„Wintermarkt“

Der „Wintermarkt“ am Pfarrplatz hat in Linz bereits Tradition. Es gibt ihn – neben zahlreichen „Advents-“ und „Weihnachtsmärkten“ bereits seit 2010*. Komisch, dass sich Herr Steinkellner erst jetzt über die Bezeichnung aufregt. Gerade Freiheitliche Politiker sollten den Gewebetreibenden auch die Freiheit zugestehen, ihre Märkte so zu benennen, wie sie wollen.

https://www.linz.at/presse/2010/201011_54429.asp

Das Sozialamt der Welt

Natürlich hat die FPÖ nichts mit der NPD zu tun. Mittlerweile tritt die FPÖ um einiges radikaler auf.

Dass die Industriestaaten sowohl auf Rohstoffe als auch auf billige Arbeitskräfte aus Entwicklungsländern zurückgreifen, wird gerne vergessen.

https://www.heise.de/tp/features/Die-weltweite-Ausbeutungspyramide-am-Beispiel-Afrika-3398573.html?seite=all

 

Gegenderte Bibel? FAIL!

Stellungnahme der Diözese Linz zum Facebook-Posting von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner24059418_10154776657411572_2512825369819174092_o

Herr Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner hat sich in einem Facebook-Posting vom 25. November 2017 schockiert über die Diözese Linz gezeigt. Wörtlich schreibt er: „Das Bibelwerk der Diözese Linz hat gestern eine gegenderte „Familienbibel“ vorgestellt. „Söhne Gottes“ werden zu „Kindern Gottes“, ein „Mann“ zu „Mensch“ und eine „Apostelin“ gibt es nun auch. Für mich ist das unbegreiflich! Was meint ihr?“

Grundsätzlich möchte die Diözese Linz festhalten, dass die vorgestellte „Familienbibel“ den von den deutschsprachigen Bischofskonferenzen approbierten Text der überarbeiteten Einheitsübersetzung enthält, versehem mit einigen weiteren Erklärungen. Diese Einheitsübersetzung ist seit Dezember 2016 erhältlich und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie im gesamten deutschsprachigen Raum genutzt. Ab Dezember 2018 wird diese Textfassung auch im liturgischen Gebrauch verwendet werden. Sie ist damit die vom Vatikan freigegebene, genehmigte und verbindliche Bibelübersetzung für alle Katholikinnen und Katholiken im gesamten deutschen Sprachraum.

Wenn Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner nun davon schreibt, dass „das Bibelwerk der Diözese Linz“ eine gegenderte Familienbibel vorgestellt hat, dann entspricht das einfach nicht den Tatsachen. Es dürfte Herrn Haimbuchner schlicht entgangen sein, dass diese überarbeitete und approbierte Einheitsübersetzung für die Katholische Kirche eben bereits seit gut einem Jahr vorliegt.

Diese überarbeitete Einheitsübersetzung bleibt stärker am hebräischen und griechischen Urtext, so dass die ursprünglichen Sprachbilder deutlicher werden. „So ist im Hebräischen das weibliche Geschlecht oft mitgemeint. ‚Väter‘ meint ‚Eltern‘ und ‚Brüder‘ meint ‚Geschwister‘,“ so Prof. Dr. Johannes Marböck, der als Bibelwissenschafter mit Schwerpunkt Altes Testament im Auftrag der Bischofskonferenzen an der Überarbeitung der Einheitsübersetzung als Experte mitgearbeitet hat.

Die vom Bibelwerk der Diözese Linz vorgestellte Familienbibel ist demnach im Bibeltext die offiziell approbierte Einheitsübersetzung und wurde von ExpertInnen der Diözese Linz mit einem einleitenden Teil, Erklärungstexten und Grafiken bzw. Karten versehen, um den Menschen beim Lesen der Bibel Hilfestellungen anzubieten.

Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich ein Landeshauptmann-Stellvertreter mit den Fakten vertraut machen würde, ehe er ein Facebook-Posting zur „Meinungsumfrage“ veröffentlicht. Vor allem von einem Politiker, der sich gerne auf die christlichen Wurzeln bezieht, wäre zu erwarten, dass er die Entwicklungen im Bereich der Bibelübersetzungen und der aktuellen Bibelforschung besser im Blick hat.

Die Diözese Linz wird Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner gerne ein druckfrisches Exemplar der Familienbibel zukommen lassen, damit er sich selbst von der professionellen Arbeit der BibelwissenschafterInnen aus dem gesamten deutschen Sprachraum überzeugen kann.

www.dioezese-linz.at

Identitäre und FPÖler – Wiederbetätigung und Menschenverachtung

Die Kolleginnen und Kollegen von rechtsdrall.com waren so nett, unsere Recherche nochmal fernab von der seltsamen Löschpolitik auf Facebook zu veröffentlichen. Danke euch 🙂

„Im Konkreten handelt es sich um Peter Hörmann aka Peter Günther, der schon mal in der ersten Reihe stolz die schwarz-gelbe IB-Fahne bei einer Kundgebung der identitären Neofaschisten am 28.8.2016 in Wien hält und Sonja (Julia) Bhela, oder Sonja Grasl, wie sie sich jetzt nennt.“

Link zum Artikel bei rechtsdrall.com:
Identitäre und FPÖler – Wiederbetätigung und Menschenverachtung

„Ex-NAbg Karl Öllinger​ hat endlich genügend Zeit hat, seinen Krebs zu genießen.“

Geht es noch widerlicher?
In der öffentlichen FPÖ-Gruppe, die zufällig von 5 FPÖ-Funktionären administriert wird, freut sich ein ehemaliger FPÖ-Funktionär, dass der ex-NAbg Karl Öllinger​ „endlich genügend Zeit hat, seinen Krebs zu genießen“.

Link zum Artikel bei rechtsdrall.com:
FPÖler: „Öllinger hat Zeit, seinen Krebs zu genießen!“