Vizekanzler Strache attackiert Bundespräsident Van der Bellen – unfassbare Hasskommentare sind die Folge

Vizekanzler Heinz-Christian Strache postet ein fast 2 Jahre altes Video, um gegen Bundespräsident Alexander van der Bellen zu hetzen.

In dem absichtlich beschnittenen Video vom 24. März 2017 sagt Van der Bellen:

„Jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Und wenn das so weitergeht und damit bin ich schon bei der nächsten Frage, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie – wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen“

Es geht allerdings so weiter:

„…tun. Das ist nicht so weit hergeholt. Wenn ich mich richtig erinnere, haben die Dänen während der deutschen Besatzung doch etwas ähnliches gemacht. Und nichtjüdische Dänen haben angefangen den Davidstern zu tragen, als sozusagen symbolische Geste oder auch tatsächliche Geste des Widerstands gegen die Deportation von Juden damals.“

Das Video in voller Länge: https://www.facebook.com/ekoesterreich/videos/1252414298141539/

Was bezweckt der Vizekanzler mit dieser Attacke auf den Bundespräsidenten?
Was jedenfalls folgt, sind Hasskommentare, die teilweise seit 15 Stunden nicht gelöscht wurden:

Beate Hartinger-Kleins alternative Fakten zur Gleichberechtigung

Peinlich, Frau Ministerin!

Wenn Beate-Hartinger Klein behauptet, dass „1990 erstmalig eine Frau Ministerin“ wurde, so ist das schlichtweg falsch.
Es waren bereits 7 Frauen vor 1990 Ministerinnen:

1. Grete Rehor (ÖVP)
19.04.1966 – 21.04.1970
Bundesministerin für soziale Verwaltung

2. Hertha Firnberg (SPÖ)
26.07.1970 – 24.05.1983
Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung

3. Ingrid Leodolter (SPÖ)
02.02.1972 – 08.10.1979
Bundesministerin für Gesundheit u. Umweltschutz

4. Elfriede Karl (SPÖ)
01.01.1984 – 10.09.1984
Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumentenschutz

5. Gertrude Fröhlich-Sandner (SPÖ)
10.09.1984 – 21.01.1987
Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumentenschutz

6. Hilde Hawlicek (SPÖ)
21.01.1987 – 17.12.1990
Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Sport

7. Marilies Flemming (ÖVP)
21.01.1987 – 31.03.1987
Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumentenschutz
01.04.1987 – 05.03.1991
Bundesministerin für Umwelt, Jugend und Familie

——-

Zwar nicht 1. Präsidentin, aber 2. Präsidentin des Nationalrates war:

Marga Hubinek (ÖVP)
19.02.1986 – 05.11.1990

 


Edit: Mittlerweile hat die Bundesministerin ihr Posting kommentar- u. ersatzlos gelöscht

Primitivste Hetze von Vilimsky, Hafenecker, Darmann und Abwerzger gegen ORF und Flüchtlinge

Sehr viel primitiver geht es wohl kaum mehr, als das was FPÖ-Generalsekretär und NAbg. Christian Hafenecker, FPÖ EU-Abgeordneter Harald Vilimsky, der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann und FPÖ-Tirol Chef und LAbg. Markus Abwerzger hier zeigen.
Hafenecker und Abwerzger sind Burschen/Sängerschafter, Darmann bei einer katholischen Mittelschulverbindung (MKV).

 

 

Montage

Das Bild kursiert schon etwas länger in diversen freiheitlichen Hetzgruppen, zeigt also, wo sich Hafenecker, der es am 9.3.2019 um 20:48 postete, auf Facebook herumtreibt.
nur 4 Minuten später, um 20:52 postet es Harald Vilimsky, um 21:01 postete es Gernot Darmann und nennt es „Netzfund“, 21 Minuten später folgte Markus Abwerzger.

Letztklassig auch, dass für diese inhaltlich und grafisch gesehen, üble Montage, ein Stockfoto von iStock ausgewählt wurde, das syrische Flüchtlingskinder in einem libanesischen Flüchtlingslager zeigt.

Das Bild ist allerdings nur zur redaktionellen Nutzung bestimmt, denn:

„…Diese Art von Inhalt ist dazu bestimmt, im Zusammenhang mit Ereignissen verwendet zu werden, die berichtenswert oder von öffentlichem Interesse sind (beispielsweise in einem Blog, Lehrbuch oder Zeitungs- bzw. Zeitschriftenartikel).“

Primitive Hetze ist weder berichtenswert, noch von öffentlichem Interesse, Herr Hafenecker und Herr Abwerzger!

Dass es Abwerzger an Schuldeinsicht mangelt, beweist seine Reaktion auf Kritik:

Ebenfalls kommentiert Christian Hafenecker unter seinem Posting:

Mit „Gutmenschen“, dem Unwort des Jahres 2015, zeigt Hafenecker gerade in Zusammenhang mit diesem Posting, wessen Geist aus der permanenten Anti-Medien/Flüchtlingshetze der FPÖ spricht.
Julius Streicher schrieb 1941 im antisemitischen Hetzblatt „Der Stürmer“ vom „guten Menschen“:

„Es kennzeichnet den guten Menschen, dass er an das Vorhandensein des Schlechten erst dann glaubt, wenn er es mit eigenen Augen sehen kann. Auf die Gutgläubigkeit der Guten baute sich die Berechnung jener auf, die ein Interesse daran hatten, das jüdische Volk als ein ausgewähltes Gottesvolk in Erscheinung treten zu lassen.“

 

Die Kommentare bei Abwerzger sind dementsprechend:

 

Was Heinz-Christian Strache über Sebastian Kurz sagte. Die Sammlung

„I sog immer Ohrwaschlkaktus zu ihm“

(Heinz-Christian Strache am 7.10.2017 – 8 Tage vor der Nationalratswahl)

 

Am 18.12.2017 wurde die Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt.
2 Monate davor, am 15.10.2017, fand die Nationalratswahl 2017 statt.

Die Regierungsparteien wurden nicht müde, dem Bürger ihre Harmonie bei den Koalitionsverhandlungen und auch danach zu präsentieren. Doch noch bis wenige Tage vor der Wahl, war Sebastian Kurz das Feindbild der FPÖ. Der ehemalige Außen- u. Integrationsminister hatte die nicht unerfolgreiche (und auch einzige) Strategie der FPÖ, Ausländerfeindlichkeit und Anti-Islam Hetze, zu einem Teil seines Wahlprogramms gemacht und wurde deswegen von Freiheitlichen als „Copy-Basti“ und noch viel Unschöneres bezeichnet.

„Kurz geht politisch über Leichen – sogar innerparteilich. Das ist ein Alarmsignal für seine menschlichen Qualitäten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Österreicherinnen und Österreicher solch eine skrupellose und unehrliche Person wollen.“

(Heinz-Christian Strache am 11.5.2017)

 

An vorderster Front der Kurz-Hasser: Heinz-Christian Strache selbst, auf teilweise unterirdischstem Bierzeltniveau.
Lesen Sie selbst!

 

Vizekanzler Strache ruft öffentlich zum Rechtsbruch gegen das Gleichbehandlungsgesetz auf!

Offen ruft hier Vizekanzler Strache zum Rechtsbruch auf.

 

 

Am 1. Juli 2004 ist das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft getreten, damit hat der österreichische Gesetzgeber die Antirassismusrichtlinie der EU umgesetzt.
Arbeitnehmer dürfen seitdem nicht am Arbeitsmarkt aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit bzw. Herkunft diskriminiert werden. Dies gilt bereits für Stellenausschreibungen!

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/186/Seite.1860220.html#Allgemeines

Was bedeutet „ethnische Zughörigkeit“?Ungerechtfertigte Differenzierungen auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit knüpfen an Merkmale an wie etwa Herkunft, Kultur, Muttersprache, Hautfarbe, Sitten oder Religion. https://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.gv.at/haufig-gestellte-fragen#Was_bedeutet_bdquo_ethnische_Zughoerigkeit_ldquo_

Hier die gesamte Richtlinie zum Nachlesen:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20003395

„Irmgard Griss wurde soeben für eine Massenvergewaltigung freigegeben !“ – Hass im Netz bei FPÖ-GR Zistler

Am 26.2.2019 teilt der Schwechater Gemeinderat Wolfgang Zistler auf seinem Facebook-Profil (952 Abonnenten) einen Artikel eines rechten Hetzportals, in dem es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“ geht.


Wir berichteten bereits über die Hasskommentare zu 4 Postings gegen Irmgard Griss bei Heinz-Christian Strache (FPÖ Fails Artikel), FPÖ EU-Abgeordneten Georg Mayer (FPÖ Fails Artikel), Andreas Reindl,  FPÖ-Stadtparteiobmann der Stadt Salzburg (FPÖ Fails Artikel) und die Facebook-Seite der FPÖ-Wien (FPÖ Fails Artikel).

Die Reaktionen sind auch hier von unterirdischstem Niveau, Sexismus und Gewaltphantasien geprägt, einer sticht jedoch besonders heraus:

„Irmgard Griss wurde soeben für eine Massenvergewaltigung freigegeben !“

 

Den Rest wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten:

„Made zertreten!!“ – Bei Andreas Reindl wird gegen Irmgard Griss gehetzt. Gelöscht wird nicht.

Am 17.2.2019 teilt Andreas Reindl, FPÖ-Stadtparteiobmann der Stadt Salzburg, auf seinem Facebook-Profil (16.846 Fans) denselben Artikel des berüchtigten Krone-Online Chefredakteurs Richard Schmitt, wie zuvor Heinz-Christian Strache (FPÖ Fails Artikel), FPÖ EU-Abgeordneter Georg Mayer (FPÖ Fails Artikel) und die Facebook-Seite der FPÖ-Wien (FPÖ Fails Artikel).

In dem Artikel geht es um eine Aussage der Ex-OGH-Präsidentin und NEOS-Abgeordneten Irmgard Griss im Rahmen einer Talkshow bei ServusTV zum Thema „Migration“.
Die Reaktionen in dem von Reindl wie üblich unmoderierten Thread sind wieder einmal von unterirdischstem Niveau, Sexismus und Gewaltphantasien geprägt, die Kommentare seit bis zu einer Woche ungelöscht: