Die FPÖ hat ihren Göring gelesen. Wie in FPÖ Gruppen mittels Fake News rassistische Stimmung gemacht wird.

„Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Mit diesen Worten wird NS-Reichsmarschall Hermann Göring am 18. April 1946 vom amerikanischen Gerichtspsychiater G.M. Gilbert im „Nürnberger Tagebuch“ zitiert.

 


Am 19. 8.2019 postet ein „Michael Thomas (waschpusch)“ ein Video mit dem Kommentar „Einwanderer greifen die Polizei an“. Es wird bei dem deutschen AfD-Sympathisanten zwar nur 3x kommentiert, dafür aber 4.568x geteilt.

Unter anderem wird dieses Video in den FPÖ-Gruppen „Wir wollen H.C. zurück“ (1.981 Mitglieder) und „FPÖ – öffentliche Gruppe“ (11.408 Mitglieder) geteilt.
Mitglieder in „Wir wollen H.C. zurück“ sind ua. folgende FPÖ-Funktionäre bzw. Personen aus der Holocaustleugnerszene wie der AFP:

Heinz-Christian Strache
Markus Gudenus
Leo Kohlbauer
Markus Tschank
Helwig Leibinger
Silvia M.
Werner L.

 

Das Video belegt wieder einmal ganz klar, dass der Hass der WählerInnen rechtsextremer Parteien wie FPÖ oder AfD in inoffiziellen Parteigruppen täglich mit Fake News am Köcheln gehalten wird. Dazu benötigt es nur ein Video oder Foto, einen beliebigen Text dazu und schon läuft die rassistische Hassmaschinerie.
Es ist von Angreifern und Invasoren die Rede, schuld daran sind die „Gutmenschen“, die Lösung: FPÖ wählen.
Die FPÖ hat also ihren Göring gelesen.
Bildinhalt, Herkunft oder Wahrheitsgehalt der Begleitkommentare werden prinzipiell nicht hinterfragt, wie man am gegenständlichen Beispiel wunderbar erkennen kann:

Das Video zeigt Ausschnitte der Proteste und Straßenschlachten aus Baltimore/USA, die im April 2015 stattfanden. Auslöser war die Verhaftung des Afroamerikaners Freddie Gray wegen Besitzes eines verbotenen Messers, der in Polizeigewahrsam an einem gebrochenen Rückgrat starb.
Proteste und Straßenschlachten wie in dem Video zu sehen, waren die Folge. Der hauptverantwortliche Polizist wurde 2016 freigesprochen.

Die Kommentare beziehen sich ausschließlich auf Flüchtlinge, Muslime, Angela Merkel, Gutmenschen, Europa, Österreich, die FPÖ als Lösung für diese Probleme und: „Erschießen!!!“

Hier nun 59 ausgewählte Kommentare aus beiden Gruppen:

Wie Strache einen FakeNews-Titel als Beweis für „Bevölkerungsaustausch“-Hetze nutzt

Redistanzierung – zurück zu den Wurzeln

2. Mai 2019.
Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat längst erkannt, dass ihn die Distanzierung von der Identitären Bewegung (IB) extrem viele Stimmen kosten wird, denn die von ihm seit Jahren selbst propagierte rechtsextreme Verschwörungstheorie des „Bevölkerungsaustauschs“ ist unter dem Slogan „der große Austausch“ das Hauptthema der Identitären Bewegung und wird von vielen FPÖ WählerInnen ebenfalls geteilt. Die Solidarität zur IB ist unter dem FPÖ-Wahlvolk unübersehbar. Wegen „Straches Rückgratlosigkeit“ angekündigte Parteiaustritte und nach 20 Jahren das 1. Mal statt FPÖ weiß wählen zu wollen, lesen wir immer öfter.
Auslöser für Straches ohnehin unglaubwürdige Distanzierung waren mehrere Spenden des rechtsextremen Terroristen von Christchurch/NZ an die Identitären, der am 15. März 2019 50 Muslime ermordete und dessen Manifest den Titel „Der große Austausch“ trug. Auch der antisemitische Attentäter von San Diego/USA, der im April 2019 ein tödliches Attentat auf eine Synagoge verübte, phantasierte von einem von Juden gesteuerten Austausch der „weißen Rasse“. Auch sonst wird diese Verschwörungstheorie unter dem aus der NS-Zeit stammenden Begriffs der „Umvolkung“, ausschließlich nur von rechtsextremen bis antisemitisch/neonazistischen Kreisen wie der „AFP“ geteilt. Bei deren „Politischen Akademien“, bei denen das Publikum hauptsächlich aus Holocaustleugnern und Geschichtsrevisionisten besteht, sprachen ua. FPÖ-Politiker wie Johann Gudenus oder Hans-Jörg Jenewein, Abgeordneter zum Nationalrat und FPÖ-Mediensprecher. Jenewein hielt 2008 seine Rede direkt vor der mittlerweile wegen Wiederbetätigung verurteilten und inhaftierten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck.

 

 

An jenem Tag also teilt Strache einen Artikel des Boulevardmediums oe24.at mit dem irreführenden Titel:

„Ranking 2018: Mohammed in Berlin beliebtester Vorname“

 

Strache steigert seine rassistische Angstmache, indem er, wie auch schon bei der „1. Mai Kundgebung 2019 der FPÖ“ im Linzer Bierzelt, zusätzlich von „Bevölkerungsverdrängung und Bevölkerungswechsel“ spricht. „Islamisierung“, vor 80 Jahren sprach man von „Verjudung“, darf in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht fehlen.

Der Vizekanzler bezieht sich auf die völlig irreführenden Überschriften des copy/paste Artikels, der vor Fehlern nur so strotzt.

Dass „Mohammed“ niemals der häufigste Erstname in Berlin sein kann, versteht sich bei einem Moslemanteil von 9% eigentlich von selbst. Im 3. Absatz steht dann doch etwas von einer gesonderten Auswertung, die ergibt, dass Mohammed unter den türkisch-arabischen Vornamen auf Rang 1 liegen und sogar in Berlin der häufigste Vorname für Jungen sein soll.
Etwas widersprüchlich das Ganze und zudem auch noch falsch.
Oe24.at verweist auf eine Pressemitteilung der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS). Dort finden wir in den Rankings nirgendwo den Namen Mohammed. Bei den 15 beliebtesten Erst- u. Folgenamen für Jungen im gesamten deutschen Bundesgebiet ist kein einziger türkisch-arabischer Name aufgeführt, auch nicht in einer Vergleichsgrafik für den deutschsprachigen Raum.
Lediglich in einem Absatz wird erwähnt, dass Mohammed in all seinen Schreibweisen in manchen Bundesländern unter den Top 10 sei.
Also was steckt hinter dieser wirren Zahlenvermischung? Was sagen die Daten tatsächlich aus?

257 von 22.177 Jungen heißen Mohammed – AUSTAUSCH!!!

„Von den insgesamt 22 177 Jungen, die 2018 in Berlin geboren wurden, bekamen genau 280 den Namen Mohammed“, wird Dr. Andrea-Eva Ewels (GfdS) von der „Bild“-Zeitung zitiert. 280 Mohammeds? Wir haben uns die Daten von Berlinonline zu den häufigsten Vornamen in Berlin 2018 genau angesehen. Auf 280 kommen wir nur, wenn wir Mohammed in all seinen Schreibweisen auch als Zweit- u. Drittnamen mitberücksichtigen würden. Wir kommen auf 257 Mohammeds als Erstnamen, was bei 22.177 neugeborenen Jungen in Berlin gerade einmal 1,16% ausmacht. Nehmen wir die 280 der GfdS, wären dies auch nur 1,26%.
Bedenkt man, dass Berlin mit 9% den höchsten Moslemanteil in Deutschland besitzt (im Bundesdurchschnitt sind es ca. 5%-6%), kann von einer „Islamisierung“ oder einem „Bevölkerungsaustausch“ Deutschlands oder Berlins, alleine von den nackten Zahlen her, nicht einmal annähernd die Rede sein.

Doch es sind natürlich nicht nur Zahlen, es geht um Menschen. Es ist nichts als pure antiislamische/rassistische Hetze, die Heinz-Christian Strache hier betreibt. Einerseits sprechen die Zahlen ganz eindeutig gegen einen „Austausch“ oder eine „Islamisierung“. Andererseits unterstellt Strache Menschen muslimischen Glaubens pauschal negative Eigenschaften, das Ablehnen des Staates, seiner Gesetzgebung und die Forderung nach der Sharia. Dasselbe Konzept wie schon vor 80 Jahren, als den Juden ua. diverse „volkszersetzende, parasitäre“ Eigenschaften unterstellt wurden. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, denn den Muslimen, die in Österreich seit 1912 als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, wird im Unterschied zu den Gläubigen anderer Religionen im Land unterstellt, dass ohnehin alle radikal wären und nach Erreichen einer kritische Masse, die Sharia einfordern und unsere Sitten und Traditionen austauschen wollten.
Ist man mit dem Namen Mohammed automatisch Moslem? Nein.
Ist man als Moslem automatisch radikal? Nein.
Ist man als Moslem automatisch ein schlechter Mensch? Nein.

Auch erkennen alle Muslime, die wir kennen, mit denen wir gesprochen haben, den Staat und seine Gesetze an und niemanden von ihnen interessiert es, die Sharia ins Strafgesetzbuch aufnehmen lassen, oder gar generell einführen zu wollen. Keiner von ihnen will unsere Bevölkerung austauschen und unsere gemeinsame Heimat zu einem islamischen Staat machen.

 

Zum Schluss haben wir die Zahlen der Berliner Standesämter aufgeschlüsselt, die ebenfalls ganz offensichtlich zeigen, dass ein paar Mohammeds nicht das Problem Deutschlands oder Österreichs sind, sondern rechtsextreme Hetzer wie Heinz-Christian Strache oder Alice Weidel von der deutschen AFD, zu der es zum selben Thema HIER einen Artikel gibt.

„Mohammed“ phonetisch (mit allen Schreibweisen) in Berlin

Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 19

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 10. (gemeinsam mit 6 weiteren Namen)
Anzahl: 34

Berlin Lichtenberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 17

Berlin Marzahn-Hellersdorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin mitte
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 62

Berlin Neukölln
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 8.
Anzahl: 47

Berlin Pankow
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin Reinickendorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 3. (gemeinsam mit 7 weiteren Namen)
Anzahl: 13

Berlin Spandau
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 19

Berlin Steglitz-Zehlendorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin Tempelhof-Schöneberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 31

Berlin Treptow-Köpenick
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 3

Total: 257

Vizekanzler Strache teilt von ZAROnews! ZAROnews publiziert übelsten Antisemitismus und Holocaustverharmlosung.

Heinz-Christian Strache, österreichischer Vizekanzler, BPO der FPÖ, Ex-Neonazi, dem man seit 2004 eine Nähe zum NS-Gedankengut nachsagen darf, teilt am 19.4.2019 auf seinem Privatprofil einen Artikel aus „ZAROnews“, den er mit „Nein, ich lasse mich sicher nicht mundtot machen!“ kommentiert.
Am 20.4.2019 um 18:05 teilt Strache ihn auf seiner Seite „HC Strache“.
Die Kommentare seiner Fans auf seinem Privatprofil dazu finden Sie am Ende dieses Artikels. (Anm. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sichern wir gerade die Kommentare auf seiner Seite „HC Strache“ und aktualisieren den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt)

ZAROnews ist eine von Robert Zach im Jahr 2006 gegründete Presse und PR-Agentur mit Sitz in der Schweiz. Es existieren Redaktionen in Deutschland und Österreich, die auch auf Facebook äußerst aktiv diverse rechtsextreme „Patriotengruppen“ täglich befüllen.

Robert Zach ist mit mindestens 2 Profilen auf Facebook vertreten: Robert Zach und Roberto Zaro. Auf dem Profil „Roberto Zaro“ findet sich unter seinen Freunden neben zahlreichen Neonazis, die sogar ganz ungeniert animierte Hakenkreuze als Profilbild wählen, die Niederösterreichische FPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat(!) Edith Mühlberghuber:

Strache teilt einen Artikel, der eigentlich schon einen Monat alt ist und in dem es darum geht, dass Ümit Vural, der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), Vizekanzler Heinz-Christian Strache wegen des Verdachts der Verhetzung angezeigt hatte.

 

Doch ZAROnews ist kein übliches Hetzmedium à la Wochenblick oder Unzensuriert. Nein, hier findet man den ärgsten Antisemitismus, Holocaustverharmlosung und diverseste Verschwörungstheorien. Alleine George Soros kommt in über 360 Artikeln vor.
Wir haben hier ein paar repräsentative Artikel herausgesucht.
Beginnen wir mit dem bei Neonazis sehr beliebten Artikel „Der Holocaust ist die größte Lüge“:

Zitat: “Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.”

Am Ende wird noch auf das holocaustrelativierende Video „Buchenwald – Die Wahrheit“ auf Youtube verlinkt, das dort allerdings schon gelöscht wurde. Auf dem russischen Videoportal „rutube.ru“ ist es auf dem Kanal „Volksdeutschland“ HIER noch zu finden.


 

Ein kleiner Ausschnitt aus „Die jüdische Elite…„:
Das finanzmächtige internationale Judentum steuert seit sehr langer Zeit(genau genommen seit der Entstehung des Römischen Imperiums) aus dem Hintergrund den Werdegang des Weltgeschehens, es beherrscht nicht nur das Geld- und Bankenwesen, 99% der Medien, die Geheimgesellschaften(von den Rotariern über die Freimaurer bis zu den Lubawitschern), alle Organisationen der internationalen Politik (UNO, EU, UNESCO usw.) und sämtliche Staaten der „westlichen Wertegemeinschaft (USA, OMF-BRD usw.)…

Die jüdische Elite hat schon seit Paulus (dem Juden Saul, dem größten Schreibtischtäter aller Zeiten) die ursprüngliche spirituelle Lehre des nordischstämmigen Wander-Philosophen Jesus (aus dem Heidenland Galiläa) mit der gewaltigsten Intrige der Menschheitsgeschichte in niederträchtigster Weise verunstaltet und für die Interessen des Judentums mißbraucht.

Führende Juden haben schon seit 1871 ganz gezielt drei Weltkriege zur Zerschlagung der großen Reiche und sämtlicher souveränen Staaten geplant und sind Drahtzieher und Hauptverursacher der allermeisten Kriege, der Ausplünderung und Unterjochung der Völker und des daraus resultierenden Massenelends.

Sie haben die massenhafte Überschwemmung Europas mit raum-, wesens- und kulturfremden Ausländern von langer Hand geplant, womit sie ihrem obersten Leitspruch „Amalek muß vernichtet werden!“ zur Umsetzung zu bringen versuchen und vor allem ihren Erzfeind, die Deutschen, geistig-kulturell und ethnisch auszulöschen (Anmerkung: Als Amalekiter bezeichneten die Juden schon damals die aus dem nordischen Raum stammenden Atlanter [= Seevölker], deren Kernvolk heute die Deutschen sind).“


 

Ein kleiner Ausschnitt aus „Der lange Schatten von Zion„:
„Aus diesem Grunde will ich an alle Wahrheitssucher appellieren, sich eindringlich mit der Rolle von führenden Zionisten, vor allem aus der Hochfinanz, in Bezug auf vergangene und aktuelle Weltgeschehnisse zu beschäftigen. Kriege, Massenzuwanderung, Dekadenz der westlichen Gesellschaft, Werteverfall – all das steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer kleinen Gruppe von zionistischen Ausbeutern, die Namen Rothschild, Warburg, Schiff und Rockefeller seien hier als erste genannt.

Vor allem für uns Deutsche sind diese Zionisten und ihre finsteren Machenschaften von enormer Bedeutung, gehören wir doch zu den Hauptopfern ihrer perfiden Machtspiele. Kaum ein anderes Volk wurde so betrogen, gequält und an seiner eigenen kulturellen Entwicklung gehindert, wie das deutsche.

Die Rothschilds finanzieren schon seit Napoleons Zeiten zahlreiche Kriege und die beteiligten Kriegsparteien, doch die entscheidende Geschichte – gerade für Deutschland – beginnt am 23.12.1913.“

Israelbewunderer Heinz-Christian Strache:
Die Vorsitzende des Front National in Frankreich, Marine le Pen, hat mittlerweile einen pro-zionistischen Kurs eingeschlagen und sich somit von der kritischen Haltung ihres Vaters entfernt. Geert Wilders von der PVV in den Niederlanden ist sowieso bekennender Israelbewunderer, und Heinz-Christian Strache von der FPÖ gab schon 2014 die Marschroute vor: „Wir stehen voll und ganz zum Existenzrecht Israels und seinem Recht auf Selbstverteidigung.“ Zudem spricht Strache in diesem Zusammenhang von einer angeblich besonderen Verantwortung Europas gegenüber Israel.“

Und dann wird sogar noch auf den Artikel von „anonymousnews.ru“AfD, FPÖ, PEGIDA: Europas „Patrioten“ bekennen sich öffentlich zum Schurkenstaat Israelverlinkt.


 

Hier wird wieder einmal der Holocaust verharmlost. Es wird von 500.000 deutschen Bombenopfern phantasiert, obwohl die realistischen Schätzungen von 22.700 und 25.000 Toten ausgehen.


 

Dazu muss wohl nichts mehr gesagt werden.
Neben unzähligen weiteren antisemitischen Verschwörungstheorien und Holocaustverharmlosung, gehen die Themen von NWO über Chemtrails und Impfgegnerei bis zu UFOs und der Leugnung des Klimawandels.


Hier nun die Kommentare bei Heinz-Christian Strache:

Strache: Die Identitären-Lüge

Machen wir es kurz:
Am 15. März 2019 ermordete ein rechtsextremer Terrorist in Christchurch/NZ 50 Menschen muslimischen Glaubens.
Ähnlich wie der rechtsextreme Terrorist Anders Breivik, der 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen kaltblütig ermordete, verfasste er ein Manifest.
Er nannte es „The Great Replacement“ – „Der große Austausch“, wie auch der Slogan der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) lautet und dessen sich ebenfalls Heinz-Christian Strache und andere FPÖ Politiker in teils abgewandelter Form bedienen. „(Bevölkerungs)Austausch“ ist lediglich eine modernere Variante des NS-Begriffes der „Umvolkung“.
Die darauffolgenden Ermittlungen ergaben, dass sich der Attentäter von Christchurch nicht nur in Österreich aufhielt, sondern auch noch dem Chef der österr. Identitären, Martin Sellner, eine Spende von 1.500,- Euro zukommen ließ, für die sich Sellner artig bedankte, angeblich ohne sich den Spender der ungewöhnlich hohen Zuwendung näher anzusehen.

Auf seine Sympathien und die Verstrickungen der FPÖ mit den Identitären angesprochen, begann Heinz-Christian Strache sofort mit einem Distanzierungs- u. Relativierungstango, der an Peinlichkeit nicht zu übertreffen ist.

Strache: FPÖ „hat mit Identitären nichts zu tun“

Gefragt, ob er Verbindungen der FPÖ zu den rechtsextremen Identitären ausschließen könne, sagte Strache: „Die Freiheitliche Partei hat mit den Identitären nichts zu tun.Es sei auch klare Beschlusslage der Partei, dass jemand, der sich dort engagiere, „auch keinerlei Funktion in der FPÖ innehaben kann“.
(https://orf.at/stories/3116679/)

EINE LÜGE

Eigentlich sind es derer mehrere:
Seit Gründung der IB waren und sind immer schon diverse FunktionärInnen in der IB tätig, bzw. wurden Aktivisten der Identitären zu FPÖ FunktionärInnen, Bezirks- u. Gemeinderäten etc. Ebenso waren und sind die FPÖ-Vorfeldorganisationen RFJ und RFS eng mit der IB verknüpft, aber dazu später.
Beginnen wir mit Heinz-Christian Strache selbst, der einer der ersten war, der die Identitären bewarb. 2015 teilt er ein Video der französischen Identitären, die 2018 in der Al Jazeera Reportage „Generation Hass“ zeigen, was hinter den „friedlichen Aktivisten einer nicht-linken Bürgerbewegung“ (O-Ton Strache, 2016) in Wahrheit steckt.

 

Die Kommentare zeigten schon damals, dass die Gesinnung der Identitären, ihre Hetze gegen Flüchtlinge und besonders gegen Muslime, zu weit mehr als nur Märschen durch den Wald im steirischen Spielfeld führen können.

 

Der frühere FPÖ-Gemeinderat von Fohnsdorf, Luca Kerbl, seit 2016 Leiter der IB Steiermark, freut sich hier noch in seiner Funktion als Bezirksobmann der FPÖ Graz Lend über die Teilung durch seinen Parteiobmann.
2016 nimmt Kerbl an der IB-Aktion gegen das Haus der Grünen in Graz teil und muss daraufhin seine Funktionen zurücklegen. „Bei den Identitären mitzutun steht nicht in Widerspruch zu unserem Parteistatut.“ war die Begründung von Mario Eustacchio, gegen Kerbl kein Parteiausschlussverfahren einzuleiten. Eustacchio, heute Grazer Vizebürgermeister, war am 15.11.2015 bei der Identitären-Kundgebung in Spielfeld selbst anwesend, ebenso wie Siegfried Waschnig und der Grazer FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl, der den Grazer Identitären die Räumlichkeiten ihres „Hackherzentrums“ in der Schönaugasse 102 bis heute vermietet. Sickl trat allerdings nicht nur 2015 in Spielfeld als Ordner der Identitären in Erscheinung.

 

 

Bleiben wir noch kurz bei Luca Kerbl.
Am 18.4.2018 veranstalteten die Identitären eine eher nicht von Erfolg gekrönte Info-Aktion auf der Wiener Freyung. Knapp vor Ende der Aktion wurde der Tullner FPÖ-Bezirksobmann Andreas Bors im Gespräch mit Luca Kerbl entdeckt. Bors wäre 2017 als jüngstes Mitglied für den Bundesrat nominiert gewesen, hätte ihm nicht ein 2014 aufgetauchtes Foto von ihm beim Hitlergruß, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dass er wegen des Fotos 2014 nicht aus der Partei ausgeschlossen wurde, sondern nach einer kurzen Pause sogar Bezirksobmann werden konnte, verwundert Kenner der FPÖ vermutlich nicht.

 

Wieder zurück zu Heinz-Christian Strache:
Am 27.11.2015 verteidigt er den Fernsehauftritt des damaligen Identitären-Chefs Alexander Markovics gegen „linken Gesinnungsterror„.
Auch Elisabeth Keyl, Mädelschafterin und Mitarbeiterin im FPÖ-Parlamentsklub, davor Sekretärin von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, die 2010 bei einer Schlägerei bei einer Party der Burschenschaft Silesia in einem Wiener Gürtel-Etablissement Neonazi Gottfried Küssel als Beschützer holte, sieht in dem Identitären nur einen jungen Menschen, der sich um „sein Volk und deren Sicherheit“(sic!) Sorgen macht.

 


Einen Tag nach der Stürmung von Elfriede Jelineks „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ im Audimax der Uni Wien am 14. April 2016, sah sich Strache genötigt, eine Stellungnahme von FPÖ-Generalsekretär Kickl zu den Identitären zu veröffentlichen. „Alles im Gesetzlichen Rahmen, politisch unabhängig, haben nichts mit der FPÖ zu tun und sind sogar am aktionistischen Stil der Linken angelehnt.“

 

Zwei Tage später, am 17.4.2016 teilt er einen Artikel des FPÖ-Hetzmediums „unzensuriert„, das von einer „linksextremen Propagandawelle nach friedlicher Identitären-Protestaktion“ phantasiert. In Wahrheit wurde die alles andere als friedliche Stürmung der Vorstellung nur von Rechtsextremen nicht verurteilt.

 

Wieder einen Tag später verteidigt Strache, der mit den Identitären nie etwas zu tun haben wollte, diese als „quasi junge Aktivisten einer nicht-linken Zivilgesellschaft„.

 

Strache hat auch so überhaupt nichts mit den Identitären zu tun, dass er Patrick Lenart, dem Co-Chef der Rechtsextremen, noch am 19.7.2017 auf Twitter folgt und ihm die IB Österreich auf seinem Facebook-Privatprofil gefällt:

 

Die Gerichtsposse um das Foto des „gemütlichen Beisammenseins“ Straches mit Identitären in Werner Legats „Las Legas“ am 4.12.2015 in Spielfeld, endete damit, dass Strache die Klage gegen den Politikberater Rudi Fußi zurückzog, nachdem er sogar das Gericht offensichtlich belog.

 

 

NAbg. Wolfgang Zanger

hielt am 13.2.2016 eine Rede bei einer Identitären-Kundgebung im steirischen Judenburg.

 

 

Ursula Stenzel

Die Wiener FPÖ-Stadträtin teilt am 2.8.2017 einen Bericht von „Info-Direkt“ über das Identitären-Fiasko „Defend Europe“, bei dem die Identitären rund 250.000 USD an Spendengeldern quasi versenkten und letztendlich selbst zu Schleppern wurden.

 

 

RFJ Burgenland

Der damalige burgenländische RFJ-Landesobmann Werner Wassicek, Gattin und heute Obmann-Stellvertreterin Sabine, luden die IB-Burgenland im Jahresrhythmus zu Infoveranstaltungen ein. Am 21.10.2016 stellte Kornblumenträger Wassicek zusammen mit Alexander Markovics die IB-Burgenland beim Gründungsstammtisch vor.

 

 

Friedrich Langberg, Generalsekretär des RFJ Burgenland beschwert sich am 17.3.2018 unter „Sellner verklgt GB„(sic!) darüber, dass dem Identitären-Chef Martin Sellner in England die Einreise verwehrt und er kurzfristig in Haft genommen wurde.

 

 

Nicht unerwähnt sollten Katharina Walter (FPÖ-Bezirksrätin Wien 3),  Bernadette Therese Conrads (FPÖ-Bezirksvertretungskandidatin) bleiben, die auf diversen IB-Kundgebungen gesichtet wurden.

Jan Pawlik (FPÖ-Bezirksrat Wien 14) arbeitet laut einer Recherche des Standard in Heinz-Christian Straches Sportministerium und ist dort in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Sämtliche FPÖ-FunktionärInnen mit Identitärenbezug hier aufzuzeigen, würde zwar den Rahmen sprengen, aber einen haben wir noch:
Im Zuge einer Sicherung eines hasspostenden FPÖ-Funktionärs, stießen wir in seiner Freundesliste auf einen FPÖ-Gemeinderat der Marktgemeinde Sollenau.
Solche Profilbilder im Design der rechtsextremen Identitären sind allerdings keine Seltenheit bei FPÖ-WählerInnen oder Funktionärinnen.

 

Primitivste Hetze von Vilimsky, Hafenecker, Darmann und Abwerzger gegen ORF und Flüchtlinge

Sehr viel primitiver geht es wohl kaum mehr, als das was FPÖ-Generalsekretär und NAbg. Christian Hafenecker, FPÖ EU-Abgeordneter Harald Vilimsky, der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann und FPÖ-Tirol Chef und LAbg. Markus Abwerzger hier zeigen.
Hafenecker und Abwerzger sind Burschen/Sängerschafter, Darmann bei einer katholischen Mittelschulverbindung (MKV).

 

 

Montage

Das Bild kursiert schon etwas länger in diversen freiheitlichen Hetzgruppen, zeigt also, wo sich Hafenecker, der es am 9.3.2019 um 20:48 postete, auf Facebook herumtreibt.
nur 4 Minuten später, um 20:52 postet es Harald Vilimsky, um 21:01 postete es Gernot Darmann und nennt es „Netzfund“, 21 Minuten später folgte Markus Abwerzger.

Letztklassig auch, dass für diese inhaltlich und grafisch gesehen, üble Montage, ein Stockfoto von iStock ausgewählt wurde, das syrische Flüchtlingskinder in einem libanesischen Flüchtlingslager zeigt.

Das Bild ist allerdings nur zur redaktionellen Nutzung bestimmt, denn:

„…Diese Art von Inhalt ist dazu bestimmt, im Zusammenhang mit Ereignissen verwendet zu werden, die berichtenswert oder von öffentlichem Interesse sind (beispielsweise in einem Blog, Lehrbuch oder Zeitungs- bzw. Zeitschriftenartikel).“

Primitive Hetze ist weder berichtenswert, noch von öffentlichem Interesse, Herr Hafenecker und Herr Abwerzger!

Dass es Abwerzger an Schuldeinsicht mangelt, beweist seine Reaktion auf Kritik:

Ebenfalls kommentiert Christian Hafenecker unter seinem Posting:

Mit „Gutmenschen“, dem Unwort des Jahres 2015, zeigt Hafenecker gerade in Zusammenhang mit diesem Posting, wessen Geist aus der permanenten Anti-Medien/Flüchtlingshetze der FPÖ spricht.
Julius Streicher schrieb 1941 im antisemitischen Hetzblatt „Der Stürmer“ vom „guten Menschen“:

„Es kennzeichnet den guten Menschen, dass er an das Vorhandensein des Schlechten erst dann glaubt, wenn er es mit eigenen Augen sehen kann. Auf die Gutgläubigkeit der Guten baute sich die Berechnung jener auf, die ein Interesse daran hatten, das jüdische Volk als ein ausgewähltes Gottesvolk in Erscheinung treten zu lassen.“

 

Die Kommentare bei Abwerzger sind dementsprechend:

 

FPÖ-GR Leo Kohlbauer missbraucht den Tod eines obdachlosen Ungarn für politische Hetze.

FPÖ-GR Leo Kohlbauer missbraucht den Tod eines 65-jährigen obdachlosen Ungarn, um gegen SPÖ Bezirkschef Markus Rumelhart zu hetzen.
 
2016 ließ Markus Rumelhart (SPÖ), der Bezirksvorsteher des 6. Wiener Gemeindebezirks, die vom Stadtgartenamt montierten Holzleisten auf den Parkbänken des Esterhazy-Parks entfernen, damit Obdachlose dort besser schlafen können.
Leo Kohlbauer (FPÖ) hingegen behauptet, dass sei „nur eine von unzähligen Maßnahmen, die eine Unzahl von Obdachlosen in den Park gelockt hat.“ und macht Rumelhart somit für den Tod des Ungarn verantwortlich.

Von einer FPÖ-Wählerin wird mit diesem Artikel aus oe24.at in einer Facebookgruppe mit 8.205 Mitgliedern gegen Ausländer gehetzt:

„Die „armen“ die zu uns kommen, erhalten sofort eine Unterkunft und unsere eigenen Leute lassen wir auf der Straße schlafen.
Hoffe das sich das schleunigst mal ändert.“

 

Die Fakten:

Wie SozialarbeiterInnen und StreetworkerInnen bestätigen, nimmt die Zahl dieser Menschen in den Parks der Stadt Wien gleichmäßig zu und nicht speziell im Esterhazypark.
Die Maßnahme des SPÖ-Bezirksvorstehers führte also zu keiner verschärften Situation in diesem Park.
 
Der verstorbene Ungar soll dort schon seit einigen Tagen nach einem erlittenen Herzinfarkt gelegen sein.
Speziell aus Ungarn, dem Land, dessen Politik Viktor Orbáns FPÖ Politiker als so vorbildhaft erachten, kommen in den letzten Jahren immer mehr Obdachlose nach Österreich.
Mit einem im Oktober 2018 verabschiedeten Gesetz hatte die Regierung von Premier Viktor Orbán Obdachlosigkeit unter Strafe gestellt. Das habe zu einem „gefährlichen Abtauchen“ der Obdachlosen geführt, da den Bedürftigen nicht mehr geholfen werden konnte, beanstandeten karitative Organisationen.
Von Oktober 2018 bis Jänner 2019 sind laut Ungarischem Sozialforum (MSZF) bereits 78 Menschen erfroren.
Im Winter 2017/2018 gab es 147 Kältetote in Ungarn, 53% davon im Freien.
 
Wer also obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum vertreiben will, nimmt bewusst in Kauf, dass diesen Menschen mit gesundheitlichen, oder eventuell lebensbedrohlichen Problemen zu spät oder gar nicht mehr geholfen werden kann.
 
Wer hingegen bei Menschen, egal welcher Herkunft, nicht wegsehen will, dem sei das Kältetelefon der Caritas ans Herz gelegt:
 
+++ KÄLTETELEFON CARITAS +++
 
01-480 45 53
 

NAbg. Werner Neubauer bei pro-NRW: Deutschtümelei, Lügen, Hetze und bewaffneter Kampf gegen den Islam in Österreich.

NAbg. Werner Neubauer bei der „Anti-Minarett-Konferenz von pro NRW“ am 27.3.2010 und bei der Mahnwache in Herten im März 2010.

[VIDEO 1]  [VIDEO 2]  [VIDEO 3]  [VIDEO 4]

Es handelt sich um 3 mittlerweile von Youtube gelöschten Videos, die bei der Anti-Minarett-Konferenz 2010 aufgenommen wurden und ein viertes Video, das bei einer der Mahnwachen in Herten aufgenommen wurde.
Das bis auf ein paar uninteressante Passagen angefertigte Transkript finden Sie im Anhang an den Artikel, in dem wir einige Passagen herausgreifen wollen.

Zur Person Werner Neubauer

Werner Neubauer wurde am 29.10.1956 im oberösterreichischen Linz geboren.
Seit 2002 ist er Präsident des Österreichischen Seniorenrings, jener FPÖ-Vorfeldorganisation, auf deren Homepage 2018 die Einladung zur alljährlichen Huldigung des NS-Helden Walter Nowotny zu finden war.
Neubauer ist seit Oktober 2006 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat, kommentiert im FPÖ-Medium „Unzensuriert“ und verfasste Artikel für die neonazistisch, antisemitische „AULA“, die seit 2019 unter dem Namen „Freilich“ vom Grazer FPÖ-Gemeinderat und ebenfalls Burschenschafter Heinrich Sickl weitergeführt wird.
Am 9. Juni 2017 erhielt er das „große goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
Neubauer ist Mitglied der SV! Gothia Meran und pB! Markomannia Eisenstadt.

