Wie Strache einen FakeNews-Titel als Beweis für „Bevölkerungsaustausch“-Hetze nutzt

Redistanzierung – zurück zu den Wurzeln

2. Mai 2019.
Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat längst erkannt, dass ihn die Distanzierung von der Identitären Bewegung (IB) extrem viele Stimmen kosten wird, denn die von ihm seit Jahren selbst propagierte rechtsextreme Verschwörungstheorie des „Bevölkerungsaustauschs“ ist unter dem Slogan „der große Austausch“ das Hauptthema der Identitären Bewegung und wird von vielen FPÖ WählerInnen ebenfalls geteilt. Die Solidarität zur IB ist unter dem FPÖ-Wahlvolk unübersehbar. Wegen „Straches Rückgratlosigkeit“ angekündigte Parteiaustritte und nach 20 Jahren das 1. Mal statt FPÖ weiß wählen zu wollen, lesen wir immer öfter.
Auslöser für Straches ohnehin unglaubwürdige Distanzierung waren mehrere Spenden des rechtsextremen Terroristen von Christchurch/NZ an die Identitären, der am 15. März 2019 50 Muslime ermordete und dessen Manifest den Titel „Der große Austausch“ trug. Auch der antisemitische Attentäter von San Diego/USA, der im April 2019 ein tödliches Attentat auf eine Synagoge verübte, phantasierte von einem von Juden gesteuerten Austausch der „weißen Rasse“. Auch sonst wird diese Verschwörungstheorie unter dem aus der NS-Zeit stammenden Begriffs der „Umvolkung“, ausschließlich nur von rechtsextremen bis antisemitisch/neonazistischen Kreisen wie der „AFP“ geteilt. Bei deren „Politischen Akademien“, bei denen das Publikum hauptsächlich aus Holocaustleugnern und Geschichtsrevisionisten besteht, sprachen ua. FPÖ-Politiker wie Johann Gudenus oder Hans-Jörg Jenewein, Abgeordneter zum Nationalrat und FPÖ-Mediensprecher. Jenewein hielt 2008 seine Rede direkt vor der mittlerweile wegen Wiederbetätigung verurteilten und inhaftierten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck.

 

 

An jenem Tag also teilt Strache einen Artikel des Boulevardmediums oe24.at mit dem irreführenden Titel:

„Ranking 2018: Mohammed in Berlin beliebtester Vorname“

 

Strache steigert seine rassistische Angstmache, indem er, wie auch schon bei der „1. Mai Kundgebung 2019 der FPÖ“ im Linzer Bierzelt, zusätzlich von „Bevölkerungsverdrängung und Bevölkerungswechsel“ spricht. „Islamisierung“, vor 80 Jahren sprach man von „Verjudung“, darf in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht fehlen.

Der Vizekanzler bezieht sich auf die völlig irreführenden Überschriften des copy/paste Artikels, der vor Fehlern nur so strotzt.

Dass „Mohammed“ niemals der häufigste Erstname in Berlin sein kann, versteht sich bei einem Moslemanteil von 9% eigentlich von selbst. Im 3. Absatz steht dann doch etwas von einer gesonderten Auswertung, die ergibt, dass Mohammed unter den türkisch-arabischen Vornamen auf Rang 1 liegen und sogar in Berlin der häufigste Vorname für Jungen sein soll.
Etwas widersprüchlich das Ganze und zudem auch noch falsch.
Oe24.at verweist auf eine Pressemitteilung der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS). Dort finden wir in den Rankings nirgendwo den Namen Mohammed. Bei den 15 beliebtesten Erst- u. Folgenamen für Jungen im gesamten deutschen Bundesgebiet ist kein einziger türkisch-arabischer Name aufgeführt, auch nicht in einer Vergleichsgrafik für den deutschsprachigen Raum.
Lediglich in einem Absatz wird erwähnt, dass Mohammed in all seinen Schreibweisen in manchen Bundesländern unter den Top 10 sei.
Also was steckt hinter dieser wirren Zahlenvermischung? Was sagen die Daten tatsächlich aus?

257 von 22.177 Jungen heißen Mohammed – AUSTAUSCH!!!

