FPÖ-Mann Robert Kiesinger träumt davon, Journalistin Corinna Milborn enthaupten zu lassen.

Am selben Tag, als wir einen FPÖ-Wähler entdeckten, der den „Kinderficker“ BP Van der Bellen am Galgen sehen wollte, bekamen wir einen Hinweis auf einen Kommentar vom einschlägig bekannten FPÖ-Mann der FPÖ Wien Liesing, Robert Kiesinger, der als einer der übelsten Hetzer unter den freiheitlichen Funktionären gilt (Artikel) und schon gerne mal einen NSDAP-Kalender zu Ostern postet.

Diesmal kommentiert er bei einer nicht minder harmlosen FPÖ-Wählerin und träumt davon, dass sich die Visagistin der mehrfach ausgezeichneten Journalistin Corinna Milborn auf „EnthaupterIn“ umschulen lassen sollte.
Etwas subtiler als der Vorgänger mit dem Galgen für den Bundespräsidenten, aber dennoch eindeutig, was diese Visagistin dann in Kiesingers kranker Fantasie mit Corinna Milborn anstellen sollte.

Die Höbarts: Eine schrecklich blaue Familie

Der Abgeordnete zum Nationalrat Christian Höbart hat eine Freundin.
Carina ist Jugendreferentin bei der FPÖ Bezirk Gänserndorf und mag die SPÖ und gepflegte Ausdrucksweisen nicht besonders.

 

Carina hat eine Mutter namens Hilde, die gute Ideen für die Aufstellung der deutschen Fußballnationalmannschaft hat:

 

Wir haben uns das Foto etwas näher angesehen und nicht verstanden, warum alle Spieler dem Publikum zeigen, wie hoch sie springen können. Also kurz recherchiert, und siehe da: Das war die deutsche Fußballnationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen Spanien 1935, und da hat man eben so gegrüßt.

 

Das Ding auf der Fahne im Hintergrund dürfte dieses Sonnenrad sein, das die Hindus überall hinmachen, aber das wird die Hilde vermutlich nicht wissen.

Die Hilde ist auch begeisterte FPÖ Wählerin, aber sicher nicht rechts, wie ihr Fußballbild und die konstruktiven Kommentare zur Asyldebatte, Muslimen oder dem Bundespräsidenten weiter unten belegen.

 

Hilde kann auch nicht rechts sein, nur weil sie Freunde wie den Thomas Kirschner hat, den Chef der rechtsextremen PDV. Der Kirschner Thomas nämlich, hatte mal etwas mit einem Schweinskopf und einer Moschee zu tun und wollte auch einmal das Parlament stürmen, wenn er nicht gerade auf Fotos mit HC Strache, Mario Kunasek oder dem Holocaustleugner Wolfgang Pestl zu sehen ist.

 

Hilde hält viel auf traditionelle Erziehung à la Holzscheitelknien, das ihren Eltern auch nicht geschadet hat. Früher hat sie den eigenen Kindern auch mal eine auf den Popo geben.

 

Die Mama von der Carina hat auch gute Ideen für beschleunigte Asylverfahren.

 

Hilde mag auch Videos.
Manchmal geht es um Angela Merkel wie in diesem Video, wo tanzenden Muslimen pauschal Messerattentate unterstellt werden. Das ist nach österreichischem Recht nach den §§ 188 u. 283 StGB strafbar, aber das weiß die zukünftige Schwiegermutter vom Nationalratsabgeordneten Höbart vielleicht auch nicht.

 

Manchmal gehen ihr auch Einheimische auf die Nerven wie Natascha Kampusch, die es wagt den Herrn Kickl wegen seiner Pläne zu einer berittenen Polizei zu kritisieren.
Parteitreue geht nunmal über Tierschutz, denn die Hilde hat Tiere und besonders Pferde eigentlich ganz lieb.

 

Oder der Wiener Bürgermeister Michael Häupl, der schon im Mai erkannt hatte, dass die FPÖ eine „Arbeiter-Verräterpartei“ ist.

 

Dass der Hofer Norbert zwei mal nicht Bundespräsident geworden ist, wurmt sie halt immer noch, und deswegen unterstellt sie dem amtierenden Bundespräsidenten Van der Bellen gleich einmal „Betrug und viele viele Lügen“.

 

Trotzdem hätte sie ganz lustige Modetipps für den Bundespräsidenten.
Dass der Andreas Dieter, der eigentlich „Andreas Hufnagl“ heißt und in der Pressestelle der FPÖ Wien arbeitet, wie die Hilde, den Kopftuch-Sager von Van der Bellen nicht verstanden hat, wundert uns jetzt dann doch nicht.

