibt. Dem Nationalratsabgeordneten und Burschenschafter Christian Hafenecker ist das offenbar egal…

Hetze auf dem Rücken von Toten und Verletzten.

Soziale Heimatpartei? Immer mehr FPÖ-Mitglieder treten aus der Partei aus.

Schnipp-Schnapp!

Diese beiden Ex-FPÖ Mitglieder sind nicht die einzigen FPÖ-WählerInnen, die allmählich bemerken, dass sie von ihrer Partei nur als Stimmvieh, nur als Mittel zum Zweck missbraucht werden.

Die Bierzelte werden zunehmends leerer und Knittelfeld 2.0 ist in Reichweite.
Wir bunkern schon mal Popcorn.

 

FPÖ-Ausländerhetze vs. Fakten

Wieser von der FPÖ versucht gegen „Ausländer“ sehr ungut und ungerecht mobil zu machen.
Wenn man bedenkt, wo wir überall Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten sehen: im Gastgewerbe, in den Pflegeheimen, als Reinigungskräfte, als Leihpersonal usw…
In Zahlen:
77,8%  in der Beherbergung, Gastronomie
85,3%  bei Unternehmensdienstleistungen
76,4%  als Haushaltspersonal

 

Mord- u. Gewaltphantasien seit einer Woche ungelöscht bei Heinz-Christian Strache

 

Ein 26-jähriger Afghane packte einen Polizisten durch das offene Fenster seines Dienstwagens und wollte ihn offenbar herauszerren. Gerangel, Pfefferspray, der Angreifer konnte vom Polizisten alleine überwältigt und in Handschellen gelegt werden.
Täter leicht verletzt, Polizist unverletzt, es wurden keine Waffen gefunden. Ende.

Sehr viel kürzer kann man diesen Vorfall vor dem Parlament nicht beschreiben.

Straches Wahlvolk fordert hingegen die Erschießung des 26-Jährigen, ihn ohne Fallschirm aus dem Fenster zu werfen, Arbeitslager und „mehr Freiheiten für Polizisten“ für diese „Affen“.

Mittlerweile stehen diese Kommentare 6-7 Tage ungelöscht und unkommentiert auf des Vizekanzlers Privatprofil.