Sexuelle Belästigung eines FPÖ-Hassposters und die Reaktionen von FPÖlern darauf

„Ich möchte euch heute etwas über Albert Lastufka erzählen.“

beginnt die grüne ex-Parlamentarierin Sigi Maurer ein Posting auf Facebook, das einem den Mund offen stehen lässt und uns übelste Reaktionen von Seiten der FPÖ erahnen lässt.
Wir wurden natürlich in der öffentlichen FPÖ Gruppe diesbezüglich nicht enttäuscht, aber zurück zu Maurers Story:

„Herr Lastufka hat ein kleines Geschäft für craft beer auf der Strozzigasse Nr. 11 im 8. Wiener Gemeindebezirk. Herr Lastufka steht häufig mit Freunden ab dem frühen Nachmittag vor seinem Geschäft und trinkt Bier. Der Gehsteig in der Strozzigasse ist jetzt nicht gerade breit, das heißt wer an ihm und seinen Freunden vorbei will, muss entweder auf die Straße ausweichen oder zwischen Herrn Lastufka und seinen Freunden durch.

Das Geschäft von Herrn Lastufka befindet sich auf meinem direkten Weg in die Arbeit, ich gehe mindestens zwei Mal pro Tag dort vorbei. Gestern Nachmittag musste ich wieder einmal zwischen Herrn Lastufka und seinen Freunden durch – eine Situation die sie genutzt haben, um mich deppert anzureden. Eine halbe Stunde später hatte mir Herr Lastufka auf Facebook untenstehende Nachrichten geschickt.“

erzählt Sigi Maurer weiter und postet die Nachrichten des FPÖ-Wählers an sie, der ob seiner ungewollt selbst verschuldeten Berühmtheit sofort auf seinem Facebook-Profil dazu Stellung nimmt und behauptet, er habe das gar nicht gepostet, es könnten mehrere Leute in seinem Lokal den PC nutzen.
EINSERSCHMÄH! Und welch Zufall, in seiner Rechtfertigung findet man die selben Fehler, wie in den Nachrichten an Sigi Maurer und auch auf seiner Website.

Dass wir diese Fehler inklusive des exzessiven Gebrauchs von Satzzeichen ständig bei FPÖ-Wählern wie Herrn Lastufka finden, er in seinem mittlerweile gelöschten Facebookprofil hauptsächlich die FPÖ liked und sich sein Geschäft im Haus der Burschenschaft „Bruna Sudetia“ befindet (auch eine mit „interessanten“ Liederbüchern), rundet das Bild natürlich ab.

 

So weit, so bekannt.
Dass solche in Nachrichten verpackten sexuellen Belästigungen naturgemäß bei FPÖlen nicht gerade für Entrüstungsstürme gegen den Belästiger sorgen, sondern im Gegenteil, sich dann gegen das Opfer richten, ist längst bekannt.
Hier möchten wir am aktuellen Beispiel der öffentlichen FPÖ-Gruppe mit 9.681 Mitgliedern demonstrieren, wie die selbsternannten FrauenbeschützerInnen ihr „gesundes Volksempfinden“ ausdrücken.

„Tomi Kirsch“ – im echten Leben „Thomas Kirschner“ aus Graz, Chef der rechtsextremen und rassistischen „Partei des Volkes“ (PDV) postet einen Artikel über die Causa mit gewohnt tiefem Kommentar.

 

Andi Hufnagl, Mitarbeiter der Pressestelle der FPÖ Wien ist noch vergleichsweise „harmlos“ mit seinem Kommentar

während es bei den anderen Mitgliedern der FPÖ-Gruppe dann erst richtig zur Sache geht.
In ihrem bei FPÖlern gewöhnlichem sexualisierten Hass gegen Frauen, erfahren wir, dass „Peter Pilz ja auch auf Buben steht„, man kommt ausnahmsweise nicht gleich auf Flüchtlinge, doch auf „maximal Pigmentierte„, meint, ihr etwas reinschieben zu müssen, sie müsse ob ihrer angenommenen Notstandigkeit „einmal ordentlich gefickt werden“ und ähnliche Grausligkeiten, die wir selbstverständlich gesichert haben.

FPÖ: Hass und Homophobie gegen Conchita Wurst

Eigentlich sollten heutzutage weder Homosexualität noch ein positiver HIV-Befund längst nichts Outenswertes mehr sein.
Die Sängerin Conchita Wurst, die eigentlich Tom Neuwirth heißt und 2014 den Eurovision Song Contest gewann, sah sich aber dennoch genötigt, sich auf Instagram in Bezug auf ihre HIV-Infektion zu outen, da ein EX-Freund drohte, mit dieser privaten Information in die Öffentlichkeit zu gehen.

Wie bei Mireille Ngosso, der im Kongo geborenen und in Wien aufgewachsen neuen stv. Bezirkschefin des Wiener 1. Bezirks, war sofort klar, dass es wieder unglaublich primitiven Hass auf FPÖ-Seiten zu sichern geben wird.

Wir haben vorerst 1 Gruppe und 1 Seite ausgewählt:
1) FPÖ – öffentliche Gruppe – mit rund 9.704 Mitgliedern
2) Wir für Österreich – Seite mit 2.105 Mitgliedern

 

1.
FPÖ – öffentliche Gruppe

„Carina Spitzweg“, neue Administratorin der öffentlichen FPÖ-Gruppe und vermutlich ein Fakeprofil, postet den betreffenden Artikel aus dem Gratis-Massenblatt „Heute“ und
Wundert sich über die HIV-Erkrankung des Herrn Wurst nicht.“
(Der Artikel ist mittlerweile gelöscht worden, nicht ohne von uns zuvor vollständig gesichert worden zu sein.)

 

 

Mit dem niederösterreichischen FPÖ-Funktionär und ebenfalls Administrator der Gruppe, Odo Döschl geht es weiter:

 

 

 

2.
„Wir für Österreich“

Es gibt noch eine Steigerung

 

 

 

to be continued…

Waldhäusl: „Schwuchtel ist Umgangssprache“

Es kommt halt nix besseres nach.

Ist die Personaldecke bei der NÖ FPÖ wirklich so dünn, dass man Gottfried Waldhäusl statt Udo Landbauer nachrücken lässt?

Unlängst ersetzte ein FPÖ-Alkolenker den Hitlergrüßer Andreas Bors, jetzt folgt jemand, der meint „Schwuchtel ist Umgangssprache“ auf jemanden, der Liederbücher mit Naziinhalten beworben hatte.

Grauslich.

https://derstandard.at/1295571055660/Landtag-Niederoesterreich-Schwuchtel-ist-Umgangssprache

Gudenus Freunde

2012 wollte die FPÖ, allen voran Johann Gudenus, noch eine Kooperation mit dem tschetschenischen Diktator Kadyrow: „Wir konnten uns selbst überzeugen, dass keine Verfolgung seitens Kadyrows vorliegt“ [1]

Wes geistes Kind Herrn Gudenus Partner ist, zeigt dieses wahnsinnige Zitat des Sprechers Kadyrows. Kürzlich sind in Tschetschenien mehr als 100 homosexuelle Männer entführt und einige sogar ermordet worden. [2]

[1] http://www.derstandard.at/1328507166001/Geheime-Mission-am-Kaukasus-FPOe-Delegation-besucht-tschetschenischen-Praesidenten-Kadyrow

[2] http://www.berliner-zeitung.de/politik/ramsan-kadyrow–es-gibt-keine-homosexuellen-in-tschetschenien–26301468?

Strache zu Adoptionsverbot für Homosexuelle

Da muss man Herrn Strache wohl über seine veralteten Ansichten, die jeglicher Wissenschaft entbehren, aufklären!

Es ist zB schon lange erwiesen, dass sich Großeltern in vielen Fällen nicht eignen, das Kind zu adoptieren.
319 Kinder wurden 2013 in Österreich adoptiert. 266 der Kinder stammten aus dem Inland, der Rest aus dem Ausland.
Davon waren meist Kinder betroffen, deren Mütter aus sozialen oder psychischen Problemen heraus sich für diesen Schritt entschieden hatten.
Der Grundsatz einer Adoptionsvermittlung lautet:
WIR SUCHEN NICHT KINDER FÜR ELTERN,
SONDERN ELTERN FÜR KINDER.

Genaue Studien zu Adoptionen gibt es schon seit vielen Jahren, ebenso zu homosexuellen Eltern. Diese zeigen auf, dass homosexuelle weder die besseren noch die schlechteren Eltern sind. Eventuell auftretende Probleme sind die Voruteile der Gesellschaft und damit Diskriminierungen. Deswegen wohnen homosexuelle Eltern mit ihren Kindern häufig in der Anonymität von Großstädten.
Zum Nachlesen eine ältere Studie, die zeigt, dass das Wissen schon vor 10 Jahren vorhanden war. :
http://www.adoptionsberatung.at/themen/adoptivwerber/140-kinderingleichgeschlechtlichenlebensgemeinschaften.html

In eigener Sache: meine Erfahrung mit meinem Adoptivkind (im „normalen Familienverband): nur wertkonservative Menschen konnten die Adoption damals nicht gutheißen und rümpften die Nase.

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