Der Treudeutsche

 

Liebe deutsche Landsleute!
Ich darf das sagen, weil ich Deutscher bin.
[Applaus]
Ich entbiete Ihnen auch nicht ein einfaches „Hallo“ oder einen „Guten Tach“.
Ich entbiete Ihnen ein treudeutsches, österreichisches „Grüß Gott!“ 
[Applaus]

Neubauer erwähnt in seinen Reden kein einziges Mal die Begriffe „deutsche Sprach, od. Kulturgemeinschaft„, er erklärt später, warum er, der in Linz geborene österr. Nationalratsabgeordnete, Deutscher sei, folgendermaßen:

„…wenn ich Ihnen gesagt habe, dass ich Deutscher bin, dann ist das tatsächlich so, meine Mutter stammt gerade hier mal so ums Eck aus Lemmen (phonetisch),…“

 

Deutsche Schulen in Österreich und die 1. Lüge

Weiter geht es mit:

Weil es in Österreich Sitte geworden ist, und leider auch Realität,
dass man diesen Gruß aus deutschen Schulen mittlerweile schon verbannt hat.
Es ist in vielen Schulen in Österreich mittlerweile verboten, „Grüß Gott“ zu sagen, denn man könnte dabei die religiösen Gefühle von Muslimen verletzen!
[Lautes Gegröhle]

Mit seiner in Deutschland geborenen Mutter kann Neubauer die Existenz deutscher Schulen in Österreich vermutlich nicht erklären. Dass in deutschen oder österreichischen Schulen in Österreich das „Grüß Gott“ wegen überempfindlicher Muslime verbannt worden wäre, ist natürlich auch ein Märchen, im Falle Neubauers eine eindeutige Lüge.

 

Die Nikolo-Lüge

Aus demselben freiheitlichen Stall stammt die Nikolo-Lüge:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
es ist so weit gekommen, dass man den Jahrhunderte alten
Brauch des Nikolo abgeschafft hat in Wien.

Hält sich hartnäckig, stimmt aber eindeutig nicht.

 

Homophobie

Es folgt ein Seitenhieb auf einen homosexuellen Politiker, der beim Publikum erwartungsgemäß gut ankommt:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
wenn ich mir so die Reden heute hier angehört habe, dann isses mir anders gegangen, als anderen deutschen Politikern,
denen es warm in der Hose wird.
[Gelächter]

 

Sehr verkürzt zitiert

Und in diesem Artikel wird dann der der EKD-Ratsvorsitzende Schneider gefragt, was er denn zu der jetzigen Entwicklung zu Pro Nordrhein-Westfalen und wie er denn dazu steht, sich zum Islam zu äußern und er sagt wortwörtlich, ich zitiere:
„Es gibt Facetten des Islam, die menschenfremd sind ihnen daher Angst machen. Das muss man aussprechen können, ohne unter Verdacht zu geraten, es gibt erschütternde Gewaltexzesse unter Muslimen vom Terror bis zum Ehrenmord. Oder nehmen Sie die Hinrichtung von Ehebrechern, Apostaten und Homosexuellen in Ländern wie Saudi Arabien.“.

Das Zitat Schneiders ist zwar korrekt wiedergegeben, doch das ist nur ein kleiner Teil des Interviews [LINK] mit dem EKD-Ratsvorsitzenden. Was er danach sagt, ist interessant, allerdings für eine rassistische Anti-Islam Kundgebung nicht geeignet.

 

Linke mit einem doppelt falschen Zitat anpatzen

„Das ist das Demokratieverständnis offenbar der Linken. Sie haben nicht nur kein Demokratieverständnis, sondern sie haben auch kein Geschichtsverständnis, denn sonst müssten sie wissen, dass die Paradelinke der Linken, eine Rosa Luxemburg gesagt hat: „Ich muss ihre Meinung nicht teilen, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie jederzeit und immer sagen dürfen.“ Davon sind die Heutigen weit entfernt.“

Peinlich:
Dieses Zitat stammt von Evelyn Beatrice Hall (The Friends of Voltaire, 1906) und nicht von Voltaire selbst, wie fälschlich oft zugeschrieben.
Das Zitat stammt somit weder von Rosa Luxemburg, noch hatte sie es jemals zitiert.
Das Originalzitat lautet nämlich:
Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.
oder im englischen Original:
I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it.“

 

Den Islam in Österreich mit dem Militär bekämpfen?

„Es ist doch absurd, wenn der Bundestag in Berlin Gesetze beschließt, wo man deutsches Geld und deutsche Soldaten bis hin nach Afghanistan, in den Jemen schickt, um den Islam zu bekämpfen, aber wenn wir es als angestammte Bürger hier im eigenen Land tun, dann werden wir als Nationalsoz…“
[geht im Applaus unter]

Hier verrät sich NAbg. Werner Neubauer, wie viele andere FPÖ-Politiker so oft. Es geht ihnen nicht um den Kampf gegen den IS und sonstigen islamistischen Terrorismus, wofür deutsche Soldaten nämlich ins Ausland entsandt wurden.
Neubauer will also „den Islam“, sprich, die Muslime im Land mit militärischer Gewalt bekämpfen und wundert sich dann auch noch, wenn er für solche Wahnsinnsideen Nazi genannt wird.
Vor 80 Jahren hatten wir bekanntlich schon einmal jemanden, der alle Mitglieder einer gesamten Religionsgemeinschaft vernichten wollte.

 

Opferrolle auf Lüge aufgebaut

„Diese Faschismuskeule, die hier immer wieder gezogen wird, wenn es ums Eingemachte geht, wenn es um die angestammten politischen Systeme geht, die angekratzt werden könnten, immer vor Wahlen werden hoffnungsvolle Träger für eine positive Zukunft verunglimpft.

Das ist nicht neu. Wir haben in Österreich die bemerkenswerte Situation, dass vor jeder kleinen Kommunalwahl, Landtagswahl, Nationalratswahl die Mauer des KZs Mauthausen beschmiert wird.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ein dummer Mensch nur kann glauben, dass das ein Rechter macht. Denn ich frage nach dem einfachen römischen Prinzip „cui bono?“. Wem soll das nützen? Ja nur dem linken Gesindel natürlich kann es nützen, aber doch nicht uns, wo wir uns auf demokratische Art und Weise um Wählerstimmen bemühen! Uns doch wohl nicht!“

Nun haben wir also bei der Gedenkstätte Mauthausen nachgefragt, wann denn und wie oft die Mauer des KZ Mauthausen im Zeitraum von 2000-2010 beschmiert worden sei.
Tatsächlich wurde die Mauer des KZs im März 2010 und im Februar 2009 beschmiert.
Bis 2000 kein weiteres Mal, obwohl in diesem Zeitraum einige Wahlen stattgefunden hatten. Auch wurden hinter den Beschmierungen lokale Neonazis vermutet, ein Bezug zur FPÖ war weder in den Schmiereien zu erkennen, noch wurde er hergestellt.
Wieder einmal ein Opfermärchen eines FPÖ Politikers also.

 

Ehre und Treue

„Meine sehr geehrten Damen und Herren, das Wort „Ehre“ und „Treue“
ist in Deutschland nach wie vor stark verankert, aber hier bekommt das deutsche Wort „Ehre“ eine ganz merkwürdige Bedeutung.“

Neubauer bezieht sich hier auf Ehrenmorde. Die Worte „Ehre“ und Treue“ sehen wir eigentlich nur bei Ewiggestrigen stark verankert, frei nach dem verbotenen Spruch der Waffen-SS „Meine Ehre heißt Treue“.

 

Anti-Ausländerhetze mit erfundenen Zahlen

„Am 1. Mai, am Tag der Arbeit, bemerkenswerterweise, nächstes Jahr 2011, fallen die arbeitsrechtlichen Bestimmungen nach Schengen.
Ab diesem Zeitpunkt dürfen nach Deutschland alle Osteuropäer ohne Ansehen des Staates hereinkommen und die
Arbeitsplätze belegen.
In Österreich ist es so, das wissen wir, dass heute schon 25.000 Slowaken warten auf einen Arbeitsplatz in Österreich und das obwohl wir über 400.000 Arbeitslose haben. Stellen Sie sich vor, dass bei dieser Arbeitslosigkeit hier in Nordrhein-Westfalen ab 1. Mai des nächsten Jahres, diese Horden über Deutschland hinwegbrechen werden, dann können Sie sich vorstellen, wie die Arbeitslosigkeit in diesem Land noch steigen wird.“

 

Dass die Zahlen nie und nimmer stimmen können, sie aber dem Publikum gefallen und von ihm auch nie hinterfragt werden, war uns sofort klar und ist übliche Strategie von FPÖ-Politikern. Einmal gesagt, entfalten sie ihre giftige Wirkung, ein Faktencheck am nächsten Tag kommt zu spät und zeigt keinerlei Wirkung mehr.

Die Arbeitslosenquote lag 2010 in Österreich bei 250.782 Arbeitslosen und nicht über 400.000.
Höchststand seit 1946: 2016 mit 357.313
Quelle: https://arbeitplus.at/statistiken/entwicklung-arbeitslosigkeit-seit-1946/

Von 1. Mai 2011 bis März 2012 kamen 26.806 zusätzliche ausländische ArbeitnehmerInnen ins Land.
Davon knapp unter 20% aus der Slowakei, also max. 5.361 statt Neubauers 25.000.
Selbst in den Regionen, in die ausländische Arbeitskräfte vermehrt kamen, gab es keinen signifikanten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der Zuwachs von Arbeitsplätzen war damals höher als die Zuwanderung neuer Arbeitskräfte.
Quelle: http://infonet.grenzland.at/fileadmin/img/Dokumente/GLN18.pdf Seite 8

 

Todesstrafe bei möglicher Kirchenerrichtung?

„Solange die Türkei es verbietet und unter Strafe, nämlich Todesstrafe stellt,
wenn in der Türkei heute eine Kirche errichtet werden sollte, soll es auch in Deutschland die Errichtung von Moscheen nicht mehr geben!“

Alles erlogen!
Im Zuge der Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union wurde die Todesstrafe in der Türkei für Friedenszeiten 2002 und für alle Zeiten im Jahre 2004 abgeschafft. Zwischen 1984 und 2002 wurden die bis dahin verhängten Todesstrafen nicht vollstreckt.
Auch davor wurde die Todesstrafe nicht für die Errichtung einer christlichen Kirche verhängt.

Auch wenn es für Christen in der Türkei kein wirkliches Recht auf Ausübung der Religionsfreiheit gibt und Christen immer wieder Opfer religiös motivierter Angriffe werden, ist die Errichtung von christlichen Kirchen nicht verboten und wäre somit gerichtlich verfolgbar, es werden einfach keine Genehmigungen erteilt.

 

Neubauer als Mandatar und Grußbotschaft von Strache

„Ich wünsche unseren Freunden von „pro Köln“ und von pro „Nordrhein-Westfalen“ als freiheitlicher Mandatar im österreichischen Nationalrat für die Wahlen alles erdenklich Gute. Wir werden euch unterstützen wo wir können. Ich darf auch die Grüße unseres Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache überbringen, der sich mitten im Wahlkampf befindet.
Er wünscht euch auch alles Gute und bedankt sich auch bei den Mitgliedern für die großartige Unterstützung und ich kann euch nur zurufen:
„Ich bin froh darüber, dass es euch gibt. Ihr stellt eine Plattform dar, die wieder für mehr Bürgersinn auftritt, die für Menschenliebe steht, die den Heimatpatriotismus pflegt, die den Gedanken an eine
soziale Heimatpartei nicht verrät.“

 


Das Transkript:

Transkript NAbg. Werner Neubauer (FPÖ) bei Anti-Minarett-Konferenz von pro NRW am 27.3.2018 :

Liebe deutsche Landsleute!
Ich darf das sagen, weil ich Deutscher bin.
[Applaus]

Ich entbiete Ihnen auch nicht ein einfaches „Hallo“ oder einen „Guten Tach“.
Ich entbiete Ihnen ein treudeutsches, österreichisches „Grüß Gott!“.
[Applaus]

Ich darf Ihnen auch sagen, warum ich das tu.
Nicht, weil ich mich hier besonders wichtigmachen will, nein.
Weil es in Österreich Sitte geworden ist, und leider auch Realität, dass man diesen Gruß aus deutschen Schulen mittlerweile schon verbannt hat.
Es ist in vielen Schulen in Österreich mittlerweile verboten, „Grüß Gott“ zu sagen, denn man könnte dabei die religiösen Gefühle von Muslimen verletzen!
[Lautes Gegröhle]

Meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist so weit gekommen, dass man den Jahrhunderte alten Brauch des Nikolo abgeschafft hat in Wien.
In einer Stadt, wo wir wie gehört haben, das weiße Kreuz auf rotem Hintergrund, das Stadtzeichen der Stadt Wien ist.
Jenes Zeichen, das auch die Schweiz jetzt geziert hat mit ihrer Entscheidung, die Minarette aus dem Stadtbild, aus dem Ortsbild zu verbannen.
Meine sehr geehrten Freunde!
Ich darf Ihnen anbieten, gerade unseren Freunden aus Spanien, diese heilvolle Verbündung, die uns über Jahrhunderte ausgezeichnet hat, von Spanien über Frankreich bis zur K.u.K. Österreichischen Monarchie, im europäischen Geist wieder aufzunehmen. Waren wir es doch gemeinsam, die diesen islamischen Kampf geführt haben und erfolgreich geführt haben!
Kämpfen wir zusammen! Wir wissen als Österreicher, wie es gegangen ist, wir werden auch in Zukunft wissen, wie es geht!
[Applaus]

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
wenn ich mir so die Reden heute hier angehört habe, dann isses mir anders gegangen, als anderen deutschen Politikern, denen es warm in der Hose wird [Gelächter], mir ist es warm im Herzen geworden, das darf ich Ihnen sagen.
Ich bedanke mich bei allen rednern, die hier im europäischen Geiste agiert haben, die hier gezeigt haben, welches christliche, weltliche Weltbild, welch abendländisches gesellschaftspolitische Weltbild sie wirklich prägt.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
wenn ich Ihnen gesagt habe, dass ich Deutscher bin, dann ist das tatsächlich so, meine Mutter stammt gerade hier mal so ums Eck aus Lemmen (phonetisch), und ich danke Ihnen auch für die Einladung dafür, dass sie mich in meine Heimat zurückgebracht haben.
[Applaus]

Man muss sich ja schön langsam die Frage stellen, wie viele Rheinländer, wie viele Westfalen können noch behaupten, in 10-15 Jahren noch halbe Rheinländer, halbe Westfalen zu sein?
Ich bin gespannt auf diese Entwicklung, denn wenn der heutige schon so oft erwähnte Minister Laschet (Anm.: Armin Laschet, CDU-NRW) in einer österreichischen Tageszeitung erklärt hat, auf die Frage, „wie wird die Zukunft dieses Landes
aussehen?“ – „naja“, sagt er, „das ist ein bisschen betrüblich, denn wir haben 25% Bevölkerungsanteil mit Migrantenhintergrund, 12-13% reine Ausländer, da sind wir bei 38%. In 50 Jahren sagen die demographischen Empfehlungen, werden wir über 50% haben, ja dann wirds mit einer Mehrheitsbestimmung nach Selbstbestimmungsrecht nicht mehr weit her sein. Und wenn man weiß, alle über 60-Jährigen mittlerweile in der Mehrheit sich befinden in diesem Land, und dass es bei den Kindern unter 6 Jahren mittlerweile so aussieht, dass sie bei 38% Ausländeranteil sind und dass es Schulen gibt, wo es keine Deutschen mehr gibt, dann ist es so weit mit der Sommerzeit, die heute umgestellt wird, dann ist es 5 vor 12.“

Und dann müssen wir handeln!
[Applaus]

Liebe Freunde!
Heute in der Früh war ich gespannt, als Österreicher wie die deutsche Presse – wir machen da ja auch einiges mit – reagiert hat auf die gestrigen Veranstaltungen von Pro Nordrhein-Westfalen. Und ein Artikel ist mir besonders ins Auge gestochen, aus der ja nicht unwesentlichen Zeitung „Die Welt“. Da steht und wird betitelt „Ein beängstigendes Islambild“ und im Hintergrund sieht man eine große Moschee.
Jetzt war ich übrigens vor 6 Wochen in Tunesien und habe die viertgrößte Moschee des Islam insgesamt auf der ganzen Welt angesehen. Merkwürdigerweise war in dieser viertgrößten Moschee kein Minarett zu finden. Jetzt hab ich dort den Imam gefragt, wo er denn die Minarette versteckt hätte. Er sagt „Das ist nicht Tradition in diesem Land.“.
Das ist eine Modeerscheinung für die von Erdogan gepredigte Eroberung Europas!
[Applaus]

Nur das isses! Und deshalb gehören sie weg, weil das mit dem Islam nichts zu tun hat!
[Applaus]

06:40
Und in diesem Artikel wird dann der der EKD-Ratsvorsitzende Schneider gefragt, was er denn zu der jetzigen Entwicklung zu Pro Nordrhein-Westfalen und wie er denn dazu steht, sich zum Islam zu äußern und er sagt wortwörtlich, ich zitiere:
„Es gibt Facetten des Islam, die menschenfremd sind ihnen daher Angst machen. Das muss man aussprechen können, ohne unter Verdacht zu geraten, es gibt erschütternde Gewaltexzesse unter Muslimen vom Terror bis zum Ehrenmord. Oder nehmen Sie die Hinrichtung von Ehebrechern, Apostaten und Homosexuellen in Ländern wie Saudi Arabien.“.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich hab geglaubt, ich hab mich verlesen. Ich habs nochmal und nochmal gelesen. Ja bitte! Wenn unsere Vertreter, die heute hier sitzen, das sagen, dann wird man in diesem Land in das rechtsextreme Eck gestellt, dann wird man als Nazi apostoliert! Wo sind wir denn hingekommen, dass es in einem Land zwei verschiedene Meinungsrechte gibt? Die Veröffentlichte und die Tatsächliche! Wir stehen dazu, dass wir unsere Meinung immer sagen dürfen, wo immer wir wollen!
[Applaus]

Und noch eines muss ich Ihnen sagen: Sie sind das Volk!
Und das, was sich Herr Obama für Amerika für sich in Anspruch genommen hat „Yes, we can“ – wir können das schon lange und wir werden es ihnen beweisen!
[Applaus]
Das Demokratieverständnis in diesem Land ist auf einem erschrecklichendem Niveau.
Ich hab mir die Fenster hier angesehen, ich hab geglaubt, ich bin bei einer Kunstauktion von unserem Blutschütter Nitsch angelangt.

08:46
Das ist das Demokratieverständnis offenbar der Linken. Sie haben nicht nur kein Demokratieverständnis, sondern sie haben auch kein Geschichtsverständnis, denn sonst müssten sie wissen, dass die Paradelinke der Linken, eine Rosa Luxemburg gesagt hat: „Ich muss ihre Meinung nicht teilen, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie jederzeit und immer sagen dürfen.“ Davon sind die Heutigen weit entfernt.

Liebe Freunde!
Tatsache ist doch eines: Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir uns doch ernsthaft die Frage stellen müssen „Wie solls wirklich weitergehen?“.
Jeder von uns, von Ihnen kann täglich ermessen, unter welchen Voraussetzungen wir hier noch zu leben haben. Sind wir noch Herr im eigenen Land? Werden wir von ausländischen Politikern mittlerweile so weit manipuliert, dass wir überhaupt keine Macht mehr haben im eigenen Land, das zu bestimmen, was wir wollen? Auch diese Frage muss man sich einmal stellen!
Da muss man zum eindeutigen Schluss kommen, wir wollen keine zusätzliche Zuwanderung für dieses Land, es reicht!
Es muss reichen…
[Applaus]

Wir wollen selbst Herr im eigenen Land bleiben und selbst über uns bestimmen, wie die Zukunft für uns und unsere Kinder auszusehen hat.

10:25
Es ist doch absurd, wenn der Bundestag in Berlin Gesetze beschließt, wo man deutsches Geld und deutsche Soldaten bis hin nach Afghanistan, in den Jemen schickt, um den Islam zu bekämpfen, aber wenn wir es als angestammte Bürger hier im eigenen Land tun, dann werden wir als Nationalsoz… [geht im Applaus unter]
Diese Faschismuskeule, die hier immer wieder gezogen wird, wenn es ums Eingemachte geht, wenn es um die angestammten politischen Systeme geht, die angekratzt werden könnten, immer vor Wahlen werden hoffnungsvolle Träger für eine positive
Zukunft verunglimpft.

11:29
Das ist nicht neu. Wir haben in Österreich die bemerkenswerte Situation, dass vor jeder kleinen Kommunalwahl, Landtagswahl, Nationalratswahl die Mauer des KZs Mauthausen beschmiert wird.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ein dummer Mensch nur kann glauben, dass das ein Rechter macht. Denn ich frage nach dem einfachen römischen Prinzip „cui bono?“. Wem soll das nützen? Ja nur dem linken Gesindel natürlich kann es nützen, aber doch nicht uns, wo wir uns auf demokratische Art und Weise um Wählerstimmen bemühen! Uns doch wohl nicht! Das heißt, wir haben, das hat mein Freund Wolfgang Jung ja heute schon gesagt, ein echtes Problem, dass man mit illegalen Methoden versucht, uns massiv zu schaden und dem werden wir entschieden entgegentreten, meine sehr geehrten Damen und Herren!
[Applaus]

Sozialistische und konservative Politiker in diesem Land haben die letzten 30 Jahre es verabsäumt, sich um diejenigen zu kümmern, die sie als billige Arbeitskräfte in dieses Land geholt haben. Sie haben sie in dieses Land geholt, weil man billige Arbeitskräfte gebraucht hat und hat sie 30 Jahre im Regen stehen gelassen. Sie wurden nicht integriert und sie haben nach dem Wahlspruch gelebt „Wenn wir uns bei Wahlen verringern und deshalb bei Wahlen verlieren, dann holen wir uns ein neues Volk herein. Und jetzt sollen all diejenigen für die Sünden dieser Herren Politiker verantwortlich gemacht werden, die sich zu Recht gegen diese Entwicklung gestellt haben.

16:39
Ich wünsche unseren Freunden von „pro Köln“ und von pro „Nordrhein-Westfalen“ als freiheitlicher Mandatar im österreichischen Nationalrat für die Wahlen alles erdenklich Gute. Wir werden euch unterstützen wo wir können. Ich darf auch die Grüße unseres Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache überbringen, der sich mitten im Wahlkampf befindet.

17:08
Er (Anm. Strache) wünscht euch auch alles Gute und bedankt sich auch bei den Mitgliedern für die großartige Unterstützung und ich kann euch nur zurufen: „Ich bin froh darüber, dass es euch gibt. Ihr stellt eine Plattform dar, die wieder für mehr Bürgersinn auftritt, die für Menschenliebe steht, die den Heimatpatriotismus pflegt, die den Gedanken an eine soziale Heimatpartei nicht verrät.“

24:36 (Mahnwache Herten März 2010 – veröffentlicht am 27.3.2019)
Wir haben ein Problem auch im rechtlichen Sinn. Durch diese stetige Islamisierung dieses Landes ist es so weit gekommen, dass unsere deutschen Gerichte plötzlich davon ausgehen, man müsste eine Zweiklassengesellschaft auch vor Gericht einführen. Die Sharia ist in vielen Gerichtsurteilen bereits fixer Bestandteil. So sollen Frauen, die misshandelt wurden, plötzlich freigesprochen werden, weil man davon ausgeht, weil man das aus der Kultur der Eingewanderten heraus verstehen müsse.

26:03 (Zu Ehrenmorden)
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das Wort „Ehre“ und „Treue“ ist in Deutschland nach wie vor stark verankert, aber hier bekommt das deutsche Wort „Ehre“ eine ganz merkwürdige Bedeutung.

26:58 (Zu Schengen)
Am 1. Mai, am Tag der Arbeit, bemerkenswerterweise, nächstes Jahr 2011, fallen die arbeitsrechtlichen Bestimmungen nach Schengen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen nach Deutschland alle Osteuropäer ohne Ansehen des Staates hereinkommen und die Arbeitsplätze belegen. In Österreich ist es so, das wissen wir, dass heute schon 25.000 Slowaken warten auf einen Arbeitsplatz in Österreich und das obwohl wir über 400.000 Arbeitslose haben. Stellen Sie sich vor, dass bei dieser Arbeitslosigkeit hier in Nordrhein-Westfalen ab 1. Mai des nächsten Jahres, diese Horden über Deutschland hinwegbrechen werden, dann können Sie sich vorstellen, wie die Arbeitslosigkeit in diesem Land noch steigen wird.

32:01
Solange die Türkei es verbietet und unter Strafe, nämlich Todesstrafe stellt, wenn in der Türkei heute eine Kirche errichtet werden sollte, soll es auch in Deutschland die Errichtung von Moscheen nicht mehr geben!

-Ende-

Unterschlägt FPÖ-Gesundheitsministerin Hartinger-Klein eine Stellungnahme zu einer parl. Anfrage?

Am 14.11.2018 stellte NAbg. Daniela Holzinger (JETZT) eine parlamentarische Anfrage unter der Zahl 2265/J XXVI. GP an die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Beate Hartinger-Klein (FPÖ), betreffend des rassistischen Werbevideos der FPÖ zur „e-card mit Foto“ .

In den Punkten 1-6 geht es um das Werbevideo selbst, in dem ein Statement Hartinger-Kleins eingeblendet wird. Die FPÖ suggeriert, die e-card mit Foto würde den ungezügelten Missbrauch durch Ausländer verhindern. Im Video wird der für die FPÖ typisch kriminelle Ausländer durch den Türken „Ali“ mit Fes dargestellt.

Gibt es tatsächlich e-card Missbrauch durch Ausländer, der die Mehrkosten von rund 18 Millionen Euro rechtfertigen würde, wie Johann Gudenus oder FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker behaupten?

„Sozialmissbrauch findet statt und es ist „Fakt“, dass primär Zuwanderer und Ausländer unser Sozialsystem missbrauchen. Es gebe eine Reihe von Zahlen, die zeigen, dass das Problem evident ist“.
(Christian Hafenecker)

 

Dies sollte die Beantwortung der Punkte 7 u. 8 der parl. Anfrage klären.

Am 8.1.2019 beantwortet Ministerin Hartinger-Klein die Punkte 1-6 mit „Nein“ – sie hatte also scheinbar keine Ahnung von dem e-card Video, in dem ein Statement von ihr verwendet wurde, das sie für den FPÖ-eigenen Kanal „FPÖ-TV“ abgegeben hatte. Zu den Punkten 7 u. 8 verweist sie auf die Stellungnahme des Hauptverbandes (der österreichischen Sozialversicherungsträger) vom 21.2.2017.

 

Warum liegt uns eine aktuelle Stellungnahme vom 27.11.2018 vor?

Hartinger-Klein verweist in ihrer Anfragebeantwortung auf eine fast 2 Jahre alte Stellungnahme des Hauptverbandes.

 

FPÖ Fails liegt allerdings die aktuelle Stellungnahme zur Anfrage Holzingers (2265/J XXVI. GP) (Seite 1, Seite 2) vom 27.11.2018 vor…

…die am 29.11.2018 an die beiden Adressen im Sozialministerium „post@sozialministerium.at“ und „eva.adensamer@sozialministerium.at“ (Oberrätin in der Abteilung II/A/3, Allgemeine Rechtsangelegenheiten der Sozialversicherung, Koordination) versandt wurde.

 

Warum hat die Bundesministerin die aktuelle Stellungnahme verheimlicht?

 

Die Zahlen


Hartinger-Kleins alte Stellungnahme von 2017:

Die Stellungnahme des Hauptverbandes der österr. Sozialversicherungsträger von 2017, auf die Hartinger-Klein in ihrer Anfragebeantwortung verweist, bezieht sich auf den 2017 angefragten Zeitraum von 2014-2016 und ergibt:
Gesamtsumme (2014-2016):  20.103,92 Euro
durchschnittliche Schadenssumme pro Jahr:  6.701,31 Euro

 

Die verschwiegene Stellungnahme von 2018:

Die Stellungnahme des Hauptverbandes der österr. Sozialversicherungsträger von 2018, die uns vorliegt, aber von der FPÖ-Ministerin verschwiegen wird, geht sogar teilweise bis 2009 zurück und ergibt:
Gesamtsumme (teilw. 2009-2018):  42.225,09 Euro
durchschnittliche Schadenssumme pro Jahr:  1.745,88 Euro

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass bei beiden Stellungnahmen manche Fälle noch gerichtsanhängig sind, bzw. noch Daten nachgereicht werden, kommen wir zum Schluss, dass

  • selbst bei der alten Stellungnahme, eine Schadenssumme von rund 6.700,- Euro/Jahr, die Mehrkosten von kolportierten 18.000.000,- Euro wohl kaum rechtfertigt.
  • die von Beate Hartinger-Klein verheimlichte Stellungnahme des Hauptverbandes von 2018 mit einer Schadenssumme von rund 1.750,- Euro/Jahr natürlich noch ungünstiger für sie aussieht.

 

Die Täter


Hartinger-Kleins alte Stellungnahme von 2017:

In dieser Stellungnahme wurde die Nationalität der missbräuchlichen Verwender nicht angegeben, da sie bei der ursprünglichen Anfrage von 2017 auch nicht angefragt wurde.
Somit bleiben mit dieser Stellungnahme die von Daniela Holzinger angefragten
Punkte 7 u. 8 UNBEANTWORTET.

Die verschwiegene Stellungnahme von 2018:

In der uns vorliegenden, aktuellen Stellungnahme wir die Nationalität der missbräuchlichen Verwender, soweit erfasst, angegeben.
Auch hier sieht es für die FPÖ-Ministerin nicht gut aus, denn „Ali“, den die FPÖ in ihrem rassistischen Video als den „typischen, türkischen e-card Betrüger“ präsentiert hatte, kommt in der aktuellen Stellungnahme genau ein Mal vor.
Zusammengefasst :
14 Österreicher, 3 Ausländer + 1 Ausländer, der keinen Schaden verursachte.

  • NÖGKK – 5 Fälle: 3x Österreich, 1x Bosnien-Herzegowina, 1x unbekannt. Gesamtschaden: € 5.837,94
  • KGKK – 9 Fälle: 8x Österreich (Schaden: € 8.409,72), 1x Ghana (kein Schaden)
  • SGKK – 4 Fälle: 2x Österreich, 1x Rumänien, 1x Türkei
    Gesamtschaden: € 1.350,-
  • SVB – 1 Fall: 1x Österreich (Schaden: € 1.500,-)
  • WGKK – 21 Fälle: Gesamtschaden: € 6.935,74
  • BGKK – 0 Fälle
  • STGKK – 0 Fälle
  • VAEB – 0 Fälle
  • BVA – 0 Fälle

 

 

 

 

Norbert Hofer lügt!

Norbert Hofer lügt!

Hofer hetzt mit Fake-Zahlen gegen die Wiener Stadtregierung, als er in der ZIB 2 AM SONNTAG am 13.1.2019 behauptet, 30.000 Tschetschenen wären in Wien von der Mindestsicherung betroffen.

Dass diese Zahl natürlich nicht stimmen kann, ist offensichtlich.

Die Fakten:
3,5% der 130.746 Mindestsicherungsbezieher in Wien (Stand Dez. 2018) stammen aus der russischen Föderation (Tschetschenen nicht extra ausgewiesen), das ergibt also 4.576 Personen.
Wie hoch der Anteil an Tschetschenen dabei ist, ist statistisch nicht einmal erfasst.

Update:
Florian Klenk vom Falter hat genauer nachgefragt:

„Wir haben nachgefragt bei AMS, Stadt Wien und Statistik Austria.
Ergebnis:

In Österreich leben laut Statistik Austria etwa 34.000 Staatsbürger der russischen Föderation.
Tschetschenen werden nicht extra erfasst. In Wien leben etwa 18000.

Etwa 4500 russische Staatsbürger waren in ganz Österreich laut AMS arbeitslos gemeldet und beziehen zugleich Mindestsicherung.

Russische Mindestsicherungsbezieher in Wien (darunter auch jene, die nicht arbeitslos gemeldet sind):
4.083 darunter auch Kranke, Kinder und Alte oder jene, deren Gehalt nicht ausreicht (“Aufstocker”)
davon Männer: 1.853
davon Frauen: 2.230
volljährig: 1.752
minderjährig: 2.331

So meldet es das Büro von Stadtrat Hacker.
Das sind die Fakten. Nur 3,5 Prozent der Mindestsicherungsbezieher in Wien sind also russische Staatsbürger.“

FPÖ teilt Fake-Kinderhochzeit

Dieses Bild schwirrt bereits seit zehn Jahren mit unterschiedlichsten Texten im Netz herum.

Mimikama recherchierte bereits vor zwei Jahren: Hier handelt es sich um KEINE Kinderhochzeit! Die Mädchen neben den Männern stellen soetwas wie unsere Brautjungfern dar.

Die oberösterreichische Ortsgruppe „FPÖ St. Pantaleon“ sah offenbar keinen Grund kurz Google zu bedienen, bevor sie eine so alte Lüge teilt. Der obligate Mordaufruf in den Kommentaren fehlt natürlich auch diesmal nicht.

Hier die gesamte Recherche der Aufklärungsplattform Mimikama, auch der Fotograf kommt hier zu Wort:

https://www.mimikama.at/allgemein/die-angeblich-pdophile-massenhochzeit-im-gazastreifen/

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