12-Stunden-Tag: So täuscht die FPÖ ihre WählerInnen

2018: Die FPÖ ist in der Regierung.
Im Parlament soll der 12-Stunden-Tag bzw. die 60-Stunden-Woche ohne Begutachtung, ohne Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, dafür im Wirtschafts- u. nicht im Sozialausschuss von FPÖ/ÖVP durchgepeitscht werden.
Das ist ein Novum. Besonders, wo sich die als „soziale Heimatpartei“ bezeichnende FPÖ als Partei für den „kleinen Mann“ präsentiert.
Eine Erklärung dazu könnte auch der Pressesprecher von SPÖ-Parteichef Christian Kern liefern:

Was die Frage aufwerfen würde, warum sollten sie die 60h-Woche nicht durchwinken wollen? Tatsächlich ein soziales Gewissen (zumindest für „unsare Leut“), das eine Spaltung zwischen einer sozial eingestellten Fraktion in der FPÖ und der rücksichtslos nach Macht strebenden Führungsriege bedeuten könnte? Oder ist man einfach nur besorgt, dass das bei den Wählern nicht so gut ankommen könnte, denn diesmal würde es sie direkt betreffen und nicht „die Asylanten“.

Bei Vizekanzler Strache liegen die Nerven blank, denn jetzt bekommt er nicht nur wegen seinem CETA-Umfaller auch geballte Kritik von FPÖ-WählerInnen zu spüren, die er in immer patzigerem Ton mit Unwahrheiten zu zerstreuen versucht.

 

FPÖ 2017 vs. 2018

Am 10.10.2017 veröffentlichte die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) unter „12-Stunden-Tag – Die Stellungnahmen der Parteien“ drei Fragen an die Parteivorsitzenden der Parlamentsparteien zur Arbeitszeit:
Die FPÖ antwortete auf die 1. Frage „Plant Ihre Partei eine Initiative zur Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden?“ folgendes:

„Wir planen als Parlamentspartei keine Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit. „


und weiter:


„Derzeit laufen dazu nach unseren Informationen Gespräche zwischen den Sozialpartnern. Im Sinne der Arbeitnehmerinteressen ist für uns ganz zentral, dass es bei Veränderungen bei der Arbeitszeit keine Verschlechterung für den einzelnen Arbeitnehmer gibt, dh. keine finanziellen Einbußen bzw. bei erhöhter Arbeitszeit entsprechenden Ausgleich in attraktiver Bezahlung für die Überstunden.“

 

Am 16.9.2013 meinte Heinz-Christian Strache im Kurier-Wahlchat noch:

 

2018

Die FPÖ hat es Dank der rechtspopulistischen Wirtschaftspartei ÖVP von Sebastian Kurz endlich in die Regierung geschafft, sieht die Sache nun völlig anders aus.

Heinz-Christian Strache und Beate Hartinger-Klein verharren nur noch in aggressiver Verteidigungshaltung, reden sich um Kopf und Kragen und müssen jetzt den Preis dafür zahlen, dass sie von Sebastian Kurz in die Regierung geholt wurden.
An Skurrilität ist die Realitätsferne und Inkompetenz der Gesundheits- u. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) im Ö1 Morgenjournal Interview mit Stefan Kappacher kaum noch zu überbieten.
Doch, da gab es noch ihre Verteidigung des Stopps des totalen Rauchverbots in der Gastronomie („Doch die letzte Bundesregierung hat die Gastfreundschaft in unserem Land gegenüber einer bestimmten Gruppe von Menschen verboten…„) oder ihre Ausführungen zur Zerschlagung der AUVA.

Das Interview
https://oe1.orf.at/player/20180616/518479/070904000

Transkript von neuwal.com
https://neuwal.com/transkript/20180616-beate-hartinger-klein-stefan-kappacher-morgenjournal-oe1.php

 

Die Fakten erklärt von:
Christoph Klein, Chef der Arbeiterkammer Wien
(https://www.facebook.com/christoph.klein.ak.wien/photos/a.367935986980220.1073741828.366939620413190/459193411187810/?type=3&theater)

Erwin Zangerl (ÖVP!), Chef der Arbeiterkammer Tirol
https://kurier.at/politik/inland/zerstoert-gesellschaft-schwarzer-ak-chef-gegen-12-stunden-tag/400051583

