„Kandel ist überall“-Rednerin u. FPÖ-Hetzerin Margit Chlada postet Hakenkreuz auf VK.com

Am Samstag, dem 14.4.2018 soll am Wiener Ballhausplatz eine rassistische Kundgebung unter dem Motto „Kandel ist überall“ stattfinden. Beworben und veranstaltet wird sie von Rechtsextremen wie dem kläglich gescheiterten Pegida-Sprecher Georg Immanuel Nagel (Verein OKZIDENT) und Margit Chlada („Patrioten für Heimat und Tradition“) .

Die Kundgebung wird bereits intensiv von Identitären (120db), der FPÖ Wien Liesing (Mitglied Robert Kiesinger postete zu Ostern den NSDAP-Kalender), Rechtsaußen-FPÖ-Hetzmedien wie Wochenblick, oder unzensuriert.at oder auch dem ungarischen Fernsehsender „M1“ beworben.

Neben Myriam Kern („Die Stimme aus Kandel“, Initiatorin von „Kandel ist überall“), Christina Baum (Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg für die AfD), Christiane Christen (Kreistagsmitglied in Rhein-Pfalz, AfD), Georg Immanuel Nagel (Verein OKZIDENT), soll auch Margit Chlada (Bürgerbewegung „Patrioten für Heimat und Tradition“) bei dieser Kundgebung als Rednerin auftreten.

Chlada ist auf Facebook nur unter dem Namen Margit Chzu finden, ist aber als glühender FPÖ-Fan auf diversen FPÖ-Seiten in äußerst hetzender Mission aufgefallen.
Interessant wird es, wenn man sich ihr Profil beim bei Rechtsextremen und Neonazis beliebten russischen Facebook-Klon „VK.com“ ansieht. Die Freundesliste besteht neben diversen Schwarzen Sonnen aus dem Who is Who des extrem rechten Randes der FPÖ.
Hier eine kleine Auswahl ihrer Bilder, die an Antisemitismus, Rassismus, Wiederbetätigung, Anti-Islam/Flüchtlingshetze etc. absolut nichts zu wünschen übrig lässt.

 

 

Anneliese Kitzmüller bewirbt eigenes Buch vom Unzensuriert-Verlag. Vertrieb: Buchdienst-Südtirol

Die 3. Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller bewirbt ein Buch, das sie gemeinsam mit Martin Graf bei „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt“ herausbringt.

 

Kitzmüller vertreibt das Buch auf Amazon über den Buchdienst-Südtirol.

Bis zu seinem Tod 2015 war der Inhaber des Buchdiensts-Südtirol Peter Kienesberger, der mit Norbert Burger die rechtsextreme „Nationaldemokratische Partei“ NDP mitbegründete. Im Sommer 1961, mit 18 Jahren, ging er nach Innsbruck und schloss sich dort dem Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) an. Im September 1961 beteiligte er sich an einem Überfall von Georg Klotz auf das Stauwerk Rabenstein im Sarntal. In Folge war er an zahlreichen Aktionen und Anschlägen des BAS beteiligt. Kienesberger wurde in Zusammenhang mit einem Anschlag auf der Porzescharte in Italien gebracht und 1967 von einem Gericht in Florenz in Abwesenheit zu mehrfach lebenslanger Haft verurteilt.

Kienesberger war mit zwei Prozent Anteil Gesellschafter der Junge Freiheit Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH in Potsdam und damit Mitherausgeber der Jungen Freiheit.

Dass Alexander Höferl, der nunmerige Pressesprecher von Innenminister Herbert Kickl seine Anteile an Unzensuriert.at verkauft hat und auch die Funktion des Obmann-Stellvertreters zurücklegte, bedeutet selbstverständlich nicht, dass die FPÖ nichts mehr mit ihrem Propagandamedium zu tun hat.

Eine glaubwürdige Distanzierung einer Parlamentarierin vom rechtsextremen Fake News u. Hetzmedium Unzensuriert sieht anders aus – falls sie überhaupt gewollt ist.
Wer sie noch nicht kennt, hier die Undercover Reportage über Unzensuriert.at:

Straches „Wanzen“, Presse-Verleumdung und sein NS-Sprech

„Lügen“ hat Herr Strache die SPÖ und die „unseriösen Systemmedien“ (ein Ausdruck aus dem Nationalsozialismus) bezichtigt, als diese schon vor über einem Monat den Verdacht äußerten, es könnte gar keine Wanzen in des Vizekanzlers Büro gegeben haben. Nun ist es offiziell und vom BVT bestätigt: Die Kabel waren Leitungen zur Übertragung von Parlamentssitzungen. Fall geschlossen. Der Vizekanzler schweigt.

Eigentlich wäre nun eine weitere Entschuldigung fällig. Verleumdung ist kein Kavaliersdelikt, Herr Strache!

https://www.falter.at/archiv/wp/des-vizekanzlers-wanzenakt

https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wanze-in-straches-buero-eine-abhoeraffaere-die-keine-war-25638805

Wo sich Wolfgang Preiszler auf Facebook bewegt: zwischen Reichsbürgern, Rassisten, Neonazis und Antisemiten

Die Affäre um das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), die am 28.2.2018 um 9 Uhr morgens begann, ist mittlerweile DAS Thema in Österreich.
Fast täglich werden neue höchst beunruhigende Details von Standard, Profil, Kurier und Falter veröffentlicht.
Da in der Causa die FPÖ die Hauptrolle spielt – haben wir uns eine Schlüsselperson näher angesehen.

Wolfgang Preiszler, Leiter der Einsatzgruppe gegen Straßenkriminalität (EGS).

Preiszler, für Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) kein Unbekannter, ist selbst FPÖ Gemeinderat in Guntramsdorf. Seine Einsatztruppe stürmte unter seiner Leitung das BVT – weil sie laut Innenministerium vertrauenswürdiger war, als die für solche Angelegenheiten normalerweise zuständigen Polizeieinheiten.
Aber wie vertrauenswürdig ist ein Polizist, dessen Facebook-Aktivitäten, eher Angst einflößen, zumindest dann, wenn sie Ausdruck seiner Haltung sind. Hier bewegt sich Wolfgang Preiszler nämlich hart an der Grenze, möglicherweise sogar über der Grenze des Legalen.
Preiszlers Facebook-Aktivitäten bestätigen auch die schlimmsten Befürchtungen, was Parteilichkeit und Voreingenommenheit betrifft. Nicht nur in Bezug auf seine tägliche Arbeit – die Bekämpfung der Straßenkriminalität – sondern auch in der BVT-Affäre, in der Sibylle Geißler, der lediglich als Zeugin geführten Leiterin des Extremismusreferats, zahlreiche Datenträger abgenommen wurden, die absolut nichts mit den gegen BVT-Mitarbeiter erhobenen Anschuldigungen zu tun hatten.
Geißler, bei der nicht nur fast alle Informationen bezüglich Extremismus, Terrorismus, Neonazis, Burschenschaften und Identitären zusammenlaufen, verfasste einen kritischen Bericht über das FPÖ-Hetzmedium „unzensuriert.at“ und den vom rechten Medium Info-Direkt veranstalteten „Kongress der Verteidiger Europas 2016“, bei dem der jetzige Innenminister Herbert Kickl als Redner auftrat. Auszüge aus Kickls Rede finden Sie HIER.

Teilt Wolfgang Preiszler von unzensuriert.at, Info-Direkt, Wochenblick, und von wem noch?
Tatsächlich teilt er einen Artikel von Info-Direkt, in dem die Caritas als „Musterbetrieb der Flüchtlingsindustrie“ diffamiert wird und einen Artikel von unzensuriert.at, in dem Nordafrikaner in den Kommentaren als „Ratten“ bezeichnet werden. Preiszler gefällt einer dieser Kommentare.

 

Dies war für uns nicht gerade überraschend, aber es kommt noch viel schlimmer:

Preiszler teilt hier einen der extremsten antisemitischen und rassistischen Fake News und Hetz Blogs im deutschsprachigen Raum: schlüsselkindblog.com


In diesem Artikel geht es um eine Gruppenvergewaltigung einer Siebzehnjährigen in Schweden, der nach der Vergewaltigung „eine brennbare Flüssigkeit in die Vagina geschüttet und angezündet worden“ sein soll. Weiters schreibt Herausgeberin „Gaby Kraal“:

„Seit langer Zeit kommt es in Schweden wie in Deutschland immer wieder zu Gruppenvergewaltigungen die ausnahmslos von muslimischen Migranten begangen werden.“

Diese Aussage erfüllt in Österreich, wie auch in Deutschland den Straftatbestand der Verhetzung.
Auch stimmt an der Story wenig, denn selbst schwedische Boulevardblätter oder rechte Medien wie „epochtimes“ berichten nichts von der brennbaren Flüssigkeit bzw. dass die Täter Flüchtlinge oder Migranten gewesen wären. Es ist lediglich die Information zu finden, dass die Täter 3 junge Männer waren. Dies ist auch in der offiziellen Pressemitteilung der Polizei zu lesen.

