Udo Guggenberger zwingt Facebook in die Knie!

Das ist Udo.

 

Udo ist Politiker bei der FPÖ.
Udo ist Burschenschafter wie sein Parteifreund Norbert und ist Organisator dieses rechtsextremen WKR.. pardon, elitären „Akademikerballs“.
Sein Freund Norbert hat mal eine parlamentarische Anfrage zu Chemtrails eingebracht.
Udo hat aber Rechtswissenschaften studiert und deswegen auf Facebook einen tollen Text eingefügt, der Max Schrems im Kampf gegen Facebook echt alt aussehen lässt.
Und weil die FPÖ quasi aus der akademischen Elite des Landes besteht, haben tausende FPÖler diesen Text zum Gaudium von Mimikama und des linksversifften Pöbels geteilt.

 

 
Zuerst erklärt Guggenbichler Facebook die Rechte an seinem geistigen Eigentum nach den „Artikeln 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs“.
Selbst Nicht-Juristen wissen, dass es im StGB keine Artikel, sondern Paragraphen gibt.
Was besagen nun die Paragraphen 111,112 und 113?
 
§ 111 StGB: Üble Nachrede
§ 112 StGB: Wahrheitsbeweis und Beweis des guten Glaubens
§ 113 StGB: Vorwurf einer schon abgetanen gerichtlich strafbaren Handlung
 
Knapp daneben ist auch daneben.
 
Etwas weiter unten erklärt Guggenbichler, dass „die Verletzung von meinem Privatleben unter Berücksichtigung des Gesetzes (UCC 1-308 1-308 1-103 und dem Statut von Rom) bestraft wird.“
 
Und wieder versagt Guggenbichler kläglich, denn als „Statut von Rom“ wird das Römisches Statut des Internationalen Strafgerichtshofs bezeichnet und ist die vertragliche Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).
Der IStGH wird sich vermutlich nicht um die Verletzung der Rechte an Guggenbichlers Hunde-Fotos durch Facebook kümmern.
 
Bleiben dem Freiheitlichen noch UCC 1-308 1-308 (doppelt?) und 1-103 als Hoffnungsschimmer.
 
Auch hier müssen wir ihn enttäuschen, denn UCC steht für „Uniform Commercial Code“ und ist ein Entwurf eines für das ganze Gebiet der USA geltenden, vereinheitlichten Handelsrechts.
 
§ 1-103
„Aufbau eines einheitlichen Handelsgesetzbuchs zur Förderung seiner Zwecke und Richtlinien: Anwendbarkeit ergänzender Rechtsgrundsätze.“
 
§ 1-308
„Leistung oder Anerkennung unter Vorbehalt von Rechten.“
(Anm.: Es geht hier um Rechtsvorbehalte erbrachter Leistungen.)
 

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