FPÖ-Gruppe: Gruppenvergewaltigungswünsche für Alev Korun (Grüne) von FPÖ-Funktionär

10.047 Mitglieder zählt die einschlägig bekannte, öffentliche Facebook-Gruppe „FPÖ„.
Für die Einhaltung des Weihnachtsfriedens sollten eigentlich 4 Admins um Hauptadmin Odo Döschl, FPÖ-Funktionär aus Niederösterreich, sorgen.
In der Gruppe finden sich als Mitglieder prominente FPÖ-Funktionäre wie Elmar Podgorschek, Toni Mahdalik, Vesna Schuster, Bernhard Rösch, Wolfgang Jung, Andreas Karlsböck uva.
Weiters frequentieren unzählige Neonazis, Burschenschafter, Ewiggestrige, Identitäre und sonstige Mitglieder des äußerst rechten Randes unserer Gesellschaft die Gruppe.

Immer wieder entdecken wir neue FPÖ-Funktionäre, die sich in der der FPÖ bekannten Facebook-Gruppe besonders hervortun.

Der FPÖ-Funktionär

David Chloupek, sein Vater Ernst ist Fraktionsobmann und geschäftsführender Ortsparteiobmann der FPÖ in Natternbach/OÖ, ist Kassier der Ortsgruppe und Ersatzmitglied im Gemeinderat.

Aufmerksam geworden sind wir durch einen Hinweis auf einen Kommentar Chloupeks zu einem Artikel über die Grünen-Politikerin Alev Korun, in dem er ihr eine Gruppenvergewaltigung durch Flüchtlinge wünscht.
Wir fanden in der Gruppe allerdings noch mehr Hasskommentare des FPÖ-Funktionärs, uA. gegen den Standard-Journalisten Thomas Mayer, leitender Redakteur für EU/NATO in Brüssel. Aber schön der Reihe nach:

Gruppenvergewaltigung für Alev Korun

Ein Gruppenmitglied postet einen Artikel des Boulevardmediums oe24.at, in dem der Grünen-Politikerin unterstellt wird, sie hätte auf Twitter Asyl mit dem Holocaust verglichen.

 

FPÖ-Funktionär David Chloupek kommentiert am 22.12.2018 um 15:38h folgendermaßen:

 

Ein wenig harmloser fallen Kommentare weiterer Gruppenmitglieder aus:

 

Thomas Mayer

Die einschlägig bekannte Hetzerin Renate Janko postet einen Artikel des rechtsextremen FPÖ-Hetzmediums „Wochenblick“, in dem die „Mainstream-Journalisten“ Armin Wolf (ORF), Florian Klenk (Falter) und Thomas Mayer (Standard) angegriffen werden.
Thomas Mayer wird mit „Halten Sie einfach Ihr dreckiges Maul!“ zitiert, seiner verständlichen Reaktion auf den Twitterkommentar des auf Twitter bekannten rechten Hetzers Bernhard Katzlberger, der Rudi Anschober (Grüne) und der Caritas unterstellt, sie würden Mörder schützen.

 

David Chloupeks Kommentar zeigt nicht nur mangelndes Niveau, sondern auch massive Schwächen in Biologie auf:

 

Aber es geht noch weiter gegen den Journalisten Thomas Mayer.
Ein Posting des ebenfalls recht(s) auffälligen RFJ-Steiermark wird geteilt, in dem Mayer dafür angegriffen wird, dass er auf Twitter richtigstellte, dass der Attentäter von Straßburg, da in Frankreich geboren, natürlich Franzose sei.

 

Hobbybiologe David Chloupek dazu:

 

Eine Kugel für einen AfD-Politiker

Interessant wird es, wenn unser FPÖ-Funktionär einem AfD-Politiker eine Kugel zwischen die Augen wünscht.
Ein weiterer bekannter Hetzer der FPÖ-Gruppe teilt ein Posting des Oberösterreichischen Landesrats Günther Steinkellner. Dieser teilt ein Video der AfD, in dem sich ein AfD-Politiker im Deutschen Bundestag ganze 2 Minuten 40 Sek. über gendergerechte Anreden lustig macht. Erst am Ende des Videos wird das AfD-Logo eingeblendet, Chloupek denkt, dass der AfD-Politiker Steffen Königer vermutlich ein Grüner sei und wünscht ihm somit eine Kugel zwischen die Augen.

 

Erschießungskommando

Um seine Kommentare in der FPÖ-Gruppe abzuschließen, zeigen wir noch einen Kommentar des Natternbacher FPÖ-Funktionärs David Chloupek, der sich auf einen nicht mehr verfügbaren Artikel bezieht, in dem es scheinbar gegen Gutachter ging, die einem Mörder Unzurechnungsfähigkeit attestierten.

 

Anmerkung:
Die oben gezeigten Kommentare stammen ausschließlich aus der öffentlichen FPÖ-Gruppe.
An anderen Orten haben wir noch gar nicht nach weiteren Ergüssen des FPÖ-Funktionärs gesucht.
Noch nicht.

Edit 1:
David Chloupek ist am 27.12.2018 aus der FPÖ ausgetreten und hat sein Mandat im GR zurückgelegt.
https://derstandard.at/2000094840794/FPOe-Funktionaer-trat-nach-Entgleisung-im-Internet-zurueck?ref=article

Edit 2:
Nachdem oe24.at unseren Artikel veröffentlichte, wurde dieser auf diversen FPÖ-Seiten geteilt. Die Reaktionen der FPÖ-WählerInnen haben wir im Folgeartikel gesammelt.

https://fpoefails.org/2018/12/27/ruecktritt-nach-vergewaltigungswunsch-fuer-alev-korun-teil-2-fpoe-reaktionen/

 

 

 

FPÖ NÖ: Missbraucht 40 Mordopfer für Anti-Flüchtlingshetze

Die FPÖ Niederösterreich postet eine Collage mit dem einzigen Thema, das die FPÖ vorzuweisen hat und gebetsmühlenartig Tag für Tag auf das Volk loslässt:
Flüchtlingskriminalität!

Doch die Collage hat wie üblich einen Haken. In diesem Fall gleich mehrere.

1. Der Ausschnitt des Artikels von oe24.at über den „schon 40. Mord in Österreich“ wurde einfach um ein Foto eines 17jährigen Afghanen ergänzt, der seine Freundin ermordet haben soll. Das Foto kommt in dem Artikel gar nicht vor.
Hiermit soll suggeriert werden, dass es schon 40 Morde durch Asylwerber gegeben hat, obwohl in dem Artikel an keiner Stelle die Herkunft der Täter erwähnt wird.

2. Im Hintergrund ist ein Asylquartier zu sehen, darübergelegt ein Zaun und der Text „Sicherheit geht vor – Asylheime absichern!„.
Auch hier soll im Zusammenhang mit dem Artikelausschnitt „Heuer schon 40. Mord in Österreich“ unterstellt werden, dass all diese Mörder in solchen Asylquartieren wohnten.

3. Das abgebildete Asylquartier befindet sich in Greifenstein und hatte der Niederösterreichische Sicherheitslandesrat Gottfried Waldhäusl schon vor 2 Monaten mit dem Kommentar gepostet, dass hier Flüchtlinge „in eigenverantwortlicher Mitarbeit an den Umbauarbeiten mitwirken“ würden.
Die FPÖ NÖ kommentiert etwas mit „Asylunterkunft Drasenhofen“ dazu, die Waldhäusl zu einer Art „Straflager“ mit Stacheldrahtzaun und Security umfunktionierte. Innerhalb weniger Tage wurde diese auf Initiative der Zivilgesellschaft und Medien und der dadurch eingeschalteten niederösterreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaft wieder geschlossen.
Ich war sehr erschüttert von den Bildern. Ein Stacheldraht ist nicht mit Kinderrechten vereinbar„, meint Leiterin Gabriela Peterschofsky-Orange. Es werde auf die Einhaltung der Kinderrechte gepocht.“ (Kurier)

Es ist einfach nur widerwärtig, dass die FPÖ NÖ nicht einmal davor Halt macht, 40 Mordopfer und ihre Hinterbliebenen für Anti-Flüchtlings Hetze zu missbrauchen.

 

Zur Zeit-Autor: „Menschenrechte sind für den Müll“

Georg Nagel schreibt unter anderem für die FPÖ-nahe Zeitschrift „Zur Zeit“, der vor einigen Tagen vom Nationalratsabgeordneten Martin Graf ein Medienpreis verliehen wurde.

Zu seinen Freunden auf Facebook zählen zahlreiche FPÖ Funktionäre, wie etwa Ursula Stenzel.

https://mobil.derstandard.at/2000010777665/Georg-Immanuel-Nagel-Freisinniger-Publizist-mit-Hang-zur-Haerte

https://www.vol.at/zur-zeit-widmet-herbert-kickl-sonderausgabe/6028506

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In seiner Zeit als PEGIDA Aktivist wurde Nagel auch schon zu FPÖ Veranstaltungen als Sprecher eingeladen.

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https://www.meinbezirk.at/wiener-neustadt/c-politik/reden-wir-darueber-diskussionsabend-in-matzendorf_a1403659

Vom Fake zum Hass – ein Paradebeispiel

Schon an der Rechtschreibung sollte am ersten Blick ersichtlich sein, dass dieses Bild ein sehr schlechtes Fake ist. Der Breitenauer FPÖ – Chef Reinhard Lehner, der schon öfter durch fragwürdige Postings aufgefallen ist, teilt es trotzdem. Der Hass auf Rendi-Wagner, der darauf folgt, ist selbst für uns, die doch schon einiges an Grauslichkeiten gewohnt sind, erschreckend.

Auffällig ist, dass dieses Zitat entweder in der unten dargestellten Version, oder auch nur als Text, in diversen FPÖ-Fangruppen nahezu gleichzeitig aufgetaucht ist.
Wir vermuten eine von der FPÖ orchestrierte Kampagne gegen die SPÖ-Chefin dahinter.

Wir haben die Kommentare gescreent:

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Respekt – ein Fremdwort für so manchen FPÖ-Wähler.

http://archive.is/Wxam5

Tieffliegen bei Höbart

Kaum spielt NAbg. Christian Höbart im Parlament mit dem Handy herum und postet eine Frau wie Martha Bißmann die den Rassismus der FPÖ aufzeigt, wird es erwartungsgemäß unterirdisch tief.
Längst nicht mehr erstaunlich: Auch Frauen beteiligen sich an sexualisiertem Hass.
Gelöscht wird das von NAbg. Höbart freilich nicht.
#Hasspartei

Andreas K. ist Mitglied der Wirtschaftskammer.

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Stadtrat: „Die linken Nazis sind der Abschaum“

Hans Christian Steinacher ist FPÖ Stadtrat der Kärntner Stadtgemeinde Völkermarkt. Wir schlagen ihm vor, sich einmal intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und dann dieses hochgradig pietätslose Posting zu überdenken.

Gerade als Polizist hat er eine Vorbildwirkung. Die Verharmlosung des Nationalsozialismus ist kein Kavaliersdelikt.

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Burundi: Von der Caritas gibt es Hilfe – von der FPÖ nur Hass

„Burundi ist eines der ärmsten
Länder der Welt.
Eine Ziege kann das Auskommen einer
ganzen Familie sichern.“

Steht auf der Seite der Caritas Österreich zu lesen.
Mit einer Spende von lediglich 40,00 € wird in Burundi, einem der ärmsten Länder der Welt, einer besonders benachteiligten Familie eine Ziege übergeben, um ihre Selbstversorgung zu fördern.
Mehr über dieses wirklich unterstützenswerte Projekt der Caritas erfahren Sie HIER.