Wolfgang Preiszler und der Reichsbürger:

Hier teilt Preiszler zwar ein harmloses Video, aufschlussreich ist allerdings, von wem er es teilt. Es ist auf der Facebook-Seite des Reichsbürger/Staatsverweigerers Gérard Czajkowski zu finden, der ganz ungeniert die Abweisung seiner Klage gegen Angela Merkel wegen Landesverrats postet, oder sein Angebot einer Ratenzahlung an ihn, in der Höhe von 20.000 Euro monatlich für die Unterhaltszahlung nach Haager Landkriegsordnung.
Dass Reichsbürger schon Polizisten erschossen haben und in Deutschland wie auch in Österreich vom Verfassungsschutz überwacht werden, müsste Preiszler wissen.

 

Preiszler teilt von „Terra-Germania“ – die mit der Gaskammertemperatur!

Hier teilt Preiszler wieder einmal eines seiner Lieblingsthemen: Flüchtlinge!
Bemerkenswert ist die Quelle „Terra-Germania„, die in der Titelleiste eine „Reichsflugscheibe“ neben der in Österreich nach dem Abzeichengesetz verbotenen „Schwarzen Sonne“ zeigt. Direkt darunter findet man einen Hinweis auf einen Artikel zur „GASKAMMERTEMPERATUR“ und einschlägig antisemitische Artikel wie „Der Kampf mit den „ewigen Feinden“ treibt auf den Erdenbruch zu„. Im Artikel wird schnell erklärt, dass es sich bei den „ewigen Feinden“ schlichtweg um „die Juden“ handelt.

Preiszler teilt von Neonazi und Antisemiten Uwe Meenen:

Hier teilt Preiszler einen Artikel, der schon lange in der Anti-Flüchtlingsszene kursiert und suggerieren soll, ein Foto von einer Flüchtlingsrettung im Mittelmeer wäre gestellt worden.


Das alleine wäre schon bedenklich genug, wäre es nicht vom Deutschen Uwe Meenen geteilt worden, der in seinem Profil angibt, auf die „Reichsuniversität Straßburg“ gegangen zu sein. Diese Universität wurde 1941 von den Nationalsozialisten gegründet.
Weiters postet Meenen auf seiner Seite antisemitische Karikaturen über den deutschen Politiker Martin Schulz, bezeichnet Adolf Hitler als „Heiland“ oder verteidigt den verurteilten deutschen Holocaustleugner Horst Mahler.
„Heiland“ Hitler gefällt übrigens dem Österreicher René-Lysander Scheibe, der öfters bei Identitären-Kundgebungen anzutreffen ist.

 

Widerlichster Rassismus:

Hier teilt Preiszler eine Karikatur seines bei Rassisten beliebten Karikaturisten-Freundes Christian Urbanek. Mehr muss man zu diesem Machwerk nicht sagen, außer dass es ziemlich sicher den Straftatbestand der Verhetzung nach § 283 StGB erfüllen dürfte:

 

Von seinem Parteikollegen Stefan Berndorfer, Stammgast bei FPÖ Fails:

 

Von Parteikollegen Christian Höbart, der mit dem Bild suggerieren möchte, „Willkommensklatscher und die Asylindustrie“ hätten eine gefährliche Flussdurchquerung inszeniert.

 

Nochmal von Christian Höbart:
Das Niveau ist man von Höbart und seinem Umfeld gewohnt – das Vertrauen und den Respekt in die Exekutive verstärkt es nicht gerade, wenn so etwas von einem Polizisten gliked wird.

 

Besonders vertrauenserweckend ist es auch nicht gerade, wenn ein Polizist in der Position Preiszlers von einer rechtsextremen Fakeseite namens „Internationalsozialistische Antifa“ teilt:

 

Ebenso befremdlich ist es, wenn ein Polizist es gut findet, wenn Flüchtlinge als „Invasoren“ bezeichnet werden:

 

Hier teilt Preiszler von einer anderen Alternative Medien Seite, in der der umstrittene deutsche Polizeigewerkschafter Rainer Wendt zu Wort kommt. Wendt ist allerdings nicht der Chef DER deutschen Polizeigewerkschaft, sondern nur einer kleinen unbedeutenden.

 

Hier teilt Preiszler aus einer rechtsextremen Hetzgruppe vom vorbestraften Internethetzer Horst Ruhdorfer, der zum BP-Wahlkampf Hasstiraden und übelste Gerüchte gegen Alexander Van der Bellen verbreitete:

 

Diese Seiten sind auch für ihre Ausländer/Flüchtlingshetze einschlägig bekannt:

 

Gerade als Polizist sollte Preiszler wissen, dass Waffenkontrollgesetze und erschwerter Zugang zu Waffen Menschenleben retten.


Auch „journalistenwatch.com“ ist ein dubioses, rechtes Medium – Preiszlers Like muss wohl nicht mehr kommentiert werden:

 

Hier teilt Preiszler vom vorbestraften Rechtsextremen Marco Wruck, der sogar aus der NPD geflogen ist – der sexistisch-rassistische Userkommentar richtet sich von selbst:

 

Gewöhnlich verurteilt die Polizei private Fahndungsaufrufe mit ausgeschriebenem Kopfgeld – Wolfgang Preiszler teilt sie:

 

Hier teilt Preiszler eine Fakemeldung (ganz am Ende wird erklärt, dass es sich um Satire handelt), in der gleichzeitig Asylwerber und Grüne diffamiert werden:

 

Hier teilt Preiszler von der „Eventshoot pictures Media Group“ des rechtsextremen Franz Karle, der nur mit Klagsandrohung mehrerer Journalisten gezwungen werden konnte, die Fotos zu löschen, die er von ihnen und auch anwesenden Polizisten bei der 2. Pegida am Wiener Karlsplatz veröffentlichte.

 

Diese und noch einige weitere Postings wurden gerichtsverwertbar mit URL, Zeitstempel und HTML-Sicherung gesichert, auch wenn Heinz-Christian Strache die belegbaren Fakten nicht wahrhaben will und sie als Diffamierungen und Unterstellungen bezeichnet.

 

 

 

 

 

In FPÖ-Gruppe: „Sonderzug nach Auschwitz“ uA. für 100%igen Fake

Man glaubt es kaum!

Aber in Gruppen wie der öffentlichen FPÖ-Gruppe mit 9.695 Mitgliedern wie Philippa Strache, Christian Höbart, Jens u. Clemens Magnus Gudenus und zahlreichen anderen FPÖ-FunktionärInnen, reicht es tatsächlich aus, wenn der schon öfter auffällige User Roland Reichart eine erfundene Geschichte mit einem illegal verwendeten Foto von Adobe Stock kombiniert um eine Lawine des Hasses gegen die abgebildete Frau loszutreten.

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Unfassbarer Hass in der öffentlichen FPÖ-Gruppe gegen die OMAS GEGEN RECHTS!

Unfassbarer Hass in der öffentlichen FPÖ-Gruppe gegen die OMAS GEGEN RECHTS!
Hier sieht man was passiert, wenn ein Mitglied der öffentlichen Gruppe „FPÖ“ einen Beitrag des schweizer Rechtsextremisten Ignaz Bearth über die „Omas gegen Rechts“ teilt.

 

Die Kommentare unter dem Originalbeitrag von Monika Salzer und Susanne Scholl in der „Huffingtonpost“ sind auch dementsprechend von der Widerwärtigkeit der kommentierenden FPÖ-Wähler durchzogen.
Admins und FPÖ-Funktionär Odo Döschl ist beim Kommentieren ganz vorne mit dabei.
Mitglieder dieser Gruppe sind diverse Landtagsabgeordnete, Nationalräte und Funktionäre der FPÖ, Rechtsextremisten, Identitäre, Burschenschafter und amtsbekannte Neonazis.

 

Der Artikel in der deutschen Ausgabe der „Huffingtonpost.de“: http://www.huffingtonpost.de/entry/omas-gegen-rechts_de_5a9e7f9ae4b0479c0256c51b?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook

Hier nun der vollständige Thread – natürlich unanonymisiert:

HC Strache gratuliert Matteo Salvini

 

Wenn der Vizekanzler der Republik Österreich Matteo Salvini und seiner fremdenfeindlichen Lega Nord zu seinem Wahlerfolg gratuliert, dann gratuliert er

– einem rechtsextremen Politiker, der schon die neonazistische Partei „Goldene Morgenröte“ (Chrysi Avgi) aus Griechenland eingeladen hatte

– jemandem mit guten Kontakten zu den deutschen neofaschistischen „Identitären“ (Götz Kubitschek u.A.)

– einem Politiker, der Bulldozer in Roma-Lager schicken und sie „dem Erdboden gleich machen“ wollte

– jemandem, der über Roma und Sinti meinte, „dass wenn diese in der Öffentlichkeit als „Diebe“ wahrgenommen würden, es dafür auch einen Grund geben müsse“

– einer Person, die meinte, es solle Waggons der Mailänder U-Bahn geben, die Frauen (zum Schutz vor Flüchtlingen) vorbehalten sind, weiters „Mailänder U-Bahn Abteile für „ursprüngliche Lombarden“ und solche für Zugewanderte einrichten, Restitaliener inklusive“.