Der falsche Afghane der FPÖ Bad Erlach

Weder in der „Heute“ noch in irgendeinem anderen Medium stand etwas davon, dass der Täter, der die Messerattacke verübt hatte, aus Afghanistan kommt. Das hat sich die FPÖ Bad Erlach offenbar ganz alleine ausgedacht.

In Wirklichkeit ist ein Opfer Afghane, die Attacke hatte womöglich sogar einen fremdenfeindlichem Hintergrund. Hier die Aussage des Verletzten:

„Der Mann, ein Österreicher, sprach mich im Railjet an. Mit böser Miene fragte er mich, woher ich komme, wo ich wohne, wohin ich fahre. […] Dann wollte ich das Abteil verlassen. Da hat er mich von hinten angegriffen und mir das Messer an der Kehle in den Hals gerammt. Ich habe seine Hand gepackt und versucht, ihm das Messer zu entwinden.“

https://www.derstandard.at/2000094810790/Opfer-von-Messerangriff-im-Zug-war-junger-Afghane

Archivsicherung: http://archive.is/alJ8T

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Blockierter Rettungseinsatz bei Demo? Polizei widerspricht Strache

Nun widerspricht auch die Wiener Polizei offiziell Herrn Strache und der FPÖ Mariahilf. Bei der Demonstration gegen die Regierung hat es KEINE Blockierung eines Rettungseinsatzes gegeben. Es wird Zeit für eine Entschuldigung für diese falsche Unterstellung!

http://archive.is/ZhIxw
http://archive.is/drLPf

 

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FPÖ NÖ: Missbraucht 40 Mordopfer für Anti-Flüchtlingshetze

Die FPÖ Niederösterreich postet eine Collage mit dem einzigen Thema, das die FPÖ vorzuweisen hat und gebetsmühlenartig Tag für Tag auf das Volk loslässt:
Flüchtlingskriminalität!

Doch die Collage hat wie üblich einen Haken. In diesem Fall gleich mehrere.

1. Der Ausschnitt des Artikels von oe24.at über den „schon 40. Mord in Österreich“ wurde einfach um ein Foto eines 17jährigen Afghanen ergänzt, der seine Freundin ermordet haben soll. Das Foto kommt in dem Artikel gar nicht vor.
Hiermit soll suggeriert werden, dass es schon 40 Morde durch Asylwerber gegeben hat, obwohl in dem Artikel an keiner Stelle die Herkunft der Täter erwähnt wird.

2. Im Hintergrund ist ein Asylquartier zu sehen, darübergelegt ein Zaun und der Text „Sicherheit geht vor – Asylheime absichern!„.
Auch hier soll im Zusammenhang mit dem Artikelausschnitt „Heuer schon 40. Mord in Österreich“ unterstellt werden, dass all diese Mörder in solchen Asylquartieren wohnten.

3. Das abgebildete Asylquartier befindet sich in Greifenstein und hatte der Niederösterreichische Sicherheitslandesrat Gottfried Waldhäusl schon vor 2 Monaten mit dem Kommentar gepostet, dass hier Flüchtlinge „in eigenverantwortlicher Mitarbeit an den Umbauarbeiten mitwirken“ würden.
Die FPÖ NÖ kommentiert etwas mit „Asylunterkunft Drasenhofen“ dazu, die Waldhäusl zu einer Art „Straflager“ mit Stacheldrahtzaun und Security umfunktionierte. Innerhalb weniger Tage wurde diese auf Initiative der Zivilgesellschaft und Medien und der dadurch eingeschalteten niederösterreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaft wieder geschlossen.
Ich war sehr erschüttert von den Bildern. Ein Stacheldraht ist nicht mit Kinderrechten vereinbar„, meint Leiterin Gabriela Peterschofsky-Orange. Es werde auf die Einhaltung der Kinderrechte gepocht.“ (Kurier)

Es ist einfach nur widerwärtig, dass die FPÖ NÖ nicht einmal davor Halt macht, 40 Mordopfer und ihre Hinterbliebenen für Anti-Flüchtlings Hetze zu missbrauchen.

 

Vom Fake zum Hass – ein Paradebeispiel

Schon an der Rechtschreibung sollte am ersten Blick ersichtlich sein, dass dieses Bild ein sehr schlechtes Fake ist. Der Breitenauer FPÖ – Chef Reinhard Lehner, der schon öfter durch fragwürdige Postings aufgefallen ist, teilt es trotzdem. Der Hass auf Rendi-Wagner, der darauf folgt, ist selbst für uns, die doch schon einiges an Grauslichkeiten gewohnt sind, erschreckend.

Auffällig ist, dass dieses Zitat entweder in der unten dargestellten Version, oder auch nur als Text, in diversen FPÖ-Fangruppen nahezu gleichzeitig aufgetaucht ist.
Wir vermuten eine von der FPÖ orchestrierte Kampagne gegen die SPÖ-Chefin dahinter.

Wir haben die Kommentare gescreent:

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Respekt – ein Fremdwort für so manchen FPÖ-Wähler.

http://archive.is/Wxam5

Klima-„Experten“ unter sich

Leute, wir haben echt ein Bildungsproblem!

Nicht nur der Vizekanzler leugnet den menschengemachten Klimawandel, auch unser Stammgast Robert Lizar, Redakteur beim FPÖ-Propagandablatt „NFZ“, meint, mehr zu wissen, als jene Forscher, die sich jahrelang mit dem Thema auseinandersetzten.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/klimawandel-erderwaermung-co2-meeresspiegel-fakten-beweise

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Kronen Zeitung und FPÖ: Verhetzung mittels FAKE NEWS

„Ein Durchbruchsversuch von „mindestens 20.000 Migranten“ an diesem
Grenzübergang Richtung Mitteleuropa könnte kurz bevorstehen.
95 Prozent dieser Migranten, die da durchbrechen wollen, sind junge Männer, fast alle mit Messer bewaffnet.“

Steht in einem Artikel von Krone-Online Chefredakteur Richard Schmitt am 4.11.2018 in der Kronen Zeitung (Print und Online) zu lesen. Immer noch, denn Schmitt denkt nicht daran, diesen zusammengebastelten Fake Artikel vom Netz zu nehmen und eine Richtigstellung zu veröffentlichen.

Schmitt beruft sich auf „die Analysten der Gruppe III (Migration) im Innenministerium in Wien„, die angeblich behaupten, 20.000 Migranten würden an der Bosnisch/Kroatischen Grenze auf die Stürmung Europas warten.
Die einzigen Belege sind zwei Standbilder aus Videos von Tumulten an besagter Grenze und ein wüst zusammengebasteltes Video mit Ausschnitten der Tumulte und von Herbert Kickls Grenzsicherungsübung.

Wahrheit?

Nein, natürlich nicht.
Alleine der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, dass bei dieser angeblichen Bedrohungslage und diesen Phantasiezahlen längst etwas über Zusammenrottungen und anwachsende Menschenzahlen an der Grenze bekannt geworden sein müsste.
Wir recherchierten sofort über diese Vorfälle und fanden: Nichts dergleichen.

Nichts?
Nicht ganz. Wir konnten lediglich Meldungen von Medien aus der Region finden, die von einer versuchten Grenzstürmung am bosnisch/kroatischen Grenzübergang Maljevac am 24.10.2018 berichteten. Je nach Meldung waren es 200-250 Menschen, die die Grenze von Bosnien in Richtung Kroatien zu überwinden versuchten. Es gab Verletzte auf beiden Seiten, ein Polizist wurde dabei mit einem Messer verletzt, die kroatische Polizei konnte die Flüchtlinge letztendlich stoppen.
Keine Rede von einer Invasion 20.000 messerschwingender Männer, kein Hinweis auf eine anwachsende Bedrohungslage.

Noch am Tag des Erscheinens des Krone-Artikels postete Stefan Hermann, Landtagsabgeordneter und Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs Steiermark, diesen Artikel und kommentierte ihn uA. mit „besorgt über Durchbruchsversuch von 20.000 Migranten„, als hätte dieser tatsächlich stattgefunden.


Die Kommentare der von ihm und der Kronen Zeitung verhetzten FPÖ-WählerInnen dazu, finden Sie am Ende des Artikels.
Interessant ist, dass sämtliche dieser Gewaltkommentare seit bis zu 24 Tagen ungelöscht immer noch zu lesen sind, seltsamerweise aber Kommentare von KritikerInnen entfernt wurden.

Am 5.11.2018 nahm sich Hörfunkorrespondent Srdjan Govedarica der ARD Wien | Südosteuropa der Sache an und recherchierte in seinem Artikel:

– Die Zahl 20.000 bezieht sich auf die seit Anfang 2018 in Bosnien und Herzegowina registrierten Flüchtlinge.
– Derzeit halten sich ca. 5.000 Flüchtlinge aufgeteilt auf das gesamte Gebiet von Bosnien und Herzegowina auf.
– Nachgefragt wurde beim UNHCR in Sarajevo und Wien.
– Die „Kronen Zeitung“ hat nach Angaben des UNHCR dort keine Informationen eingeholt – weder in Sarajevo, noch in Wien.

Auf diese Recherche angesprochen, reagiert Richard Schmitt nur patzig, droht, bezichtigt Kritiker des Hasses und verweist auf den Krone Artikel, die darin enthaltenen Fotos und das Video, die wir bereits kennen.
Neue Erkenntnisse kann er nicht vorlegen. Keine Belege, keine Fakten. Nichts.

Dieselbe Strategie bei Kronen Zeitung und FPÖ:

– Geschichten mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt zur Stimmungsmache und Verhetzung in Umlauf bringen.
– Kritiker diffamieren, ihnen drohen und sie auf Social Media blockieren.
– Fakten nicht gelten lassen.
– Richtigstellungen erst bei gerichtlichem Urteil veröffentlichen.
– Originalmeldung trotzdem stehen lassen.

Die Kommentare:

Entsperrt uns doch, wenn ihr euch traut, FPÖ Wien Liesing!

SKANDAL. …
…titelt die FPÖ Wien Liesing wegen eines Interviews, das wir dem STANDARD-Journalisten Fabian Schmid gaben und das daraufhin am 28.10. 2018 online erschien.

Der hysterische Text der schon öfter nicht gerade positiv auffällig gewordenen Liesinger Freiheitlichen sorgte für Zwerchfellkrämpfe in unserem Team, da der Administrator mit absurdesten Anschuldigungen und Bezeichnungen um sich warf:

 

Also wollten wir um 19:49 wissen, wo wir denn genau lügen, oder gar „Existenzen vernichten“ würden, denn im Unterschied zur FPÖ sind wir für konstruktives Feedback empfänglich und gestehen Fehler ein, so es tatsächlich welche geben sollte.
Unsere Haupttätigkeit liegt immerhin darin, auf Hass und Hetze, Unwahrheiten bzw. Lügen der FPÖ und ihrer Wähler aufmerksam zu machen. Dazu bedarf es weder einer Diffamierung, Manipulation oder illegaler Praktiken, sondern lediglich eines wachsamen Auges und auch vieler Zuschriften, besorgter Bürger – also der echt besorgten Bürger. Wir veröffentlichen und sichern nur, was öffentlich gepostet wird (rechtlich gesehen, ist eine Öffentlichkeit ab 30 Personen gegeben).

 

Wie zu erwarten, kam von Seiten der FPÖ Wien Liesing keine Flut von Hinweisen auf von uns verbreiteten Lügen oder unsauber recherchierter Artikel, die uns vorgeworfen werden könnten, genauer gesagt: Es kam nichts.
Wie ebenfalls zu erwarten, wurden wir nach ein paar Minuten kommentarlos blockiert und unser Kommentar war nicht mehr sichtbar.
Wer sich darauf sachlich bezog (die Seite „Stoppt die Rechten“ postete einen Screenshot mit unserem von der FPÖ Liesing entfernten Kommentar), wurde innerhalb von wenigen Minuten ebenfalls blockiert und der Kommentar ausgeblendet. Auch alle anderen Kommentare, die ausschließlich sachlicher Natur, keinesfalls pöbelnd oder beleidigend waren, wurden sofort blockiert.

 

Einmal mehr hat sich die FPÖ blamiert, blieben die Verantwortlichen wie üblich jeglichen Beweis schuldig, waren nicht bereit, sich einer sachlichen Diskussion zu stellen, versuchten dafür, uns zu diffamieren und säuberten kurzerhand ihren Artikel, bis nur noch botmäßige Kommentare in üblicher „Qualität“ übrigblieben:

 

Edit: Der letzte Kommentar wurde mittlerweile ebenfalls ausgeblendet.