Norbert Hofers Pressesprecher im braunen Sumpf

Ein neues Liederbuch ist aufgetaucht, wieder mit grauenvollem antisemitischen Inhalt. Diesmal betrifft es die Burschenschaft Bruna Sudetia, deren Vorsitzender Norbert Hofers Pressesprecher Herwig Götschober ist.
Herwig Götschober ist kein unbeschriebenes Blatt. 2009 marschierte er etwa gemeinsam mit Martin Sellner und Neonazi Wolfgang Lechner beim Gedenken an den NS-Helden Walter Nowotny auf.

 

Auch Herwig Götschobers Schwester Silke ist wie er bei der FPÖ Leopoldstadt und bei der deutschnationalen Mädelschaft Freya:

„Im Anschluss an das zweite Lied der Kneipe trugen zwei aktive Mädel ihre Ausführungen zu den Ereignissen zwischen den zwei großen Weltenbränden vor. […]
Weiter erwähnten die jungen Frauen in ihrer Rede die Zerstückelung des Reiches nach dem 8. Mai 1945, die schrittweise erfolgte Umerziehung der Deutschen in Österreich und die damit einhergehende Eliminierung der deutschen Identität.“
(Silke Götschober, Mädelschaft Freya feiert, Der Eckart 1/2012, S. 15)

Zum Inhalt des Liederbuches: https://cms.falter.at/falter/2018/02/20/neues-liederbuch-mit-antisemitischen-texten/

Weitere Infos zu Götschober: http://recherchewien.nordost.mobi/2014/12/tuerchen-nr-7-herwig-goetschober/

Weitere Infos zum Nowotny-Gedenken: [1] https://rechtsdrall.com/2017/11/26/nowotny-gedenken-fpoe-huldigt-ns-helden/

Erwachsenenschutzgesetz cancelled by schwarz-blau #kaltland

Entlarvende Hetze von Straches Sprecher Martin Glier

 

Wenn Martin Glier nicht gerade vom neonazistischen Portal „Metapedia“ zitiert, dann tut er es vom rechtsextremen FPÖ-Hetzblatt „Wochenblick“.

„Die Antifa gilt in den USA jetzt als Terrororganisation!“

titeln Glier und der unbenannte Wochenblick-Redakteur (am 11.7.2017!) in Jubellaune, nicht ohne dann hauptsächlich gegen einen deutschen und einen österreichischen Journalisten zu hetzen, deren Hauptinteresse dem Rechtsextremismus gilt.
Wahr ist viel mehr, dass eine harmlose Studie[1] der Homeland Security New Jersey zitiert und ausgeschmückt wird, in der die Antifa unter „Counterterrorism, Domestic“ erwähnt wird.

Was Glier vermutlich übel aufstößt, ist die Tatsache, dass als Hauptziele der Antifa „Rassismus, Sexismus und Antisemitismus“ aufgeführt werden.
Drei Punkte, die bei der FPÖ bekanntlich ständig zu beobachten sind und wohl kein anständiger Mensch gutheißen wird.

Weiters werden kleinere Scharmützel zwischen der Antifa und „white supremacists“ angeführt, am Ende sogar ein Vorfall, bei dem Mitglieder einer „white supremacist gang“ zwei Brüder attackierten, nur weil einer der beiden auf der Rückseite seines Handys einen „New York City anti-fascist“ Sticker hatte.
Hier also die Antifa als Opfer.

Von Terrorismus, oder wie auf anderen rechtsextremen Portalen dazu berichtet, einem Verbot der Antifa als terroristische Organisation, keine Spur.

Wenn die Antifa nach diesen Beschreibungen für die FPÖ Terroristen sein sollten, was wären dann erst die neofaschistischen Identitären?

Und dieses noch zur Info:
Als „white supremacists“ werden in den USA weiße Rassisten bezeichnet, zu denen der Attentäter von Charlottesville gehört, der mit seinem Auto in eine Menge friedlicher Demonstranten raste und neben zahllosen Verletzten eine junge Frau ermordete, oder der Amokläufer und Trump-Fan, der am 14.2.2018 in einer Schule 17 Kinder mit einem halbautomatischen, legal erworbenen AR-15 Sturmgewehr ermordete.

[1]
https://www.njhomelandsecurity.gov/analysis/anarchist-extremists-antifa?rq=antifa

FPÖ hetzt und missbraucht dafür Mordopfer eines rechtsextremen Trump Fans


Der Mann auf dem Bild ist NICHT der Amokläufer von Florida Nikolas Cruz, wie die Aufklärungsplattform Snopes recherchiert hat.
Ganz im Gegenteil, der Attentäter gehört der rechtsextremen Szene an und ist ein großer Trump-Supporter.

https://www.snopes.com/florida-shooter-antifa-shirt/

FPÖ-Gruppe: „Kugel zwischen die Augen“ von Journalistin

Vizekanzler HC Strache ist mit seinem Privatprofil (!)
nebst anderen FPÖlern in dieser Facebook-Gruppe mit 6.329 Mitgliedern, wo der Journalistin Hanna Herbst eine Kugel zwischen die Augen gewünscht wird.
Sexualisierte Beleidigung inbegriffen.
Die Gruppe:

RATTEN!!!1! – Strache im Glashaus


Strache, Terzer und andere FPÖ Funktionäre beschweren sich bitterböse über eine Karrikatur in der „Krone“(sic!), in der Burschenschafter als Ratten dargestellt werden.

Wenn man allerdings Mitglied einer Gruppe namens „FPÖ – geschlossene Gruppe“ ist, in der ein Posting gefeiert wird, das Linke mit Ratten vergleicht, hat das schon etwas von Glashausatmosphäre.

 

Was immer man von Burschenschaftern halten mag, die Karrikatur in der Krone war mehr als entbehrlich.
Lustig jedenfalls, wie sich die FPÖ, die sich sich genau dieses Niveaus und der Krone bedient, wenn es um Ausländer, Linke, Andersdenkende handelt, plötzlich reagiert, wenn es um Burschenschafter geht, mit der die FPÖ angeblich nichts zu tun haben will.

Goebbels, Streicher… und die FPÖ

Géza Molnár, Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und stellvertretender Landesparteiobmann der FPÖ-Burgenland hält Anzeigen gegen das FBI (Freiheitliche Bildungsinstitut) für gerechtfertigt?

 

Die Ratte wird in den vom FBI herausgegebenen FPÖ-Comics, ständig in Grün dargestellt, immer mit einem Joint im Mund und manchmal auch mit dem Kommunistenstern.
Verunglimpfung von Linken/Grünen wie zu Streichers Zeiten, wie auch Peter Terzer, FPÖ-Stadtparteiobmann in Hainfeld, feststellt, wenn er meint:

 

 

Was immer man von Burschenschaftern halten mag, die Karrikatur in der Krone war mehr als entbehrlich.
Lustig jedenfalls, wie sich die FPÖ, die sich sich genau dieses Niveaus und der Krone bedient, wenn es um Ausländer, Linke, Andersdenkende handelt, plötzlich reagiert, wenn es um Burschenschafter geht, mit der die FPÖ angeblich nichts zu tun haben will.

Wehleidigkeit und Vergesslichkeit gehören nun einmal zur FPÖ, ebenso die unzähligen Beschimpfungen von FPÖ-Wählern auf Facebook gegen „linke Ratten“, die uns täglich unter die Augen kommen.

Edit: Heinz-Christian Strache beschwert sich auf seinem Privatprofil auch gerade über die Rattenkarrikatur in der „Krone“.
Scheinbar hat er die Ratten in den FPÖ-Comics vergessen, für die er mitverantwortlich zeichnet.