„Von den insgesamt 22 177 Jungen, die 2018 in Berlin geboren wurden, bekamen genau 280 den Namen Mohammed“, wird Dr. Andrea-Eva Ewels (GfdS) von der „Bild“-Zeitung zitiert. 280 Mohammeds? Wir haben uns die Daten von Berlinonline zu den häufigsten Vornamen in Berlin 2018 genau angesehen. Auf 280 kommen wir nur, wenn wir Mohammed in all seinen Schreibweisen auch als Zweit- u. Drittnamen mitberücksichtigen würden. Wir kommen auf 257 Mohammeds als Erstnamen, was bei 22.177 neugeborenen Jungen in Berlin gerade einmal 1,16% ausmacht. Nehmen wir die 280 der GfdS, wären dies auch nur 1,26%.
Bedenkt man, dass Berlin mit 9% den höchsten Moslemanteil in Deutschland besitzt (im Bundesdurchschnitt sind es ca. 5%-6%), kann von einer „Islamisierung“ oder einem „Bevölkerungsaustausch“ Deutschlands oder Berlins, alleine von den nackten Zahlen her, nicht einmal annähernd die Rede sein.

Doch es sind natürlich nicht nur Zahlen, es geht um Menschen. Es ist nichts als pure antiislamische/rassistische Hetze, die Heinz-Christian Strache hier betreibt. Einerseits sprechen die Zahlen ganz eindeutig gegen einen „Austausch“ oder eine „Islamisierung“. Andererseits unterstellt Strache Menschen muslimischen Glaubens pauschal negative Eigenschaften, das Ablehnen des Staates, seiner Gesetzgebung und die Forderung nach der Sharia. Dasselbe Konzept wie schon vor 80 Jahren, als den Juden ua. diverse „volkszersetzende, parasitäre“ Eigenschaften unterstellt wurden. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, denn den Muslimen, die in Österreich seit 1912 als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, wird im Unterschied zu den Gläubigen anderer Religionen im Land unterstellt, dass ohnehin alle radikal wären und nach Erreichen einer kritische Masse, die Sharia einfordern und unsere Sitten und Traditionen austauschen wollten.
Ist man mit dem Namen Mohammed automatisch Moslem? Nein.
Ist man als Moslem automatisch radikal? Nein.
Ist man als Moslem automatisch ein schlechter Mensch? Nein.

Auch erkennen alle Muslime, die wir kennen, mit denen wir gesprochen haben, den Staat und seine Gesetze an und niemanden von ihnen interessiert es, die Sharia ins Strafgesetzbuch aufnehmen lassen, oder gar generell einführen zu wollen. Keiner von ihnen will unsere Bevölkerung austauschen und unsere gemeinsame Heimat zu einem islamischen Staat machen.

 

Zum Schluss haben wir die Zahlen der Berliner Standesämter aufgeschlüsselt, die ebenfalls ganz offensichtlich zeigen, dass ein paar Mohammeds nicht das Problem Deutschlands oder Österreichs sind, sondern rechtsextreme Hetzer wie Heinz-Christian Strache oder Alice Weidel von der deutschen AFD, zu der es zum selben Thema HIER einen Artikel gibt.

„Mohammed“ phonetisch (mit allen Schreibweisen) in Berlin

Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 19

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 10. (gemeinsam mit 6 weiteren Namen)
Anzahl: 34

Berlin Lichtenberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 17

Berlin Marzahn-Hellersdorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin mitte
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 62

Berlin Neukölln
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 8.
Anzahl: 47

Berlin Pankow
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin Reinickendorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 3. (gemeinsam mit 7 weiteren Namen)
Anzahl: 13

Berlin Spandau
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 19

Berlin Steglitz-Zehlendorf
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 4

Berlin Tempelhof-Schöneberg
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 31

Berlin Treptow-Köpenick
Mohammed unter den ersten 30 häufigsten Namen: 0
Anzahl: 3

Total: 257

Sexistische Abstimmung: FPÖ Mariahilf lässt mit Meuchelfotos über Attraktivität von Politikerinnen abstimmen

„Welche grüne Spitzenpolitikerin ist attraktiver?“

Fragt die FPÖ Mariahilf in einer Abstimmung auf Facebook am 29.4.2019 um 15:14.

Nachdem wir den neuerlichen Ausritt der FPÖ Mariahilf auf twitter veröffentlicht hatten, griffen es mehrere Medien auf, ua. Fabian Schmid vom Standard. Dort versuchte sich der gf. Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer aus der Affäre zu ziehen und argumentierte damit, dass das Meuchelfoto von Sarah Wiener das „offizielle Plakatsujets“ (sic!) wäre.