Unter dem Titel „Leben in Burundi – Tanz am Abgrund Afrikas“ beschreibt Johanna Hager im Kurier die unvorstellbaren Probleme der Menschen im fünftärmsten Land der Welt.
Michael Landau, Direktor der Caritas Österreich, mahnt in dem Artikel die Regierung, die österreichischen Entwicklungshilfegelder jährlich wie versprochen um 15 Millionen Euro zu erhöhen und nicht wie derzeit auszusetzen.
Also müssten Wähler und Funktionäre der FPÖ, Caritas und ihren UnterstützerInnen doch unendlich dankbar für die Hilfe vor Ort sein, von der sie und Bundeskanzler Kurz gebetsmühlenartig sprechen, damit „die“ nicht zu uns kommen um uns in unserer beschaulichen Komfortzone zu stören.

Weit gefehlt.

Dass die Caritas als „Gutmenschenorganisation“ längst als Trigger für Hassausbrüche von Rechts fungiert, ist längst bekannt. Wem, wie und womit geholfen wird, wäre HIER leicht nachzulesen, aber der verhetzte Freiheitliche sieht natürlich nur „unsere Obdachlosen“ auf Kosten der Hilfe für „die Ausländer“ von der Caritas im Stich gelassen.

 

Als ob das nicht schon niederträchtig genug wäre, triggert Robert Kiesinger, Mitglied der FPÖ Wien Liesing und überaus bekannter Hetzer gegen Islam/Linke/Grüne, hier sein Umfeld mit der Kombination aus Caritas und Ziege.
Die Ziege wird in diesen Kreisen gerne als Opfer von vermeintlichem sexuellem Missbrauch durch Moslems, Türken, Afrikaner, oder Flüchtlinge verwendet, der türkische Präsident Erdogan wurde schon öfters in Karikaturen und Videos als „Ziegenficker“ dargestellt.

Update:
Der Linzer Rechtsextremist und ebenfalls Hetzer gegen Islam/Linke/Grüne, Florian Machl, teilte einen Artikel zum selben Thema von einem „Mario Loidold“. Die Kommentare zu Machl und Loidolds Thread finden Sie am Ende des Artikels.
Florian Machl betreibt die Hetzseite „FMpolitics„, die in der Vergangenheit schon von Heinz-Christian Strache geteilt wurde. Hier kommentiert mit der als „Bevölkerungsaustausch“ bezeichneten, neonazistischen „Umvolkungstheorie„.

Florian Machl war am 23.11.2018 in Wien und traf sich mit den später im Artikel auftauchenden Markus Gudenus (BR FPÖ Wien 4) und dessen Freundin „Sindi Dina“.

Kiesingers und Machls FPÖ-Umfeld reagiert erwartungsgemäß:
Die Menschen in Burundi werden zu „Asylanten“ und Perversen, die die Ziegen nur zum sexuellen Vergnügen erhalten. Wie Tiere „in gewissen Kulturen“ behandelt werden, weiß man als FPÖler natürlich auch ganz genau.

Beginnen wir mit „Sindi Dina„, der Freundin von Markus Gudenus (BR FPÖ Wien 4), der selbsternannten „PETA Aktivistin“, die sich zu Recht über die Zustände selbst in Öko-zertifizierten Schlachthöfen unserer Breiten beschwert, gleichzeitig Fotos ihrer Kochleidenschaft in Form von Rindssuppe und „Bolognese Ragu a la Carluccio“ präsentiert.

 

„Leon Kreuzer“ aus Linz, hier als „Karl Ramsauer“ unterwegs, bringt die freiheitliche Niedertracht bildlich und ohne Umschweife auf den Punkt:

 

Und das ist der erbärmliche Rest bei Robert Kiesinger:

 

Was bei Florian Machl kommentiert wird:

 

Bei Mario Loidold kommentiert man folgendes: