Daniel Geiger – Kickls „Kammerjäger“ im BFA

30. Mai 2018: Glückliche Gesichter zur Eröffnung der Leobener Außenstelle des BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) bei Herbert Kickl, damals noch Innenminister, dem steirischen LAbg. Marco Triller und dessen Freund Daniel Geiger, seines Zeichens 2. Vizebürgermeister von Leoben und FPÖ Stadtparteiobmann der Montanstadt.

Offenbar wurden bei der Eröffnung erste zarte Bande geknüpft, denn bald darauf absolvierte Geiger den für einen Job beim BFA erforderlichen, 4-monatigen SIAK-Lehrgang, in dem er unter anderem mit Behördenorganisation, dem Flüchtlingsbegriff, Einvernahmetechnik, Datenschutz sowie dem formellen Verwaltungsrecht vertraut gemacht wurde.

Geiger trat im Dezember 2018 nach bestandener Abschlussprüfung seinen Dienst im BFA an, meldete hoffentlich seine Nebenbeschäftigung als EDV-Trainer für die VHS/AK Steiermark und ist somit für Interviews (Vernehmungen) mit Asylwerbern und Entscheidungen in asyl- und fremdenrechtlichen Verfahren zuständig.

Alleine schon ein Wahnsinn, Funktionäre einer rechtsextremen und fremdenfeindlichen Partei über das Schicksal von Asylwerbern entscheiden zu lassen, ist Geiger auch kein Unbekannter. Geigers Stiefvater ist Johann Mogeritsch, Mitglied der extrem rechten Burschenschaft Leder, und ehemaliger FPÖ-Stadtparteiobmann von Leoben.
2010 erhielt der damalige FPÖ Jungfunktionär Geiger vom ehemaligen NAbg. und nunmehrigen Leobner Bezirksfunktionär Udo Grollitsch eine Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ als Geburtstagsgeschenk. Bei der freiheitlichen Geburtstagsfeier im Arkadenhof in Leoben lauschte man am Handy laut „report“ dem Lieblingsmarsch des „Führers“ und Grollitsch überreichte Hitlers Kampfschrift.

„Lichtscheues Gesindel“
Dass Geiger „Mein Kampf“ auch tatsächlich gelesen hatte, lässt die Formulierung „lichtscheues Gesindel“ vermuten, die im NS nicht nur von Hitler selbst gebräuchlich war.

Nicht das deutsche Volk an sich hat diese Kainstat verbrochen, sondern das lichtscheue Gesindel seiner Deserteure, Zuhälter usw.
(Adolf Hitler, Mein Kampf, S. 583)

So sicher die Revolution nur infolge der allmählichen Zersetzung des Heeres gelingen konnte, so sicher war der wirkliche Träger der Revolution und Zersetzer des Heeres nicht der Soldat der Front gewesen, sondern das mehr oder weniger lichtscheue Gesindel, das sich entweder in den Heimatgarnisonen herumtrieb oder als „unabkömmlich“ irgendwo in der Wirtschaft Dienste verrichtete.
(Adolf Hitler, Mein Kampf, S. 586)

 

BFA-Referent Geiger dürfte auch sonst keine Probleme mit Nationalsozialismus und Antisemitismus haben. Sein erfolgloser Widerstand gegen die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft des Leobener Lokalhistorikers Josef Freudenthaler, nicht ohne über „illegale Asylanten“ herzuziehen, deutet darauf eindeutig hin.

Josef Freudenthaler, Parteimitglied der NSDAP seit 1927, betonte besonders, dass ihm „als Lehrer und Erzieher eine desto wirkungsvollere Möglichkeit gegeben, die empfängliche Jugend für alles Völkische zu begeistern“.
Dass es noch weiterer Anstrengungen zur Rechtfertigung der Judenvertreibung bedurfte, zeigt ein Beitrag des Antisemiten Freudenthalers aus dem Jahr 1941 in der Obersteirischen Volkszeitung. Darin greift er auf seine Autorität als Historiker zurück und bemüht die Leobner Geschichte, um die Judenverfolgung der Nationalsozialisten zu rechtfertigen.

Vielfach ist bei oberflächlichen Leuten die Meinung verbreitet, die ‚Verfolgung‘
der ‚armen Juden‘ sei eine Erfindung der ‚bösen Nazis‘. Unterstützt wird
diese Anschauung durch die sprichwörtliche Gutmütigkeit der Ostmärker, die
sofort von Mitleid gerührt sind, wenn einen Hebräer die verdiente Strafe ereilt,
und durch die ebenso weitverbreitete Gedankenlosigkeit, die hier Ursache mit
Wirkung verwechselt. Jedenfalls haben es alle diese ‚Menschenfreunde‘ vorerst
an berechtigtem Mitleid mit den Opfern dieser Blutsauger und an gerechter
Empörung über die Gewissenlosigkeit fehlen lassen, mit der ihre christlichen
und blutsverwandten Mitbürger von den rassefremden Betrügern zugrundegerichtet worden sind. Haben doch alle Jahrhunderte her die Juden ihre Gastgeber
nach allen Regeln der ‚Kunst‘ zu betrügen und um Hab und Gut zu bringen verstanden. Wenn dann endlich einmal ein Volkszorn erwachte und
sich durch Vertreibung der fremden Blutsauger zu helfen suchte, dann wurde
Zeter und Mordio geschrien und von ungerechter ‚Verfolgung’ geschwafelt.“