Diese Antwort gefiel NAbg. Christian Höbart und dem Neuzugang des RFJ Salzburg, Roman Möseneder, einem Identitärensympathisanten, der ua. für den Wochenblick schrieb und gerade auf „Info-Direkt“ die rechtsextrem/neonazistische Verschwörungstheorie des „Bevölkerungsaustauschs“ zu rechtfertigen versucht. Also in bester Gesellschaft mit der holocaustleugnenden AFP, NPD, Heinz-Christian Strache, den Identitären und den beiden rechtsextremen Attentätern von Christchurch und San Diego, die zusammen für 51 muslimische und jüdische Mordopfer verantwortlich zeichnen und in ihren Manifesten ebenfalls vom „Austausch“ bzw. dem „großen Austausch“ phantasierten.

Zurück zu Leo Kohlbauer, der nichts von Meuchelfotos wissen will. Dass man das Plakat von Sarah Wiener kaum meuchelnder fotografieren kann, liegt auf der Hand. Wir haben das Plakat ebenfalls auf der Mariahilfer Straße mit einem Smartphone fotografiert und natürlich nicht bearbeitet:

Einen zweiten Anlauf zur Rechtfertigung wagt Kohlbauer noch.
Wieder behauptet er, dass das Foto durch den Winkel nicht geändert würde. Die Aussage richtet sich von selbst. Dann soll es plötzlich um die (politischen) Inhalte gehen, was bei Sarah Wiener eindeutig nicht der Fall ist.

Ein Vergleich zwischen den beiden FPÖ Bezirksobmännern von Mariahilf, Kohlbauer und Vilimsky, ausschließlich auf die Inhalte bezogen, wäre sicher interessant.
„Welcher freiheitliche Anti-Islam Hetzer ist attraktiver?“

Nachdem immer mehr Medien dieses primitive Posting aufgriffen, versucht sich Kohlbauer im „Kurier“ plötzlich auf den Seiten-Admin auszureden „Da hat der Seiten-Administrator über’s Ziel hinausgeschossen. Es sei um die Inhalte gegangen, nicht um das Aussehen.“ .
Kurz darauf war das Posting auf der Seite der FPÖ Mariahilf gelöscht, abenso natürlich überall dort, wo es geteilt wurde, wie beim einschlägig bekannten „FPÖ Fan Club“. Dort konnten wir die erwartungsgemäß provozierten Kommentare, in denen es zu 100% nur um das Aussehen ging, leider nicht mehr sichern, jedoch auf Leo Kohlbauers Seite. Die unzähligen „Kotz“-Emojis ersparen wir unseren LeserInnen, der Rest wurde wieder zu 100% mit Klarnamen gepostet:

#Hassimnetz gegen den Bundespräsidenten in öffentlicher FPÖ-Gruppe mit 100% Klarnamen

Die Causa ist bekannt.
Christian Schilcher, FPÖ-Vizebürgermeister aus Braunau am Inn, verfasste in der Postwurfsendung der FPÖ Braunau ein als „Ostergruß“ gedachtes, rassistisches Gedicht unter dem Titel „Die Stadtratte (Nagetier mit Kanalisationshintergrund)“ in der Flüchtlinge mit Ratten verglichen wurden.


Die Geschichte fand sogar in diversen internationalen Medien Niederschlag, neben zahlreichen Bundes- u. LandespolitikerInnen nahm auch Bundeskanzler Kurz dazu Stellung und Heinz-Christian Strache wurde zum Bundespräsidenten zitiert.
Schilcher trat daraufhin von seinem Amt als Vizebürgermeister zurück und kündigte an, aus der FPÖ auszutreten.

Innerhalb der FPÖ gab es fast ausschließlich nur Rechtfertigungsversuche, warum das Gedicht schon in Ordnung sei und wieder einmal von der „linken Jagdgesellschaft“ missverstanden und zur Hexenjagd auf einen FPÖ-Funktionär missbraucht wurde.
Die Bösen waren natürlich die anderen, SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und wie immer Bundespräsident Van der Bellen, der Strache zu sich zitierte.