 

Auch der vielleicht zukünftige Schwiegersohn aus dem Nationalrat, der unter anderem zweifelhafte Berühmtheit wegen seines „Höhlenmenschen-Sagers“ erlangt hatte, hat – seinem Niveau entsprechend – Ideen für die Amtskleidung des Bundespräsidenten.

 

So, zurück in die weite Welt, nach Syrien, wo ein Giftgasangriff angeblich inszeniert worden sein soll. Sagt die Krone. Warum es keine männlichen Opfer geben kann und was die alle so bei uns tun, weiß die Hilde genau.

 

Und zu guter Letzt beweist die Hilde ihre ganze Tierliebe, indem sie gegen das Schächten ist, aber keinesfalls auf das Schweinefleisch am Teller verzichten möchte. Und das, obwohl es – ja, Sie haben es erraten – um die bösen Moslems geht, die unsere Tiere schächten, aber das Schweinderl aus der Massentierhaltung verbieten wollen. Kompliziert das mit der kulinarischen Islamisierung!

 

Halt!
Eins haben wir noch: Und zwar isst Hildes Freundin Livi Ehrlich, die vor kurzem noch Livi Boros hieß und auch die FPÖ wählt, gerne „ihren KÜMMELBRATENSemmel“ in der U-Bahn, sicher auch zum Leidwesen der anderen Mitfahrer, und wünscht ihren muslimischen Freunden einen #happyramadan.
Nein, Scherz! In Wahrheit ist das natürlich so ein „lustiger“ Insiderschmäh bei FPÖ-WählerInnen, muslimische Mitbürger während des Fastenmonats Ramadan mit Essensgerüchen zu reizen – vorzugsweise vom Schweinernen.

 

Die Livi ist natürlich eine ganz eine tolle Tierfreundin und will nicht, dass Tiere durch menschliches Handeln leiden müssen.

 

Außer sie landen dann zwischen Livis beiden Semmelhälften.

 

Strache privat: Anti-Islamhetze am „Tag des Herrn“ von „interessanter“ Quelle

Sonntag, 17. Juni 2018
Eigentlich sollte sich Heinz-Christian Strache, der Verteidiger unseres „christlichen Abendlandes“, am „Tag des Herrn“, wie der Sonntag bei den Christen genannt wird, seiner Familie widmen.
Weit gefehlt! Schreibt er doch auf seinem Privatprofil verzweifelt gegen die Kritiker des 12-Stunden-Tages selbst aus den eigenen Reihen an…

… oder er widmet sich dem eigentlichen Kerngeschäft der FPÖ: der Hetze.

Im gegenständlichen Fall teilt er einen Beitrag über den Vorfall in Moskau vom 16. Juni 2018, bei dem ein Taxifahrer in der Nähe des Roten Platzes in eine Gruppe Menschen am Gehsteig fuhr und dabei 8 Menschen verletzte.

Was wir wissen

Laut offiziellen Behördenaussagen soll es sich um KEINEN terroristischen Anschlag handeln, der Fahrer mit kirgisischem Führerscheins gab an, nachdem er 2 Tage durchgehend Fußballfans durch die Stadt gefahren hatte, am Steuer eingeschlafen und dadurch möglicherweise auf das Gaspedal gerutscht zu sein.
Alles andere ist pure Spekulation

Was Hetzer „wissen“

Strache, der diesen Artikel von User „Bor Bra“ mit „Netzfund!“ kommentiert, weiß genau, was er tut. „Netzfund!“ oder „Zur Info!“ nebst einfachen Triggerwörtern wie „Islam“ oder „Asylanten“ reichen längst aus, um den Hass seiner Wähler zu befeuern und von den politischen Fehltritten und Umfallern der FPÖ abzulenken.
Im Kommentar des Originalpostings meint „Bor Bra“ „ISLAMISTISCHER ANSCHLAG AUF WM!?“ – man beachte das Rufzeichen vor dem Fragezeichen. Danach „UNFALL“ unter Anführungszeichen.
Dass Straches Posting an einem Sonntag bisher 128 Personen gefällt, wundert ebenso wenig, wie die Kommentare, die zum „Lünchen“ (sic!) aufrufen.
Unter den Likes: Markus Gudenus oder der Hetzer Leo Gabriel Kohlbauer, dem wir schon den „Blockwart in Blau“ widmeten und über den gerade ein weiterer Artikel in Arbeit ist.