Rechtsanwalt Matthias Unterrieder, Partner der Anwaltssozietät Wolf Theiss
https://www.trend.at/wirtschaft/arbeitszeitflexibilisierung-gerangel-stunden-tag-10137925

Kontrast.at
https://kontrast.at/regierung-peitscht-12-stunden-tag-ohne-begutachtung-durch/

Der zensierte Trümnerfrauenmythhos

Es reicht schon das Zitieren der „Süddeutschen Zeitung“, um auf der Seite des Herrn Strache binnen kürzester Zeit gesperrt zu werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutschland-nach-dem-zweiten-weltkrieg-wie-sozialistische-kampagnen-den-truemmerfrauen-mythos-praegten-1.2250207

Die blaue Saat geht auf – 489 Mordphantasien

Straches Saat geht auf.

Man erinnere sich an die 220 Mordphantasien auf Straches Seite gegen einen syrischen Flüchtling vor einem Jahr.

Ein Jahr später sind es schon mind. 489 Mordphantasien vom FPÖ/AfD wählenden Mob alleine auf der Seite eines Villacher FPÖ-Wählers.
Dieser Thread wurde allerdings nochmals über 5.000 mal (!) geteilt, bis er endlich nach 5 Tagen (!) von Facebook gelöscht wurde.

Mit so einer Partei wollen Sie koalieren, Herr Sebastian Kurz?
Wenn ja, sind Sie voll verantwortlich für das, was dann mit unserem Land passieren wird.
Und das wird nichts Gutes sein.

https://rechtsdrall.com/2017/10/22/die-blaue-saat-geht-auf-489-mordphantasien/

 

Hasszerfressen und schäbig II

Wenn es nicht so traurig wäre, dass diese hasszerfressene und schäbige Partei demnächst in der Regierung sitzt, war es doch irgendwie witzig, dass gerade HC Strache zu Ulrike Lunacek meinte, die Grünen wären hasszerfressen und schäbig.

Hier wieder einmal der Beweis für Straches Täter-Opfer-Umkehr:

https://rechtsdrall.com/2017/10/20/hasszerfressen-und-schaebig/

Hasszerfressen und schäbig I

„Die Akte Strache“

Die beiden Journalisten Leila Al-Serori und Oliver Das Gupta haben so eben ein umfassendes Dossier über HC Strache im Süddeutsche Zeitung Magazin verfasst, das es interessanterweise in österreichischen Medien so noch nie gab.

Obwohl die meisten Fakten in Österreich längst bekannt sind,
„hätten solche Enthüllungen in Deutschland wohl das Ende einer politischen Karriere bedeutet. Doch in Österreich wird Strache immer erfolgreicher – obwohl die Partei nach rechtsaußen weit offen ist und dafür in der Kritik steht. Wer sich heute unter Österreichern aller politischer Richtungen umhört, stößt vor allem auf eine Meinung: “Das interessiert niemanden mehr.”

„Während in Deutschland aufgrund der relativen Neuheit der Partei der Einzug der AfD in den Bundestag mit knapp 13 Prozent Empörung hervorruft, stört sich im Nachbarland kaum jemand daran, dass die FPÖ der kommenden Regierung angehören könnte. Viel zu lange prägen Rechtspopulisten dort schon das politische Tagesgeschäft. Strache wäre der erste Politiker mit Vergangenheit im Neonazi-Milieu, der in Europa mitregiert.“
http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e563408/www/

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IS bekennt sich zu Blutbad in Las Vegas? FAIL!

Bezeichnend! Herr Strache schenkt einem Propagandasender der Terrororganisation „IS“ mehr Glauben als den ermittelnden US-Behörden…

„Schütze war nach Polizeiangaben der 64 Jahre alte Amerikaner Stephen Paddock aus der Stadt Mesquite, rund 130 Kilometer nordöstlich von Las Vegas. „Wir glauben, dass er ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf“, sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo am Montag. Paddock habe nach ersten Ermittlungsergebnissen keine Verbindungen zu militanten Gruppen gehabt. „Wir haben keine Erkenntnisse zu seiner Weltanschauung“, sagte Lombardo.“

http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/las-vegas-58-tote-und-mehr-als-500-verletzte-15227809.html

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