Eines der zahlreichen Postings dazu, mit dementsprechenden Kommentaren, zeigen wir Ihnen hier. Diesmal wieder aus der öffentlichen FPÖ-Gruppe mit 11.274 Mitgliedern.
Sämtliche Kommentare wurden unter Klarnamen verfasst.

FPÖ-NAbg. Gerstner teilt ebenfalls Holocaustleugner-Medium „ZAROnews“ – FPÖ-Seite 1 Tag nach Straches Löschung

Peter Gerstner, Abgeordneter zum Nationalrat und Bezirksparteiobmann der FPÖ Baden, teilte am 20.4.2019 denselben Artikel der Holocaustleugnerseite „ZAROnews“, wie es Vizekanzler Strache am 19.4.2019 auf seinem Privatprofil tat und kommentierte ihn mit

„Die Muslime glauben das sie über dem Gesetz stehen“ (sic!)

Wir hatten unseren Artikel am 20.4.2019 veröffentlicht, Heinz-Christian Strache löschte beide Postings am 21.4.2019.

 

Die Seite „Wir wählen FPÖ“ mit 33.117 Fans, teilte 1 Tag danach einen anderen Artikel von „ZAROnews“.

Auf Unkenntnis kann sich die Seite nicht berufen, da sie noch eine Stunde zuvor ein Posting Straches als Screenshot postete, in dem er nach der Löschung seiner beiden „ZAROnews“-Postings, die Medien angriff und sich in seiner Opferrolle gefiel.

 

Und hier noch ein paar private antisemitische Ergüsse von Robert Zach, dem Gründer von „ZAROnews“:

 

 

Vizekanzler Strache teilt von ZAROnews! ZAROnews publiziert übelsten Antisemitismus und Holocaustverharmlosung.

Heinz-Christian Strache, österreichischer Vizekanzler, BPO der FPÖ, Ex-Neonazi, dem man seit 2004 eine Nähe zum NS-Gedankengut nachsagen darf, teilt am 19.4.2019 auf seinem Privatprofil einen Artikel aus „ZAROnews“, den er mit „Nein, ich lasse mich sicher nicht mundtot machen!“ kommentiert.
Am 20.4.2019 um 18:05 teilt Strache ihn auf seiner Seite „HC Strache“.
Die Kommentare seiner Fans auf seinem Privatprofil dazu finden Sie am Ende dieses Artikels. (Anm. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sichern wir gerade die Kommentare auf seiner Seite „HC Strache“ und aktualisieren den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt)

ZAROnews ist eine von Robert Zach im Jahr 2006 gegründete Presse und PR-Agentur mit Sitz in der Schweiz. Es existieren Redaktionen in Deutschland und Österreich, die auch auf Facebook äußerst aktiv diverse rechtsextreme „Patriotengruppen“ täglich befüllen.

Robert Zach ist mit mindestens 2 Profilen auf Facebook vertreten: Robert Zach und Roberto Zaro. Auf dem Profil „Roberto Zaro“ findet sich unter seinen Freunden neben zahlreichen Neonazis, die sogar ganz ungeniert animierte Hakenkreuze als Profilbild wählen, die Niederösterreichische FPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat(!) Edith Mühlberghuber:

Strache teilt einen Artikel, der eigentlich schon einen Monat alt ist und in dem es darum geht, dass Ümit Vural, der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), Vizekanzler Heinz-Christian Strache wegen des Verdachts der Verhetzung angezeigt hatte.

 

Doch ZAROnews ist kein übliches Hetzmedium à la Wochenblick oder Unzensuriert. Nein, hier findet man den ärgsten Antisemitismus, Holocaustverharmlosung und diverseste Verschwörungstheorien. Alleine George Soros kommt in über 360 Artikeln vor.
Wir haben hier ein paar repräsentative Artikel herausgesucht.
Beginnen wir mit dem bei Neonazis sehr beliebten Artikel „Der Holocaust ist die größte Lüge“:

Zitat: “Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.”

Am Ende wird noch auf das holocaustrelativierende Video „Buchenwald – Die Wahrheit“ auf Youtube verlinkt, das dort allerdings schon gelöscht wurde. Auf dem russischen Videoportal „rutube.ru“ ist es auf dem Kanal „Volksdeutschland“ HIER noch zu finden.


 

Ein kleiner Ausschnitt aus „Die jüdische Elite…„:
Das finanzmächtige internationale Judentum steuert seit sehr langer Zeit(genau genommen seit der Entstehung des Römischen Imperiums) aus dem Hintergrund den Werdegang des Weltgeschehens, es beherrscht nicht nur das Geld- und Bankenwesen, 99% der Medien, die Geheimgesellschaften(von den Rotariern über die Freimaurer bis zu den Lubawitschern), alle Organisationen der internationalen Politik (UNO, EU, UNESCO usw.) und sämtliche Staaten der „westlichen Wertegemeinschaft (USA, OMF-BRD usw.)…

Die jüdische Elite hat schon seit Paulus (dem Juden Saul, dem größten Schreibtischtäter aller Zeiten) die ursprüngliche spirituelle Lehre des nordischstämmigen Wander-Philosophen Jesus (aus dem Heidenland Galiläa) mit der gewaltigsten Intrige der Menschheitsgeschichte in niederträchtigster Weise verunstaltet und für die Interessen des Judentums mißbraucht.

Führende Juden haben schon seit 1871 ganz gezielt drei Weltkriege zur Zerschlagung der großen Reiche und sämtlicher souveränen Staaten geplant und sind Drahtzieher und Hauptverursacher der allermeisten Kriege, der Ausplünderung und Unterjochung der Völker und des daraus resultierenden Massenelends.

Sie haben die massenhafte Überschwemmung Europas mit raum-, wesens- und kulturfremden Ausländern von langer Hand geplant, womit sie ihrem obersten Leitspruch „Amalek muß vernichtet werden!“ zur Umsetzung zu bringen versuchen und vor allem ihren Erzfeind, die Deutschen, geistig-kulturell und ethnisch auszulöschen (Anmerkung: Als Amalekiter bezeichneten die Juden schon damals die aus dem nordischen Raum stammenden Atlanter [= Seevölker], deren Kernvolk heute die Deutschen sind).“


 

Ein kleiner Ausschnitt aus „Der lange Schatten von Zion„:
„Aus diesem Grunde will ich an alle Wahrheitssucher appellieren, sich eindringlich mit der Rolle von führenden Zionisten, vor allem aus der Hochfinanz, in Bezug auf vergangene und aktuelle Weltgeschehnisse zu beschäftigen. Kriege, Massenzuwanderung, Dekadenz der westlichen Gesellschaft, Werteverfall – all das steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer kleinen Gruppe von zionistischen Ausbeutern, die Namen Rothschild, Warburg, Schiff und Rockefeller seien hier als erste genannt.

Vor allem für uns Deutsche sind diese Zionisten und ihre finsteren Machenschaften von enormer Bedeutung, gehören wir doch zu den Hauptopfern ihrer perfiden Machtspiele. Kaum ein anderes Volk wurde so betrogen, gequält und an seiner eigenen kulturellen Entwicklung gehindert, wie das deutsche.

Die Rothschilds finanzieren schon seit Napoleons Zeiten zahlreiche Kriege und die beteiligten Kriegsparteien, doch die entscheidende Geschichte – gerade für Deutschland – beginnt am 23.12.1913.“

Israelbewunderer Heinz-Christian Strache:
Die Vorsitzende des Front National in Frankreich, Marine le Pen, hat mittlerweile einen pro-zionistischen Kurs eingeschlagen und sich somit von der kritischen Haltung ihres Vaters entfernt. Geert Wilders von der PVV in den Niederlanden ist sowieso bekennender Israelbewunderer, und Heinz-Christian Strache von der FPÖ gab schon 2014 die Marschroute vor: „Wir stehen voll und ganz zum Existenzrecht Israels und seinem Recht auf Selbstverteidigung.“ Zudem spricht Strache in diesem Zusammenhang von einer angeblich besonderen Verantwortung Europas gegenüber Israel.“

Und dann wird sogar noch auf den Artikel von „anonymousnews.ru“AfD, FPÖ, PEGIDA: Europas „Patrioten“ bekennen sich öffentlich zum Schurkenstaat Israelverlinkt.


 

Hier wird wieder einmal der Holocaust verharmlost. Es wird von 500.000 deutschen Bombenopfern phantasiert, obwohl die realistischen Schätzungen von 22.700 und 25.000 Toten ausgehen.


 

Dazu muss wohl nichts mehr gesagt werden.
Neben unzähligen weiteren antisemitischen Verschwörungstheorien und Holocaustverharmlosung, gehen die Themen von NWO über Chemtrails und Impfgegnerei bis zu UFOs und der Leugnung des Klimawandels.


Hier nun die Kommentare bei Heinz-Christian Strache:

Udo Landbauers Instagram-Abos: Ein Neonazi und Identitäre

Udo Landbauer

Udo Landbauer ist geschäftsführender Landesparteiobmann der FPÖ Niederösterreich, Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag und fungiert dort als geschäftsführender Klubobmann.
Seit 18.2.2019 ist Landbauer wieder Gemeinderat in Wiener Neustadt, nachdem er wegen bei seiner Burschenschaft „p.B.! Germania zu Wiener Neustadt“ gefundener NS-Liedtexte, vorübergehend aus der Politik schied.

Die Recherche

Nachdem bekannt wurde, dass  Martin Sellner, der Anführer der rechtsextremen Identitären, eine Spende des rechtsextremen Terroristen von Christchurch/NZ erhielt, konzentrierten sich unsere Recherchen besonders auf Verbindungen von FPÖ-FunktionärInnen zu Identitären. Viele sind trotz unglaubwürdiger Distanzierungsversuche seitens der FPÖ längst bekannt, viele weitere tauchen gerade in unseren Recherchen in diversen Social Media Portalen auf.

Neben Facebook findet man auch einige FPÖ-FunktionärInnen auf Instagram, wo man Personen abonnieren oder von anderen abonniert werden kann.
Dass wir gerade bei Funktionären aus Wiener Neustadt fündig werden, war uns klar, gibt es dort eine aktive Identitärenszene und das Naheverhältnis von Landbauers Parteikollegen Michael Schnedlitz ist bekannt und wurde im Rahmen unserer Recherchen von uns belegt.

Landbauers Instagram Abonnements

Auf Instagram wird zwischen Abonnements und Abonnenten unterschieden. Abonnements sind Personen, die man aktiv durch Klicken auf einen blauen „Folgen“-Button abonniert. Abonnenten sind Personen die einem folgen.

Udo Landbauers Instagram-Profil ist ein bestätigter Account, ersichtlich am blauen Symbol mit weißem Häkchen neben seinem Namen. Es gibt keinen sichtbaren Hinweis darauf, dass der Account von Admins bedient wird. Der letzte Eintrag stammt vom 4. April 2019, unsere Sicherung vom 11. April 2019.

Nachdem wir unter „abonniert“ 2 klar als Identitäre erkennbare Abonnements fanden und unzählige rechtsextreme, trauten wir unseren Augen nicht:
Die „Schwarze Sonne“ als Profilbild und als Name „antizion03 – free palestine“ – ein Antizionist mit einem NS-Symbol.

Gegencheck: Udo Landbauer befindet sich unter den Abonnenten von „antizion03“

Ein paar Profile darunter „nerviger_kapitalist“ mit einer antisemitischen Karikatur eines Juden.

Schwarze Sonne

Die „Schwarze Sonne“ ist ein Symbol, das aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen oder drei übereinander gelegten Hakenkreuzen besteht. Das Symbol wurde in der NS-Zeit von der SS im „Obergruppen­Führersaal“ im Nordturm der Wewelsburg auf Befehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler und unter der Leitung des Architekten Hermann Bartels eingelassen. Für die Arbeiten ab 1934 wurden Zwangsarbeiter des benachbarten Konzentrationsagers Niederhagen eingesetzt.

Die „Schwarze Sonne“ ist ein in Österreich nach dem Abzeichengesetz verbotenes Symbol, das nicht immer verboten war und sich deshalb in der Neonaziszene als Ersatzsymbol für das Hakenkreuz dementsprechender Beliebtheit erfreute.
Es gab in Österreich bereits mehrere rechtskräftige Verurteilungen wegen sichtbar getragener Tattoos dieses Symbols, unter anderem Isabella Kordas, einem Kader der Wiener Neonaziszene. Sie war auf einer der 19 CDs mit „aktuellen Fällen“ zu finden, die bei der Leiterin des Rechtsextremismusreferats, Sybille G., im Rahmen der Stürmung des BVT beschlagnahmt wurden.

Ebenfalls zu finden war die Schwarze Sonne auf dem Cover des Manifests des rechtsextremen Terroristen von Christchurch mit dem Titel „The Great Replacement“ (Der große Austausch).

Auch findet man Tattoos der Schwarzen Sonne bei den Neonazi-Hooligans, die von den Identitären bei deren Kundgebungen als inoffizielle Ordner eingesetzt werden.
Am 27.7.2016 wurde einer der Neonazi-Hooligans bei einer Kundgebung der Identitären wegen seines Tattoos am Unterarm von der Polizei zur Identitätsfeststellung aus der Absperrung geholt.

Derselbe Mann bei der IB-Kundgebung am 11.6.2016, bei der auch Heinrich Sickl (FPÖ-GR Graz), Katharina Walter (BR FPÖ Wien 3) und Helwig Leibinger (BR FPÖ Wien 2) mitmarschierten. Ebenfalls mit IB-Fahne in der Hand dabei war Wolfgang Dvorak-Stocker, Verleger von Martin Hobeks Strache-Biografie „Vom Rebell(sic!) zum Staatsmann“.


 

Edit:
Kurz nach erscheinen unsere Artikels  am 14.4.2019 um 16:26 hat „antizion03“ einen Abonnenten weniger: Udo Landbauer

 

 

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Gespräch mit „addendum/FACTUM“ über die Identitäre Bewegung

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Gespräch mit Michael Fleischhacker über die Identitäre Bewegung
Addendum/Factum 3.4.2019
https://www.addendum.org/factum/sendung/abschiebung-unmoeglich/kickl/

 

Fleischhacker:
Sie wurden zitiert und haben 2016 auf einem Kongress in Linz bei den „Verteidigern Europas“, wo auch sehr viele Identitäre waren und die ja auch dem nahestehen, die Menschen dort in Ihrer Eröffnungsrede als „Gleichgesinnte“ angesprochen. Halten Sie die Identitären für Gleichgesinnte?

Kickl:
Also Sie vermanschen hier in einer Art und Weise wieder Dinge miteinander, die nichts miteinander zu tun haben, nicht. Das ist a bisserl eine Unart jetzt in der Berichterstattung über dieses Faktum, denn die Veranstaltung, und diesen Eindruck erwecken Sie hier, das war keine Veranstaltung der Identitären. Ob da auch Identitäre im Publikum gesessen sind, das kann ich nicht ausschließen, aber das was ich als Gleichgesinnte gemeint habe, das sind Leute, die sich für einen Vortrag interessiert haben, den ich zum Thema „Was hat Europa zu verteidigen“ gehalten habe. So, und jetzt gehe ich einmal davon aus, dass es Menschen gibt, die durchaus glauben, dass Europa etwas zu verteidigen hat, so wie ich das auch tue. Und genau über diese Dinge habe ich dort gesprochen und da sind wir dann übrigens sehr schnell auch bei Demokratie, bei Rechtsstaatlichkeit und ähnlichen Errungenschaften, die die europäische Landschaft, die politische Landschaft in Wahrheit auszeichnen. Ich halte das für verteidigenswert, wenn manche glauben, dass ma des ned verteidigen muss, dann ist das eher deren Problem als meines.

Fleischhacker:
Denken Sie, dass die Mitgliedschaft oder öffentlich bekundete Sympathie mit der identitären Bewegung und Mitgliedschaft in der FPÖ, gleichzeitig sein können, oder muss man das ausschließen?

Kickl:
Ich, Sie haben ja auch die Diskussion der letzten Tage verfolgt, es gibt einen eindeutigen Beschluss der freiheitlichen Partei, was die Frage von Funktionen betrifft und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Fleischhacker:
Funktionen in der Partei. Würden Sie auch sagen, Funktionen in der Verwaltung, zum Beispiel Ministerkabinetten, im Parlament…

Kickl:
Herr Fleischhacker, des schließt sich aus, wenn Sie etwa auf mein Kabinett anspielen, dann kann I Ihnen sagen, meine Leute sind alle sicherheitsüberprüft, auf geheim oder streng geheim. Diese Überprüfung wird vonseiten des BVT durchgeführt, wenn hier eine Person dabei gewesen wäre, die als bedenklich eingestuft wird, dann wären sie nicht Mitarbeiter meines Kabinetts.