„Irmgard Griss wurde soeben für eine Massenvergewaltigung freigegeben !“ – Hass im Netz bei FPÖ-GR Zistler

Am 26.2.2019 teilt der Schwechater Gemeinderat Wolfgang Zistler auf seinem Facebook-Profil (952 Abonnenten) einen Artikel eines rechten Hetzportals, in dem es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“ geht.


Wir berichteten bereits über die Hasskommentare zu 4 Postings gegen Irmgard Griss bei Heinz-Christian Strache (FPÖ Fails Artikel), FPÖ EU-Abgeordneten Georg Mayer (FPÖ Fails Artikel), Andreas Reindl,  FPÖ-Stadtparteiobmann der Stadt Salzburg (FPÖ Fails Artikel) und die Facebook-Seite der FPÖ-Wien (FPÖ Fails Artikel).

Die Reaktionen sind auch hier von unterirdischstem Niveau, Sexismus und Gewaltphantasien geprägt, einer sticht jedoch besonders heraus:

„Irmgard Griss wurde soeben für eine Massenvergewaltigung freigegeben !“

 

Den Rest wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten:

„Made zertreten!!“ – Bei Andreas Reindl wird gegen Irmgard Griss gehetzt. Gelöscht wird nicht.

Am 17.2.2019 teilt Andreas Reindl, FPÖ-Stadtparteiobmann der Stadt Salzburg, auf seinem Facebook-Profil (16.846 Fans) denselben Artikel des berüchtigten Krone-Online Chefredakteurs Richard Schmitt, wie zuvor Heinz-Christian Strache (FPÖ Fails Artikel), FPÖ EU-Abgeordneter Georg Mayer (FPÖ Fails Artikel) und die Facebook-Seite der FPÖ-Wien (FPÖ Fails Artikel).

In dem Artikel geht es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“.
Die Reaktionen in dem von Reindl wie üblich unmoderierten Thread sind wieder einmal von unterirdischstem Niveau, Sexismus und Gewaltphantasien geprägt, die Kommentare seit bis zu einer Woche ungelöscht:

Auf Straches Privatprofil wird gegen Irmgard Griss gehetzt. Gelöscht wird nicht.

Am 19.2.2019 teilt Heinz-Christian Strache auf seinem Facebook-Privatprofil (44.227 Abonnenten) denselben Artikel des berüchtigten Krone-Online Chefredakteurs Richard Schmitt, wie zuvor FPÖ EU-Abgeordneter Georg Mayer (FPÖ Fails Artikel) und die Facebook-Seite der FPÖ-Wien (FPÖ Fails Artikel).

In dem Artikel geht es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“.
Die Reaktionen in dem von Strache wie üblich unmoderierten Thread sind wieder einmal von unterirdischstem Niveau, Sexismus und Gewaltphantasien geprägt:

„statt Füße die Muschi gewaschen“ Straches Gastredner Akif Pirinçci vs. Jean-Claude Juncker und Greta Thunberg

Wieder einmal überspannt der rechtsextreme, deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci, der durch seine Katzen-Kriminalromane berühmt wurde, den Bogen gewaltig.

 

Am 21.2.2019 kommentierte er auf Twitter ein Foto, auf dem der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Junker, sich vor der 16-jährigen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg verneigt und ihr die Hand küsst, mit:

„Danach hat er ihr statt die Füße wie Jesus die Muschi gewaschen.“

 

Pirinçcis Abstieg

Ab 2012 triftete Pirinçci nur noch in eine pervertierte rechtsextrem/islamfeindliche Gedankenwelt ab, wurde zum gefeierten Redner bei PEGIDA, AfD, FPÖ und Identitären und veröffentlichte schwer verkraftbare Texte wie „Die Freigabe des deutschen Fickviehs„.