(Aus: Die Eisenstraße 1938 – 1945 – NS-Terror – Widerstand – Neues Erinnern
Werner Anzenberger, Christian Ehetreiber, Heimo Halbrainer (Hrsg.)

Nicht nur seine mangelnde Distanz zum Nationalsozialismus ist auffällig, auch sein Hass auf „Linke“, mit im NS gebräuchlichen Verunglimpfungen als Ungeziefer garniert, scheint schon pathologisch zu sein.
Grüne und SPÖ werden als „Linksfaschisten“ bezeichnet, die Existenz linker „Zecken“ hinterfragt und der Kammerjäger quasi als Endlösung vorgeschlagen. Dass Geiger das Verhalten SPÖ-Abgeordneter als „Schleim am Ärmel“ bezeichnet, rundet seinen Linkehass dann ab.

BFA Referent Geiger und sein Verhältnis zu Asylwerbern und der Wahrheit

Erwartungsgemäß schlecht. Sehr schlecht.
Für einen FPÖ-Funktionär typisch, verbreitet er offensichtliche Lügen um Neid in der Bevölkerung zu schüren, wie den Klassiker „Asylwerber würden mehr Geld als unsere Pensionisten erhalten“.

In Wahrheit erhalten Pensionisten mindestens 885,70 Euro
(Pension plus Ausgleichszulage = 933,06 Euro abzüglich 5,1% Krankenversicherungsbeitrag).
Asylwerber erhalten maximal 320,- Euro
(Bei selbst organisiertem und gemietetem Wohnraum ohne Betreuung durch den Quartiergeber: 120,-Euro für Miete und Verpflegsgeld pro Erwachsenem 200,- Euro)

Ein weiteres Beispiel:
Geiger postet einen Artikel über den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund (BVB), bei dem der Attentäter mittels eines Bekennerschreibens eine falsche Fährte zu Islamisten legte.

Freudig kommentiert er dies mit „Überraschung!“, doch der wahre Attentäter wurde gefasst und zu 14 Jahren Haft verurteilt.
Der Elektrotechniker Sergej W. hatte am Abend des 11. April 2017 am Dortmunder Hotel „L’Arrivée“ per Funkfernsteuerung drei selbstgebaute Sprengsätze just zu dem Zeitpunkt gezündet, als das Team des Fußball-Bundesliga-Klubs Borussia Dortmund im Vereinsbus zum Champions-League-Spiel gegen den AS-Monaco aufgebrochen war. W. wollte einen Kurssturz der BVB-Aktie hervorrufen, um mit Put-Optionen, die er kurz zuvor gekauft hatte, eine sechsstellige Summe zu verdienen.
Eine Richtigstellung Geigers? Fehlanzeige.
Ebenso wartet man beim BFA Referenten auf ein Gedenk-Posting in Gedenken an die Novemberpogrome 1938. Stattdessen postet Geiger am 8.11.2019 etwas zum Mauerfall in Deutschland und den Fall des Kommunismus.

Geigers Haltung zu Asylwerbern ist klar, wie auch die seines Helden und damaligen Chefs Herbert Kickl.
Kickls widerrechtliche Umbenennung von Erstaufnahmezentren in „Ausreisezentren“ ist für Geiger „ein wichtiges Signal“, ebenso wie Anwesenheitspflicht und Sicherungshaft für Asylwerber.
Kann man von so einem Referenten Unvoreingenommenheit und Neutralität im Rahmen eines Asylverfahrens erwarten?

 

Ein korrekter Umgang mit Menschen aus meist islamischen Herkunftsländern wird kaum zu erwarten sein, greift Geiger jede Meldung über Flüchtlinge oder Attentäter auf, die den Islam als Vorwand für ihre Taten missbrauchen und kommentiert sie mit „Einzelfall“ oder der Frage, wann „wir“ denn endlich aufwachen würden.
Die Unterstellung, „sie gehen NIE wieder heim“ ist für einen Referenten des BFA ebenso unzulässig.

Geigers Grundhaltung gegen alles von Außen zeigt sich ganz deutlich beim Kommentar zum Spielfilm „Kevin allein zu Haus“. Der Junge im Film schützt sein Heim vor Einbrechern – Geiger sieht in jedem Asylwerber einen Kriminellen, vor dem es die Heimat zu schützen gilt.

Apropos Video: Der Kornblumen tragende Trump-Fan Geiger ist noch in einem zweiten Video zu sehen.  In seinem persönlichen, hochformatigen Wahlaufruf kann er es ebenfalls nicht lassen, Migranten und Sozialfälle gegen Österreicher auszuspielen.
Was Geiger unter „Sozialfälle“ versteht, warum sie scheinbar keine Österreicher (mehr) sind, wird uns der BFA-Referent vermutlich nie erklären können.

Dass Geiger eine „Durchmischung der Gesellschaft“ ablehnt und sein Freund Markus Thanner, Burschenschafter, FPÖ-Funktionär und wie LAbg. Marco Triller ebenfalls Mitglied im Österreichischen Kameradschaftsbund (ÖKB), ein gemeinsames Foto mit „Tradition statt Migration“ kommentiert, lässt uns auch nicht gerade auf einen menschlichen Zugang zu schutzsuchenden Menschen hoffen.
Die Unterstellung, dass Flüchtlinge auf unsere Sozialleistungen scharf wären und wir 2015 angeblich wegen „Hirnwäsche“ und „linkslinker realitätsfremder Politik linker Gutmenschen“ vor schweren Zeiten stehen würden, klingt auch nicht gerade nach einer seriösen, ernstzunehmenden Herangehensweise.

 

Und dann gibt es noch Eric W., auf den Fotos links neben Daniel Geiger, der sich öfter in dessen hier gezeigtem „Clubtreff W.“ aufhält. Mehr als 20 Vorstrafen, unter anderem Drogenhandel und Betrug hat der Bekannte/Freund Geigers auf dem Kerbholz, wurde uA. von der Interpol gesucht, da er sich nach Venezuela abgesetzt hatte und betrieb ein Bordell in Lassing.
W. betreibt jetzt mit seiner Frau das als Verein geführte Lokal.
Ob dieser Herr der richtige Umgang für einen Referenten des BFA Leoben ist, der über Menschenleben entscheiden soll?

 

Und zu guter Letzt fragen wir uns, wie jemand dem österreichischen Rechtsstaat gegenübersteht, der den amtierenden Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, bei Rechtsextremen „Bello, WauWau oder Wuff Wuff“ genannt, nicht als seinen Präsidenten ansieht.

 

81 Jahre nach der Reichspogromnacht: Moscheen sollen brennen.

Juden haben in Österreich ja auch zahlenmäßig
keine große Relevanz mehr.“

meinte der FPÖ-nahe Historiker Lothar Höbelt zum Antisemitismus der FPÖ in der SZ.

Was Höbelt damit meint, deckt sich mit unseren Beobachtungen, und der Meinung namhafter Vertreter der jüdischen Community: Rechtsextreme benötigen Feindbilder um Hass und irrationale Ängste bei ihren WählerInnen zu schüren. Dass offene Hetze gegen Juden, 81 Jahre nach der Reichspogromnacht 1938, für eine Parlamentspartei nicht nur aus Imagegründen nicht mehr möglich ist, liegt auf der Hand. Also muss ein neues Feindbild her: Der Islam.

 

Der Steirische FPÖ-Landeschef Mario Kunasek befindet sich mitten im Wahlkampf und dieser war durch islamfeindliche Hassreden der Parteispitzen Norbert Hofer und Herbert Kickl geprägt. Hofer wurde es nicht leid, ständig zu betonen, dass „der Islam weder zu unserer Kultur, noch zu unserer Geschichte gehöre – und auch nie wird“, Herbert Kickl gab den rechtsextremen Hassprediger und erinnerte in seiner hasstriefenden Rede in Leibnitz gegen den Islam, stark an den Hass gegen Juden im „Völkischen Beobachter“ von 1923:

 

Mario Kunasek nützt einen Wunsch (keine Forderung)  Ümit Vurals, des Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), um einen Sturm des Hasses gegen Menschen einer Glaubensgemeinschaft à la 1938 zu entfachen.
Vural argumentiert seinen Wunsch nach einer größeren Moschee in jedem Bundesland ohne zwingendem Minarett folgendermaßen: „Wenn man eine Religionsgemeinschaft in einem Bundesland besucht, gibt es eine eigene Kirche oder Synagoge. Es spricht ja nichts dagegen, dass wir auch eine eigene Moschee haben. Statt zwei kleinere Moscheen in unmittelbarere Nähe zu errichten, wünsche er sich „dass man zusammen eine würdigere größere Moschee aufbaut„. Zur Moschee ohne zwingendem Minarett: „Man kann das modern und für die Öffentlichkeit vereinbar gestalten.

Dass die FPÖ natürlich ohne den Wunsch Ümit Vurals unverfälscht zu zitieren, hyperventiliert, ihre WählerInnen verhetzt und aufstachelt, war zu erwarten.
Hier nun ein kleiner Auszug der teilweise seit 9 Stunden ungelöschten Kommentare bei Mario Kunasek.
(Wie immer nahezu alle unter Klarnamen):

 

 

 

Rechtsextremer Terror in Halle/Saale: Wer für Wochenblick-LeserInnen die wahren Mörder sind.

