Kickls Heuchelei zum Holocaust-Gedenktag

Wenn Kickl von „Holocaust-Opfern des verbrecherischen NS-Regimes“ spricht ist dies eine doppelte Verhöhnung der Holocaustopfer:

 

1)
Der damalige FPÖ-Nationalratsabgeordnete Johannes Hübner sprach auf einem Rechtsextremistenkongress der GfP über
„sogenannte“ Holocaust-Überlebende
nannte Verfassungsrechtler Hans Kelsen „Hans Kohn“
Herbert Kickl verteidigte daraufhin den Antisemiten Hübner im Juli 2017.
Im Oktober 2016 sprach Kickl selbst auf einem Rechtsextremen Kongress in Linz.
2)
Wenn Kickl vom „verbrecherischen NS-Regime“ spricht, ignoriert er scheinbar die Tatsache, dass
– Manfred Haimbuchner im November 2016 den SS-Brigadeführer Anton Reinthaller ehrte[1]
– HC Strache – dem man ein Naheverhältnis zum NS-Gedankengut nachsagen darf – SA-Sturmführer Otto Scrinzi ehrte
– Jedes Jahr im November zahlreiche FPÖ Politiker/Funktionäre den NS-Helden Walter Nowotny beim Neonaziaufmarsch am Wiener Zentralfriedhof huldigen[2]
etc.
Wenn Kickl von „Hass gegenüber Menschengruppen“ spricht, so möchten wir ihn gerne an FPÖ-Plakate erinnern, die aus seiner Feder stammen:
Daham statt Islam“ oder „Abendland in Christenhand
Dass seine Partei tagtäglich gegen Menschengruppen, wie Ausländer, Flüchtlinge, Andersdenkende, LGBTIs, Moslems und auch immer öfter gegen Juden hetzt, dies eigentlich quasi ihr Parteiprogramm ist, müssen wir hier wohl nicht mehr extra erwähnen.
Dass die FPÖ antisemitische und/oder rassistische Hetzmedien wie die AULA, unzensuriert.at, Wochenblick, alles roger?, etc. finanziert bzw. unterstützt, sollte hier auch erwähnt werden.

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