Unter Pirinçcis Followern auf Twitter auch wieder FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek, dessen Immunität schon einmal wegen oben genanntem Artikel aufgehoben, er aber leider nicht verurteilt wurde.
+ ACHTUNG +
Der im Link enthaltene Text ist nichts für schwache Nerven:

Strafverfahren und Verurteilungen

Am 14. März 2017 wurde Pirinçci am Amtsgericht Bonn wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu 5100 Euro Geldstrafe verurteilt. Grund war die oben erwähnte Hetzschrift „Die Freigabe des deutschen Fickviehs“ und ein Facebook-Post vom 1. August 2014, in dem er eine Kasseler Sexualforscherin als „sexbesessene Zwangsjacken-Kandidatin“ beleidigt hatte.
Am 25. September 2017 wurde Pirinçci am Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung bei einem Pegida-Auftritt nach Einspruch und Strafreduktion zu 2700 Euro Geldstrafe (ursprunglich 11.700 Euro) verurteilt. Zwei Passagen seiner Rede überschritten nach Überzeugung des Gerichts die Grenzen der freien Meinungsäußerung: die Bezeichnung von Flüchtlingen und ihrer Familien als „Moslem-Müllhalde“ und die pauschale Bezeichnung von Flüchtlingen als Vergewaltiger.

 

Die FPÖ-Connection

Mit politischer Korrektheit und „Gutmenschentum“ hatten Heinz-Christian Strache und Akif Pirinçci schon immer ihre Probleme und auch sonst allerlei Gemeinsamkeiten.

2014 lud Strache zu einer „spannenden Diskussion“ mit Pirinçci unter dem Titel „DiebInnen und RäuberInnen – Wie viel Political Correctness ist noch zu ertragen?“ ins Wiener Rathaus. Unter der Moderation von FPÖ-NAbg. Hans-Jörg Jenewein diskutierten Heinz-Christian Strache, Akif Pirinçci, Johann Gudenus, Melanie Schneider, Stadträtin für die AfD in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Auszüge der Diskussion finden Sie in diesem ARTIKEL des FPÖ-Hetzmediums „Unzensuriert“.

Die Follower von Pirinçcis Twitter-Account lesen sich wie das Who is Who der FPÖ, Identitären, AfD und diverser Patrioten- u. Neonaziszenen.

 

Wer Akif Pirinçci auf Twitter folgt (gesichert):


FPÖ
:

Leo Kohlbauer, Gerhard Deimek, Carl Gustaf Ströhm, Martin Glier, Maximilian Krauss, René Dretnik, Werner Wassicek, Siegfried Waschnig

Identitäre:

Julian Utz, Mario Singer, René-Lysander Scheibe, Roland Moritz, Martin Lichtmesz, Edwin Hintsteiner, Alexander Markovics (Ex-Identitärer, Gründer der IB-Österreich), Patrick Sorger

Medien:
Julian Schernthaner (Die Tagesstimme), Unzensuriert, Freilich-Magazin (aka AULA, GF: Heinrich Sickl – FPÖ, IB), Oliver Zumann (Trolls of Vienna), Johannes Schüller (Wochenblick), Julian Utz (Wochenblick) etc.

 

Wer mit Akif Pirinçci auf seinem Facebook-Privatprofil befreundet ist (gesichert):

FPÖ (+ Umfeld):
Wendelin Mölzer, Odin Wiesinger, Leo Kohlbauer, Elisabeth Keyl, Manfred Platschka, Kai Gersch, Andreas Traxler, Oliver Hübler

Identitäre:
Martin Sellner, Mario Singer, René-Lysander Scheibe, Fabian Rusnjak, Ingrid Weiss, Dimi Lugosi, Alexander Schleyer, Luca Kerbl, Edwin Hintsteiner

Sonstige:
Dorothee Lindemuth-Schmidt (verurteilt wegen Wiederbetätigung), Lucas Lamezan, Barbara Kolm (Hayek-Institut)

FPÖ: Die Tierschutzlügner stimmen GEGEN Kontrolle und Verkürzungen von Tiertransporten

Am 21.2.2019 postet Heinz Christian Strache um 18:30 ein Video mit EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky, in dem er seine Partei lobt, dass sie

es geschafft hätte, dass es eine Willensbildung gibt, dass eine Limitierung der Transportzeiten bei Nutztieren der Fall sein wird.

Eine Willensbildung also. Mehr nicht.
Vilimsky zuvor auf die Frage von FPÖ-TV „Doch was tut die EU um das Leid dieser Tiere zu mildern?“:

„Viel zu wenig, weil es da viele profitgierige Personen auch gibt…“

 

13:03 – FPÖ für Kontrolle und Verminderung von Tiertransporten?

Am selben Tag fand im NÖ Landtag nur fünfeinhalb Stunden zuvor eine Landtagssitzung statt. Landtagspräsident Wilfing um 13:03:

„Landtagszahl 583, Antrag der Abgeordneten Ecker (Grüne)
und andere betreffend

Verstärkte Kontrolle von Tiertransporten in Niederösterreich um Leid von Tieren abzuwenden und die Ermöglichung der stressfreien Schlachtung zur Verminderung der Anzahl an Tiertransporten„.
Wer für die Behandlung dieses Antrages ist, den bitte ich, sich vom Platz
zu erheben!
.
Das sind die Stimmen der Grünen, der Sozialdemokraten und der NEOS.
Die Unterstützung ist damit NICHT gegeben.“

 

13:04 – FPÖ und ÖVP stimmen GEGEN Kontrolle und Verminderung von Tiertransporten!

Der Antrag wurde also von FPÖ und ÖVP gegen die Stimmen der Grünen, SPÖ und NEOS abgelehnt.
Das war natürlich zu erwarten, denn im „Regierungsprogramm 2017-2022“ der FPÖ/ÖVP- Koalition kommt Tierschutz auf 182 Seiten lediglich 2x vor.
Auf Seite 44 unter „Reformen im Strafrecht“ im Zusammenhang mit Tierschutz:

„Bewusstseinsbildung und konsequente Vollziehung der gesetzlichen Regelungen des Tatbestands der Tierquälerei.“

Da ist sie wieder, die „Bewusstseinsbildung“. Konsequente Vollziehung gesetzlicher Regelungen, sind eben auch nur populistische Floskeln, keine Ansätze zu verschärften Regelungen in der Massentierhaltung- u. Schlachtung. Nichts.

Ebenfalls auf Seite 44 zu finden ist dann auch der zweite Punkt, der das Abstimmungsverhalten der FPÖ/ÖVP schlüssig erklärt, denn hier wird echter und dringend nötiger Tierschutz konkret kriminalisiert:

„Ausweitung des Schutzes auf Eigentum und Hausrecht insbesondere auch gegen das illegale Eindringen in Stallungen.“

Und da wären wir wieder bei Vilimskys „profitgierigen Personen“ und Straches „Lebendtiertransporten aus reiner Profitgier“, denn genau diese Agrarlobby ist es nunmal, der die ÖVP schon immer verpflichtet war. Auch bei der FPÖ geht Profit vor Tierschutz, erinnert man sich an den NÖ Landesrat und Gatterjagdfan Gottfried Waldhäusl, der unter Artenschutz stehende Otter rechtswidrig  „entnehmen“, also töten ließ, nur weil sich ein paar Teichwirte durch die Otter in ihrem Profit geschmälert sahen.

 

EU „Intergroup for Animal Welfare“

Im EU-Parlament gibt es die sogenannte „Intergroup for Animal Welfare„, in der parteiübergreifend an Tierschutzthemen gearbeitet wird.
Aus Österreich sind dort vertreten
Karin Kadenbach (SPÖ, S&D)
Thomas Waitz (Grüne, Greens/EFA)

Wo ist Harald Vilimsky?
Nicht nur, dass somit keine Mitglieder der FPÖ oder ÖVP in der Intergroup vertreten sind, findet man unter den 114 Mitgliedern mit der Französin Dominique Bilde nur eine einzige Vertreterin der ENF-Fraktion (Rechtspopulisten, Rechtsextreme), der auch Harald Vilimsky angehört.