Am 9. Oktober 2019 ermordete der 27-jährige deutsche Neonazi Stephan B. im deutschen Halle/Saale 2 Menschen.
Eine Frau vor einer Synagoge, die er erfolglos zu stürmen versuchte und ein Mann in einem Döner-Imbiss fielen dem Holocaustleugner und Antisemiten zum Opfer.
B. streamte die Tat auf der Plattform Twitch (das Video liegt uns vor) und kommentierte sie in Deutsch und Englisch, weiters hinterließ er ein Manifest wie die rechtsextremen Attentäter/Massenmörder Anders Breivik, Brenton T. (Christchurch/NZ) oder der Synagogenattentäter von San Diego/CA, John T. E.
Darin erklärte er, warum er sein Attentat gerade an Yom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag ausführte und welcher Hass ihn antrieb. Er leugnete den Holocaust und gab als Motiv für seine Tat an, Feminismus würde zu weniger Geburten führen, deswegen gäbe es Masseneinwanderung – und hinter all diesen Problemen stecke „der Jude“.

Der Wochenblick, ein rechtsextremes Hassmedium aus Oberösterreich, das federführend in der Verbreitung freiheitlicher Anti-Islam/Ausländer/Flüchtlingshetze ist, berichtet ebenfalls über dieses Attentat. Die LeserInnen sehen fast ausschließlich den Täter bzw. die Schuld bei Angela Merkel und ihrer Willkommenspolitik, Werner Faymann, Flüchtlingen, Muslimen und Gutmenschen. „Nazi ist nur, wer denkt.“

Detail am Rande: Der GF des Wochenblick, Norbert Geroldinger, ein ehemaliger FPÖ-Funktionär aus Brunnenthal/OÖ ist auf Facebook nicht nur mit dem 2014 wegen Wiederbetätigung verurteilten Neonazi Franz Radl befreundet (am 19. Sept. 2019 wurde Radl erneut nicht rechtskräftig am LG Wien verurteilt), Geroldinger wünschte Radl zu dessen Berufungsverhandlung wegen § 3g VerbG. am 23. Juni 2014 „Alles Gute und Daumen hoch !“.
Das Daumendrücken brachte freilich nichts, Radls Berufung wurde abgewiesen.

36 ausgewählte Kommentare von Wochenblick-LeserInnen:

Antisemitismus im Freiheitlichen Forum wegen Artikel über Holocaustüberlebenden Rudolf Gelbard

Seit fast 2 Jahren stehen unzählige antisemitische Kommentare (am Ende des Artikels) in der Facebook Gruppe „Freiheitliches Forum“ gegen den am 24.10.2018 verstorbenen Holocaustüberlebenden und Zeitzeugen Rudolf Gelbard.

Markus Stuefer, Redaktionsmitglied des rechtsextremen Mediums „ZAROnews“, das immer wieder holocaustleugnende/relativierende Artikel publizierte, postet einen Artikel über Gelbard, der erneut vor der FPÖ warnte und dafür attackiert wurde.
ZAROnews ist eine von Robert Zach im Jahr 2006 gegründete Presse und PR-Agentur mit Sitz in der Schweiz. Es existieren Redaktionen in Deutschland und Österreich, die auch auf Facebook äußerst aktiv diverse rechtsextreme „Patriotengruppen“ täglich befüllen.
Bereits als Heinz-Christian Strache, Ex-BPO der FPÖ von ZAROnews teilte, verfassten wir einen ausführlichen Artikel über ZAROnews und Robert Zach.

Die Gruppe „Freiheitliches Forum“ nannte sich in Vergangenheit auch schon „Wir wollen Norbert Hofer als BP & HC Strache alls(sic!) Kanzler“ und „Freiheitliche Widerstandsbewegung“.
Derzeit hat die Gruppe 6.100 Mitglieder, die sich aus FPÖlern, AfDlern, Identitären, Hooligans und Neonazis zusammensetzen. Ein Auszug aus der Mitgliederliste (Stand 31.8.2019):

Günther Kumpitsch, FPÖ Nationalrat u. Polizeijurist(!)*
Michael Hornak, Vorstandsmitglied bei der FPÖ Schwechat, Personalvertreter der  AUF/FEG bei der LPD Wien (!)*
Dietrich Kops, FPÖ Landtagsabgeordneter u. GR Wien
Friedrich Dallinger, FPÖ BR Wien 10, Nowotny Gedenken
Manfred Dvorak, FPÖ Klubobmann-Stellvertreter FPÖ Wien 15
Friedrich Trawniczek, FPÖ Ex-BR Wien 12, Nowotny Gedenken
Harald Sturm, FPÖ GR in Kaumberg
Reinhard Lehner, FPÖ Ortsparteiobmann Breitenau
Siegfried Steiner, FPÖ Stadtparteiobmann Mattersburg
Alfred Gleitsmann, FPÖ GR Eichgraben
Andreas Traxler, FPÖ Ortsparteiobmann und Gemeinderat in Vorderweißenbach
Gottfried Jarolin, FPÖ Stadtparteiobmann Gänserndorf*
Otto Hofmair, FPÖ Ersatz GR Ansfelden
Mario Rosensteiner, FPÖ GR u. Obmann Brunn am Gebirge

Harald Peter Wiedner, Identitäre Steiermark
Roland Moritz, Identitäre Oberösterreich
Reconquista Steiermark (Identitäre Steiermark)
Thomas Kirschner, PDV Graz

Tino Chrupalla (AfD), Bundestagsabgeordneter der AfD – Vorsitzender AfD Kreisverband Görlitz
Steffen Wegert (AfD), Stadtrat Chemnitz, Schatzmeister im Chemnitzer AfD-Kreisvorstand
Dieter Gareis (AfD), Schatzmeister AfD Kulmbach
Bernd Reichert (AfD), AfD Aachen
David Berger, Philosophia Perennis

* Kumpitsch, Hornak und Jarolin sind nach unserem letzten Artikel über diese Gruppe aus ihr ausgetreten.

 

24 ausgewählte Kommentare:

Antisemitismus im „freiheitlichen Forum“ gegen Oskar Deutsch, Präsident der IKG

Seit einem Jahr stehen unzählige antisemitische Kommentare in der Facebook Gruppe „Freiheitliches Forum“ gegen Oskar Deutsch, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG).

Oskar Deutsch, wird vom in diversen rechtsextremen FPÖ-Gruppen umtriebigen Hetzer „Peter Grill“ aus einem offenen Brief vom 22. Oktober 2017 an die damaligen Regierungsparteien zitiert.
So hieß es in dem Brief: „Deutschnationale haben in der Regierung nichts verloren!“ und „Wenn sich der nationalistische Wolf einen blauen Schafspelz überzieht, ändert er sein Wesen nicht, nur sein Aussehen.“.
Daraus konstruiert Peter Grill „Ein Jude beschimpft 26% FPÖ-Wähler als Nazis!„.
In den daraus resultierenden Kommentaren wird so gut wie kein Vorurteil gegen Juden, keine antisemitische Beschimpfung oder Verschwörungstheorie ausgelassen.

Die Gruppe „Freiheitliches Forum“ nannte sich in Vergangenheit auch schon „Wir wollen Norbert Hofer als BP & HC Strache alls(sic!) Kanzler“ und „Freiheitliche Widerstandsbewegung“.
Derzeit hat die Gruppe über 6.000 Mitglieder, die sich aus FPÖlern, AfDlern, Identitären, Hooligans und Neonazis zusammensetzen. Ein Auszug aus der Mitgliederliste:

Günther Kumpitsch, FPÖ Nationalrat u. Polizeijurist (!)
Michael Hornak, Vorstandsmitglied bei der FPÖ Schwechat, Personalvertreter der  AUF/FEG bei der LPD Wien (!)
Dietrich Kops, FPÖ Landtagsabgeordneter u. GR Wien
Friedrich Dallinger, FPÖ BR Wien 10, Nowotny Gedenken
Manfred Dvorak, FPÖ Klubobmann-Stellvertreter FPÖ Wien 15
Friedrich Trawniczek, FPÖ Ex-BR Wien 12, Nowotny Gedenken
Harald Sturm, FPÖ GR in Kaumberg
Reinhard Lehner, FPÖ Ortsparteiobmann Breitenau
Siegfried Steiner, FPÖ Stadtparteiobmann Mattersburg
Alfred Gleitsmann, FPÖ GR Eichgraben
Andreas Traxler, FPÖ Ortsparteiobmann und Gemeinderat in Vorderweißenbach
Gottfried Jarolin, FPÖ Stadtparteiobmann Gänserndorf
Otto Hofmair, FPÖ Ersatz GR Ansfelden
Mario Rosensteiner, FPÖ GR u. Obmann Brunn am Gebirge

Harald Peter Wiedner, Identitäre Steiermark
Roland Moritz, Identitäre Oberösterreich
Reconquista Steiermark (Identitäre Steiermark)
Thomas Kirschner, PDV Graz

Tino Chrupalla (AfD), Bundestagsabgeordneter der AfD – Vorsitzender AfD Kreisverband Görlitz
Steffen Wegert (AfD), Stadtrat Chemnitz, Schatzmeister im Chemnitzer AfD-Kreisvorstand
Dieter Gareis (AfD), Schatzmeister AfD Kulmbach
Bernd Reichert (AfD), AfD Aachen
David Berger, Philosophia Perennis

62 ausgewählte Kommentare:

 

FPÖ St. Barbara verbreitet antisemitische Verschwörungstheorien

Nicht zum ersten Mal fällt die FPÖ St. Barbara durch hetzerische Postings auf, doch diesmal schrillten bei uns sofort die Alarmglocken.

Der „Hooton-Plan“

Der „Hooton-Plan“ des US-Amerikaners Earnest Hooton (1887-1954) taucht neben dem „Morgenthau-Plan“, „Kaufman-Plan“ und dem „Kalergi-Plan“ immer wieder bei Rechtsextremen, Neonazis und Antisemiten auf, wenn von „Umvolkung“ oder „Genozid-Projekt“ fantasiert wird.
Der Plan war lediglich ein Textbeitrag Hootons zu einer 1943 erschienen Ausgabe des Boulevardmagazins „PM Daily“, das 1948 wieder eingestellt wurde und war somit nie Teil der offiziellen US-Politik. In dem Beitrag plädierte er unter Anderem für die Ansiedlung nicht-deutscher Bevölkerung in Deutschland, um „den deutschen Nationalismus und die aggressive Ideologie zu zerstören“.
Der neonazistische Wikipedia-Klon „Metapedia“ bezeichnet Hooton deswegen als „deutschenhassenden Völkermordplaner“
Es ist die selbe antisemitische These, wie sie auch von Johann Gudenus mit seinen „stichhaltigen Gerüchten“ über George Soros genährt wird.
Die These besagt, dass Juden Kriege in muslimischen Ländern fördern und damit für eine von ihnen gewollte und gesteuerte Flüchtlingswelle von Moslems nach Europa sorgen würden. Ziel sei es, Europa „umzuvolken„, zu „islamisieren„, zu „unterwerfen“ und damit zu schwächen.

Umvolkung„, ein Begriff aus der NS-Zeit, findet man heute meist nur noch auf neonazistischen Portalen wie Metapedia. Rechtsextreme wie die Identitären haben den Begriff der heutigen Zeit angepasst und sprechen von „Austausch“ oder „Bevölkerungsaustausch„.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Stufe 1: Um ein Feindbild aufzubauen, dämonisiert man Menschen aus moslemischen Ländern, stellt sie und den Islam generell als das Böse hin, sie wären nur an einer „Islamisierung“ und Zerstörung „unserer Jüdisch-Christlichen Werte und Traditionen“ interessiert und würden ohnehin allesamt die Sharia in Europa fordern. Zusätzlich wären alle Moslems natürlich „importierte Antisemiten“, vor denen man „unsere Juden“ beschützen müsste, der beste Beweis also, dass „wir“ (FPÖler, AFDler, Patrioten, etc.) niemals Antisemiten sein könnten.

Stufe 2: Nun wird den Juden (!) vorgeworfen, im Rahmen einer „zionistisch-freimaurerischen Weltverschwörung“ die Flüchtlingswelle dieser „Invasoren“ zu fördern und dies um den Preis, sogar ihre eigenen Leute zu opfern.
Dass Hooton vorgeworfen wird, Jude und US-Amerikaner gewesen zu sein, untermauert  die These der „amerikanisch-jüdischen Verschwörung gegen die Deutschen und Europa“, bloß gibt es keinerlei Belege dafür, dass er jüdischer Abstammung sein sollte.

Johann Gudenus hatte schon einmal von „illegalen Invasoren“ (sic!) in Bezug auf Flüchtlinge gesprochen. Die Begriffserklärung finden Sie in unserem ARTIKEL dazu.

FPÖ St. Barbaras Quelle

Interessant sind natürlich auch immer die Quellen, von wo solche Postings geteilt werden.
In diesem Fall ist es der für uns nicht unbekannte „Eric Johann Pirklbauer“, dessen Liste der Likes auf Facebook erwartungsgemäß ausfällt. Hier ein kleiner Auszug davon.

Doch wen entdecken wir inmitten Herrn Pirkelbauers erwartungsgemäßen Likes?
Gabriele Beierl, Betreiberin der Facebookseite „ÖVP für Sebastian Kurz„, Verteidigerin der ÖVP/FPÖ Regierung vor „linkem Hass“ und Mitadmin der Gruppe „Opas gegen Links“.

Nachdem sich die ÖVP unter Sebastian Kurz von der ursprünglich „christlich-sozialen“ Volkspartei zu einer rechtspopulistischen Wirtschafts- u. Konzernpartei gewandelt hatte und man bei den meisten FPÖ-WählerInnen in ihren Likes auf Facebook BK Sebastian Kurz gleich neben Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus findet, wundert uns Frau Beierl ebendort nicht wirklich.

 

 

Das Allerletzte! FPÖ GR Berndorfer hetzt mit Foto eines toten Babys.

Ende Juni 2018 kenterte ein Flüchtlingsboot mit rund 120 Flüchtlingen 6 Kilometer vor der libyschen Küste. Nur 14 Überlebende konnte die libysche Küstenwache retten, für 3 Babys kam jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch tot geborgen werden.

Der Guntramsdorfer FPÖ-Gemeinderat Stefan Berndorfer teilt daraufhin ein Posting von einem deutschen Antisemiten und Verschwörungstheoretiker mit den Spezialgebieten Chemtrails, NWO, Bilderberger, Jüdische Weltverschwörung etc.

Mit „Unfassbar, #lügenpresse, #fakenews“ kommentiert Berndorfer das Posting, in dem die zwei Männer, die eines der 3 ertrunkenen Babys bergen, in einem Bild dilettantisch in eine Studioszenerie montiert wurden, um zu suggerieren, das alles wäre nur inszeniert.

Hier sieht man die Bergung der toten Babys, bei denen schon die Leichenstarre eingesetzt hatte – Kommentare beim Originalposting behaupteten, es wären nur Puppen:

In einem weiteren Bild wird die Echtheit der Fotos sogar aufgrund der Hautfarbe des Babys hinterfragt.
In den Kommentaren des Originalpostings eskaliert es dementsprechend, ein User fordert sogar:


Diese Tragödie fand leider tatsächlich statt und wurde auch vom AFP-Fotografen Mahmud Turkia dokumentiert [LINK].
Auch Mimikama nahm sich dieser Sache an, die scheinbar ihren Ausgang in Italien nahm:
https://www.mimikama.at/allgemein/foto-bootsunglueck/

Was zur Hölle!

Fragen wir uns, treibt FPÖ Funktionäre wie in diesem Fall Stefan Berndorfer dazu, sogar ertrunkene Babys für ihre rassistische und niederträchtige anti-Flüchtlingshetze zu missbrauchen? Und wie muss man eigentlich drauf sein, sogar für jeden aufmerksamen Menschen klar ersichtliche Fake News als Quelle heranzuziehen, um Medien und Flüchtlingshelfer zu diskreditieren?
Und dann noch von einem Antisemiten und Verschwörungstheoretiker wie Thomas Wolf teilen, auf dessen Profil kein normaler Mensch kommen würde?

Aktuelle NS-Diktion von Strache und Gudenus und Reaktionen mit Kastrationsforderung für alle Muslime

„Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien, für eine große Empörung.“

(Michael Köhlmeier in seiner Rede am 4. Mai 2018 beim Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Österreichischen Parlament)
Transkript von Sabine Beck

 

Just am Tag, an dem Michael Köhlmeier seine grandiose wie treffende Rede im Parlament hielt – am Tag der Retourkutsche der FPÖ, „Köhlmeier würde den Holocaust verharmlosen„, posten Vizekanzler Strache und Johann Gudenus (FPÖ) das selbe Bild und den selben Text gegen den designierten Wiener Bürgermeister und Parteivorsitzenden der SPÖ Wien, Michael Ludwig.


Strache und Gudenus – beide Burschenschafter – verwenden nicht nur das zur Verhetzung gegen den Islam bzw. Muslime erfundene Phantasiewort „Islamisierung“, sondern auch „Überfremdung“.

„Überfremdung“ ist eines der Wörter, die ausschließlich im Nationalsozialismus bzw. auch schon davor in Bezug auf „Reinhaltung der Rasse“ insbesondere vor Juden verwendet wurden. „Überfremdung“ war im politischen Sinne nie positiv oder auch nur neutral besetzt. Es war auch nie akzeptabel. „Überfremdung“ im politischen Sinne, findet heute ausschließlich in antisemitischer, rassistischer und antiislamischer Propaganda seine Verwendung.

Die deutsche Volkstumsforschung, besonders die Ostforschung und die Volks- und Kulturbodenforschung, verstand sich seit den 1920er Jahren als dem „Deutschtum“ verpflichtete „kämpfende Wissenschaft“ (Werner Conze, Theodor Schieder, Walter Frank). Sie versuchte nun, „Überfremdung“ als wissenschaftlichen Begriff zu etablieren. Man stellte damit Prozesse der Integration und der Assimilierung als Gefahr dar, die eine „Umvolkung“ deutscher „Volksgruppen“ bewirken könne. Dazu wurden Begriffe wie „Volksgemeinschaft“, „Lebensraum“, „Kulturraum“, „Brauchtum“ oder „Gesittung“ entwickelt, die vor „Überfremdung“ geschützt werden sollten.

1925 nahm der deutsche Akademikertag einstimmig einen Antrag an, in dem es hieß:

„Der Überfremdung der deutschen Hochschulen durch jüdische Lehrkräfte und Studierende ist ein Riegel vorzuschieben. Weitere Lehrer jüdischer Abstammung sind nicht mehr zu berufen. Für die Studierenden ist der Numerus Clausus einzuführen.“

1933 sprach NS-Reichspropagandaminister Joseph Goebbels von einer

„Überfremdung des deutschen Geisteslebens durch das Judentum“.

1934 erklärte der Duden „Überfremdung“ als das „Eindringen Fremdrassiger

1993 wählte die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Überfremdung“ zum „Unwort des Jahres“: „Dieser Begriff dient immer wieder als Pseudoargument für die dumpfe Angst mancher Deutschen, daß sie von angeblich minderwertigen Ausländern majorisiert werden.“

1997, seit Mitte September, kursiert in der bundesdeutschen Naziszene sowie in der sog. Braunzone eines der übelsten rassistischen und antisemitischen Hetzpamphlete, das, mit Namensnennung von Unterstützern, in den letzten Jahren erschienen ist:
der „Aufruf an alle Deutschen zur Notwehr gegen die Überfremdung„.

In dem Pamphlet ist gleich zu Beginn klar, worum es geht: „Wir, die Unterzeichner, rufen alle Volkstreuen Deutschen zur Notwehr auf gegen den von der Staatsführung amtlich geplanten und mit brutalen Methoden durchgeführten Völkermord am Deutschen Volke“.

Unterzeichnet (und mit mindestens 1000 DM finanziell unterstützt) ist das faschistische Pamphlet u.a. von Helmut Schröcke aus Kottgeisering, früher schon Mitinitiator des rassistischen „Heidelberger Manifests“ und Mitglied und Senator im Witikobund.

Und hier schließt sich der Kreis wieder, denn der oberösterreichische FPÖ-Chef und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner ist nicht nur Mitglied des Corps Alemannia Wien zu Linz, in dem auch SA-Sturmführer Horst Wessel Mitglied war. Haimbuchner, der 2016 den SS-Brigadeführer und Gründer der FPÖ, Anton Reinthaller ehrte, ist auch noch stellvertretender Obmann des Witikobundes.

 

1999 affichierte die FPÖ unter Jörg Haider ein Plakat mit der Aufschrift „Stop der Überfremdung!“

 

Sucht man unter „Überfremdung FPÖ“,

wird man schnell fündig und findet bei der FPÖ Linz, Artikel des Linzer FPÖ-Chefs und Vizebürgermeisters Detlev Wimmer (B! Arminia Czernowitz) mit dem Schlagwort „Überfremdung“:

 

Auch sonst findet sich das Wort „Überfremdung“ heutzutage ausschließlich im rechtsextremen bzw. neonazistischen Umfeld:

Und eben bei der FPÖ.

Hier gibt es noch ein paar Reaktionen auf die „Überfremdungspostings“.
Interessant wie bezeichnend ist, dass die FPÖ-Politikerin Ursula Stenzel nicht im geringsten auf den direkt darüber sichtbaren Kommentar eingeht, der Kastration für alle zu uns kommenden Muslime fordert.

 

Udo Landbauer warb für Buch mit NS-Liedgut

Wie profil berichtet, bat Udo Landbauer in zwei mit seinem Konterfei versehenen Schreiben an Sympathisanten der „Jungen Patrioten“ um Spenden, darunter auch für ein vom Verein 2010 herausgegebenes „Liederbüchlein für unterwegs“. Das Buch beinhaltet unter anderem mit „Hohe Nacht der klaren Sterne“ eines der bekanntesten Weihnachtslieder aus der Zeit des Nationalsozialismus und mit „Und wenn wir marschieren“ das Bundlied des Bundes Deutscher Mädel (BDM).


Das Büchlein konnte man über den antisemitischen AULA-Verlag beziehen, der als Organ der deutschnationalen, schlagenden Burschenschaften sowie als der FPÖ nahestehend und von ihr finanziert gilt.


In einem Artikel in der „Aula“,  wurden im Juli 2015 Überlebende des KZ Mauthausen als „Landplage“ und „Kriminelle“ bezeichnet, die nach der Befreiung „raubend und plündernd, mordend und schändend“ durchs Land gezogen seien.

Landbauer ist Mitglied der pennalen Burschenschaft Germania Wiener Neustadt.

https://www.profil.at/oesterreich/landbauer-rechtsextremen-verein-8651538

Hier noch ein Artikel über Udo Landbauer in der Presse vom 17.1.2018:
https://www.pressreader.com/austria/die-presse/20180117/282175061525916

Protokolle der Weisen von Zion

Schon oft wurde von verschiedensten Seiten auf Bernhard Blochberger hingewiesen, der fast täglich antisemitische Verschwörungstheorien auf Facebook verbreitet. Die FPÖ scheint Judenfeindlichkeit in den eigenen Reihen nicht zu stören. Er sitzt noch immer im Krumbacher Gemeinderat. Warum schreibt Herr Fellner nicht auch darüber?

„Die Protokolle der Weisen von Zion sind ein auf Fälschungen beruhendes antisemitischesPamphlet. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von unbekannten Redakteuren auf der Grundlage mehrerer fiktionaler Texte erstellt und gilt als einflussreiche Programmschrift antisemitischenVerschwörungsdenkens. Die Protokolle geben vor, geheime Dokumente eines Treffens vonjüdischen Weltverschwörern zu sein.“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion

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