Was wir wissen wollen

Was wir wissen wollen, wäre zum Beispiel, warum Heinz-Christian Strache auf seinem Privatprofil von einem AfD-Fan wie „Bor Bra“ alias Boris Brakebusch teilt, denn Brakebusch gefällt auch folgendes:

Das Foto, das „Bor Bra“ gefällt, bedarf keiner weiteren Erklärung, das Posting des AfD-Politikers Gottfried Curio würde in Österreich unter § 188 StGB  und ev. auch § 283 StGB fallen.

Schönen Sonntag!

„100.000ende Kanaken“ (sic!) seit 42 Stunden bei NR Christian Höbart

Seit 42 Stunden (Stand 9.Juni 14:21) steht dieser Kommentar unkommentiert auf der Facebook-Seite von NR Christian Höbart.

Dass ihn so etwas kaum tangiert, liegt wohl daran, dass bei ihm selbst gerade wieder das Bierzelt aus jedem seiner Worte trieft:

Bei Gottfried Waldhäusl: „Flüchtlinge ins KZ“ – der Freundin eines AUF-Polizisten gefällt das

Gottfried Waldhäusl, FPÖ Landesrat in Niederösterreich, uA. zuständig für Asyl und Mindestsicherung, postet am 7. Mai 2018 um 18:02 eine Meldung, dass die Asylwerber der Asylunterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf wegen diverser Vorkommnisse übersiedelt werden.
Bei den betroffenen Asylwerbern handelt es sich um Menschen, die wegen psychischer und physischer Probleme, Traumata, körperlicher Behinderungen, Krebs etc. einer intensiven Betreuung bedürfen. Wohin diese Personen übersiedelt werden, ist derzeit noch unbekannt.

Dass sich in den Kommentaren, wie bei Postings von FPÖ-Politikern und beim Flüchtlingsthema im Besonderen üblich, kaum Menschliches zeigt, ist bekannt.
Dass sich auch manch FPÖ-WählerIn bemüßigt fühlt, unliebsame Menschen in KZs zu schicken und der „Endlösung der Asylantenfrage“ zuzuführen, kommt nicht selten vor. Und siehe da: Hier ist schon ein User mit einem Endlösungsvorschlag:

Neben bekannten Nazi-Codes wie „18“ für Adolf Hitler, oder „88“ für Heil Hitler, verwenden diese freiheitlichen Humanisten für die Vernichtungslager, die sie gerne wiedereröffnen würden bzw. dort ihre Gegner der Vernichtung zuführen wollen, einfach die Postleitzahl des Konzentrationslagers, um (uns) bei Facebook nicht sofort aufzufallen. Keine gute Idee.

„in 4310 ist ein guter Platz“

Bei der Postleitzahl 4310 handelt es sich um das in Oberösterreich gelegene Mauthausen. Im dort gelegenen gleichnamigen ehemaligen Konzentrationslager und seinen Nebenlagern kamen zwischen 1938 – 1945 rund 100.000 Menschen entweder durch Ermordung oder unvorstellbare Arbeitsbedingungen zu Tode.

Dieser Kommentar, der mehr als 5 Stunden auf Waldhäusls Profil stand, gefiel 3 Personen.

Da wir gerne ein Wenig in die Tiefe gehen, sahen wir uns die Profile dieser 3 Personen etwas näher an und hatten schon so ein gewisses Gefühl, das uns auch diesmal nicht betrog:
Die dritte Person gibt an, mit einem Max L. in einer Beziehung zu sein und dieser Name kam uns schon einmal bei den Recherchen zu unserem Artikel über Wolfgang Preiszler (EGS) unter, sowie auch bei Recherchen für den Profil Artikel von Clemens Neuhold „Wie rechts ist unsere Polizei?„.

Hier geht es keineswegs um Sippenhaftung oder weithergeholte Verzweigungen um sieben Ecken, auch hegen wir keinerlei Aversionen gegen die Exekutive.
Aber wir müssen Fragen stellen:

1.) Wie kann ein Polizist und AUF-Funktionär in einer Beziehung mit jemandem sein, der einen Kommentar gutheißt, in dem Menschen in einem Vernichtungslager des NS-Regimes ermordet werden sollen?

2.) Wie neutral kann dieser Exekutivbeamte seinen Dienst versehen und mit Menschen verschiedenster Herkunft umgehen, wenn er folgende als rechtsextrem, antisemitisch und hetzerisch bekannte Propagandamedien und Quellen mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt für seine Entscheidungsfindung heranzieht?

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Edit: Obwohl sämtliche Namen und Daten öffentlich zugänglich und leicht zu finden sind, haben wir Namen, Telefonnummer und Mailadresse verpixelt, um diverse Spinner nicht zu animieren, Telefonterror gegen Herrn L., die AUF oder die Polizei auszuüben.