Dabei wollte doch Heinz-Christian Strache den Tierschutz zu Chefsache machen.
Ok, das war am 4.10.2017, da war er noch nicht Vizekanzler in einer Koalition mit der ÖVP.

 

Bei FPÖ-MEP Georg Mayer vs. Irmgard Griss (NEOS): „Rindviech mit dem Gummihammer auf den Kopf schlagen“

„Das Rindviech gehört mit dem Gummihammer
auf den Kopf geschlagen“(sic!)

 

Am 17.2.2019, zwei Tage nach dem Hass-Thread gegen Lena Jäger bei der FPÖ-Wien, teilt der FPÖ EU-Abgeordnete Georg Mayer nur 11 Minuten nach der Facebook-Seite der FPÖ-Wien, denselben Artikel des berüchtigten Krone-Online Chefredakteurs Richard Schmitt.

In dem Artikel geht es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“.
Die Reaktionen in dem von Georg Mayer wie üblich unmoderierten Thread sind wieder einmal von unterirdischstem Niveau und Gewaltphantasien geprägt:

Bei FPÖ-Wien vs. Irmgard Griss (NEOS): „STELLT SIE AN DIE WAND DARUM FPÖ“

„…STELLT SIE AN DIE WAND DARUM FPÖ FÜR DIE HEIMAT ÖSTERREICH MIT HERRN KIKL UND HERRN HC STRACHE FPÖ AN DIE MACHT…“(sic!)

 

Am 17.2.2019, zwei Tage nach dem Hass-Thread gegen Lena Jäger, teilt die Facebook-Seite der FPÖ-Wien, die immerhin 9.692 Menschen gefällt, einen Artikel des berüchtigten Krone-Online Chefredakteurs Richard Schmitt.


In dem Artikel geht es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“.
Die Reaktionen in dem von der FPÖ-Wien wie üblich unmoderierten Thread sind wie immer, wenn es gegen Frauen geht, sexistisch.
Es wird ihr Vergewaltigung und Hinrichtung gewünscht, aber lesen Sie selbst:

 

 

 

 

Asylberechtigte als Erntehelfer? Bei der Freiheitlichen Bauernschaft OÖ nur als Sklaven, Dünger etc.

Am 15.2.2019 postet die Freiheitliche Bauernschaft Oberösterreich mit 40.254 Fans einen Artikel der OÖNachrichten, in dem es darum geht, dass Bauern mehr Asylberechtigte als Erntehelfer einsetzen sollen.

Erwartungsgemäß findet man kaum konstruktive Meinungen zu dem Thema.
Im Gegenteil, liest man die üblichen Vorurteile, „dass sie unser Land übernehmen wollen„, man „auf unsere Frauen aufpassen muss„, oder sie sich „sexuell an unseren Tieren vergehen„.

Einsatzgebiete wären „als Dünger“ oder als „billige Sklaven“, die „hackeln sollen, bis sie umfallen“.

FPÖ-Wien: Hass und Sexismus gegen Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens

Teil 2 der Hasskommentare gegen Lena Jäger, nach Teil 1 „FPÖ Floridsdorf: Hass und Sexismus gegen Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens„.

Am 15.2.2019 teilt die Facebook-Seite der FPÖ-Wien, die immerhin 9.644 Menschen gefällt, einen Artikel des rechtsextremen FPÖ-Hetzmediums „Wochenblick“.
Im Kommentar des stellvertretenden Chefredakteurs Johannes Schüller, geht es um eine Konfrontation bei „Fellner! Live“, in der die Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens Lena Jäger auf den recht(s)extremen Arzt und Ex-Parlamentarier Dr. Marcus Franz trifft, den Schüller als „renommierten ‚Wochenblick‘-Gastautor“ bezeichnet.

