Bundespräsident wünscht friedvollen Ramadan. FPÖ-Gruppe: „Antichrist! Abschaum! Volksverräter!“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wünschte auf Twitter den muslimischen Mitbürgern einen friedvollen Ramadan.


Was erwartungsgemäß in der öffentlichen FPÖ-Gruppe mit 9.708 Mitgliedern passierte, zeigt wie täglich in diesen Gruppen und Seiten zu lesen, auf welchem Niveau sich FPÖ-WählerInnen bewegen, wenn es um Andersdenkende oder den Islam geht.

„Antichrist! Abschaum! Volksverräter!“

Sind nur ein paar der Bezeichnungen, die FPÖ-WählerInnen für den amtierenden Bundespräsidenten finden.

Dass sich die Strachejünger nicht einmal mit den grundlegendsten Prinzipien unseres Wahlrechts auskennen, beweist ein FPÖler, der in interessantem Deutsch meint, VdB hätte die Stichwahl im Dezember 2016 mit 40% gewonnen. Dass man bei der Wahl zwischen zwei Kandidaten logischerweise über 50% erreichen muss – im Falle Van der Bellens waren es 53,8% – sollte bei wahlberechtigten Bürgern eigentlich vorausgesetzt werden.

§ 188 StGB

Strafrechtlich interessant wird es, wenn Muslime als „Sektenmitglieder einer verfassungswidrigen Religion“ bezeichnet werden.

 

Und hier die nun eine Auswahl freiheitlicher Nächstenliebe:

 

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