Schüller teilt einen Twitter-Link des rechtsextremen Hetzportals „Hartes Geld“, in dem Jäger als „gewichtige Aktivistin“ bezeichnet wird und auf ein Video von Martin Sellner, Co-Anführer der rechtsextremen Rassistengruppierung „Identitäre Bewegung“, verweist.

Dem rechtsextremen und teils antisemitischen Portal „Hartes Geld“ folgen z.B.:
Harald Vilimsky, FPÖ Generalsekretär und MEP
Michael Stumpf
, FPÖ LAbg. u. Landesparteisekretär der FPÖ-Wien
FPÖ Wien Liesing
FPÖ Völkermarkt

Manfred Juraczka, ÖVP Wien
Florian Machl, FMpolitics, Linzer Rechtsextremer

Sellner erklärt den Zusehern, um wen es sich in seinem Video nun handeln wird, so:

„In dem Video will ich euch eine unsympathische Dame vorstellen, die wir in Österreich euch verdanken, nämlich die Frau Lena Jäger.
Ihres Zeichens eine, ja, gewichtige Persönlichkeit, unpackbar im wahrsten Sinne des Wortes und Initiatorin des Frauen Volksbegehrens.“

Sellner hatte die Kommentarfunktion für sein Youtube-Video deaktiviert, um sich nicht Vorwürfe für die zu erwartenden Hasskommentare seiner Fans machen lassen zu müssen.

Der FPÖ-Wien sind solche Hasskommentare wie immer völlig egal, denn es wird weder moderiert, noch werden solche sexistischen und vor Hass triefenden Kommentare gelöscht.

Hier also ein Auszug der gesicherten Kommentare:

FPÖ Floridsdorf: Hass und Sexismus gegen Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens

Am 15.2.2019 teilt die Facebook-Seite der FPÖ Floridsdorf, die immerhin 6.642 Menschen gefällt, einen Artikel des rechtsextremen FPÖ-Hetzmediums „Wochenblick“.
Im Kommentar des stellvertretenden Chefredakteurs Johannes Schüller, geht es um eine Konfrontation bei „Fellner! Live“, in der die Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens Lena Jäger auf den recht(s)extremen Arzt und Ex-Parlamentarier Dr. Marcus Franz trifft, den Schüller als „renommierten ‚Wochenblick‘-Gastautor“ bezeichnet.

Schüller teilt einen Twitter-Link des rechtsextremen Hetzportals „Hartes Geld“, in dem Jäger als „gewichtige Aktivistin“ bezeichnet wird und auf ein Video von Martin Sellner, Co-Anführer der rechtsextremen Rassistengruppierung „Identitäre Bewegung“, verweist.

Dem rechtsextremen und teils antisemitischen Portal „Hartes Geld“ folgen z.B.:
Harald Vilimsky, FPÖ Generalsekretär und MEP
Michael Stumpf
, FPÖ LAbg. u. Landesparteisekretär der FPÖ-Wien
FPÖ Wien Liesing
FPÖ Völkermarkt

Manfred Juraczka, ÖVP Wien
Florian Machl, FMpolitics, Linzer Rechtsextremer

 

Sellner erklärt den Zusehern, um wen es sich in seinem Video nun handeln wird, so:

„In dem Video will ich euch eine unsympathische Dame vorstellen, die wir in Österreich euch verdanken, nämlich die Frau Lena Jäger.
Ihres Zeichens eine, ja, gewichtige Persönlichkeit, unpackbar im wahrsten Sinne des Wortes und Initiatorin des Frauen Volksbegehrens.“

Sellner hatte die Kommentarfunktion für sein Youtube-Video deaktiviert, um sich nicht Vorwürfe für die zu erwartenden Hasskommentare seiner Fans machen lassen zu müssen.

Der FPÖ Floridsdorf sind solche Hasskommentare wie immer völlig egal, denn es wird weder moderiert, noch werden solche sexistischen und vor Hass triefenden Kommentare gelöscht.

Hier also ein Auszug der gesicherten Kommentare: